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Repräsentativ und funktionell

Neubau eines Firmensitzes in Lichtenberg
Repräsentativ und funktionell

Ästhetik, Funktionalität und Energieeffizienz gehen Hand in Hand beim neuen Hauptsitz der Fagsi Vertriebs- und Vermietungs GmbH im oberbergischen Lichtenberg bei Morsbach. Gebaut wurde mit vorgefertigten Raummodulen, die teilweise mit schwarz glänzenden Metallkassetten verkleidet sind.

pro publica

Seit April 2010 ist das neue Firmengebäude mit seiner 11 m hohen Halle, acht Krananlagen und insgesamt über 8 000 m² Büro- und Arbeitsfläche in Betrieb. Das Gebäude, umgesetzt vom Architekturbüro LHVH in Köln, besteht aus drei Baukörpern, die ihre unterschiedlichen Nutzungen nach außen durch verschiedene Fassadenelemente zeigen.
Der wichtigste Parameter für die rechteckige Gebäudeform und die Anordnung der Funktionen besteht in der detaillierten Analyse der betrieblichen Unternehmensabläufe. An der großen, zentralen Montagehalle sind beidseitig weitere Funktions- und Gebäudebereiche angegliedert: der Bürokörper im Süd-Westen und die Instandsetzungshalle mit Schlosserei, Waschanlage, Lackierkabine, Lager- und Technikbereich im Nord-Osten. Hier werden die zurückkommenden Mietcontainer gereinigt, ausgebessert und lackiert.
Konstruktiv
Die Konstruktion des Gebäudes besteht aus unterschiedlichen sich ergänzenden Systemen: 46 Module der Baureihe „Comfort-Line“ bilden den 1 600 m² großen, dreigeschossigen Bürokörper, der mit seinem hochwertigen Innenausbau eine angenehme Arbeitsatmosphäre schafft. Die Hallenkonstruktion besteht aus rund 25 m weit spannenden Betonfertigteilbindern und -stützen.
Für Architekt Frank Holschbach hat die 11 m hohe Halle mit ihren transluzenten, raumhohen Profilglaselementen mehr als nur
funktionale Qualitäten: „Die ganze Halle ist trotz ihrer enormen Tiefe lichtdurchflutet, was durch die Oberlichter noch verstärkt wird. Sie lässt sich dank dieser beeindruckenden Raumwirkung mit einer üblichen Werkshalle gar nicht vergleichen.“
Auch die in der Fassade verwendeten Materialien verbinden Ästhetik mit Funktionalität und erzeugen ein stimmiges Gesamtbild des Gebäudes: Die Module des Büroriegels und Teile der Wartungshalle sind mit horizontalen, schwarz beschichteten Metallkassetten verkleidet, zum Teil durch hellgraue Fensterbänder strukturiert. Sichtbetonwände der Instandsetzungshalle bilden gleichzeitig einen Kontrast zu den edel wirkenden Metallkassetten und bieten gleichzeitig optimalen Rammschutz für den Werksbetrieb mit dem Rangieren der Container. Sechs große Sektionaltore in der Montagehalle ermöglichen nicht nur reibungslose Anlieferung und Abtransport der Container, sondern mit bodentiefer Verglasung auch den Durchblick nach draußen.
Architekt: Frank Holschbach, LHVH, Köln
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