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Neubau Einfamilienwohnhaus in Berlin-Lichtenrade

Rundherum metallisch bekleidet – Alupaneele vom Sockel bis zum Dach

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Im Süden Berlins entstand 2014 ein neues Wohnhaus auf dem erhöhten Kellergeschoss des vormaligen 60er-Jahre-Bestandbaus. Trotz strikter städtebaulicher Vorgaben bezüglich der Traufhöhe sollten zwei Vollgeschosse entstehen. Architekt Alexander Lusin löste dies mit herausgezogenen Gauben. Für eine einheitliche Wirkung des Neubaus sorgen Alupaneele vom Sockel über die Fassade bis zum Dach.

Die Bauherren erbten ein Hinterlandgrundstück in Berlin-Lichtenrade, das mit einem vollunterkellerten Bungalow aus den 1960er-Jahren bebaut war. Das bestehende Gebäude auf rechteckigem Grundriss war marode und musste abgebrochen werden. Der Bauherr wollte jedoch den Keller weiterhin nutzen. Die Aufgabe vom Büro Lusin Architektur, Berlin, bestand darin, aus der statischen Struktur der bestehenden Unterkellerung sowie den engen städtebaulichen Vorgaben ein nutzbares Wohnhaus für die Bauherren zu entwerfen.

Vor allem die Vorgabe der maximal 4,00 m hohen Traufe machte die Aufgabe schwierig, da der bestehende Keller bereits ca. 1,20 m aus dem Gelände hervorragte. Die Dachschräge des 45° geneigten Satteldachs begann somit bereits mit der Oberkante des Fertigfußbodens des Dachgeschosses. Um die Räume im Obergeschoss dennoch als Wohnraum nutzbar zu machen, wurde die Dachfläche gedanklich an sechs Linien eingeschnitten, so dass sich aus dem Herausziehen der entstehenden Schnittfläche die Gauben entwickeln. So wurde ein nutzbares Geschoss und zugleich eine skulpturale Gebäudeform geschaffen. Hinzu kam die Idee einer einheitlichen Hülle, die das Gebäude umgibt.
Skulpturale Form
Nach verschiedenen Materialrecherchen und -untersuchungen fiel die Entscheidung für die Gebäudehülle dann auf eine Metallfassade: die Prefa Platte FX.12 aus 0,7 mm dickem Aluminium. Aus der neun Farben umfassenden Palette wurde Hellgrau für das Berliner Wohnhaus gewählt. Die Alupaneele ergänzen durch ihre Eigenschaft der heterogenen Oberfläche die skulpturale Form des Hauses.
Das Dachpaneel Prefa FX.12 zeichnet sich durch die Struktur aus: Durch die unregelmäßige Kantung entsteht ein Spiel mit Licht und Schatten, so dass die Zweischicht-einbrennlackierten Paneele je nach Sonnenstand und Lichteinfall eine unterschiedliche Wirkung zeigen. Die Kantung erfüllt neben dem ästhetischen auch einen funktionellen Zweck:
Die Paneele werden durch die Kanten zusätzlich versteift, was eine höhere Widerstandskraft bei gleichbleibender Materialstärke zulässt.
Bei der Produktion erhält jedes Stück eine indiviuduelle Prägung, so wiederholt sich das Kantmuster nicht und ist auch bei großen Flächen stets unregelmäßig. Eine weitere technische Besonderheit ist der konische Winkelfalz, der mehrere Funktionen erfüllt: Schutz gegen Schlagregen und Nässe, Aufnahme der anfallenden Querdehnung sowie Verbesserung der Selbstreinigung durch effektiveres Abschwemmen von Verunreinigungen.
Sämtliche Ausführungsdetails für die Gebäudehülle des Berliner Einfamilienwohnhauses wurden auf Basis der Prefa Standarddetails des Dach-u. Fassadenpaneels FX.12 neu entwickelt und im Zuge der Ausführung in enger Zusammenarbeit von Planer und Ausführer individuell optimiert.
Architekt:
Lusin Architektur, Berlin

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