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Individualität in Reihe

Neubau von Reihenhäusern in Teltow bei Berlin
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Anstelle einer üblichen Vorstadtsiedlung sind 92 Wohneinheiten im brandenburgischen Teltow wie architektonische Skulpturen entstanden. Hier hat das Architektentrio von Graft für den Bauherrn Deutsche Eigenheim Siedlungshäuser für den schmalen Geldbeutel realisiert – mit einer schimmernden Hülle aus Aluminium.

Die deutschen Architekten Lars Krückeberg, Wolfram Putz und Thomas Willemeit von Graft mit Sitz in Los Angeles und Berlin haben schon für Brad Pitt geplant. In Teltow bauten sie für den deutschen „Otto Normalverbraucher“. Für ihre städtisch coolen, aber gleichzeitig naturnahen Entwürfe setzen sie auf Materialien, die hohe technische Performance mit optischem Fassetten-Reichtum verbinden.

Das Skulpturale in der Architektur war bei den Architekten immer schon Thema. Um diesen Effekt auch im Berliner Vorort Teltow zu erreichen, haben sie die 92 Einheiten mit einer silber-metallisch anthrazitfarben schimmernden Hülle ummantelt.
„Wir haben nach einem Material gesucht, das Dach und Wand gleichsam zu bekleiden und verbinden vermag.“
Gefunden haben sie die Wand-raute von Prefa, die in einem Sonderformat, der Großraute 56 x 56 cm, zum Einsatz kam. Überzeugt haben die Architekten technische Performance und Verarbeitungsmöglichkeiten des Materials, die es ermöglichte, die Fassade quasi „um die Ecke zu wickeln“. Die Verarbeitung des Materials besorgt Firmenchef Peter Ness persönlich, der die Großrauten aus Coilware eigenhändig gekantet hat.
Vorgehängt hinterlüftet
Im Fassadenbereich wurde eine vorgehängte, hinterlüftete Fassadenkonstruktion ausgeführt. Dadurch entstand ein optimaler Witterungsschutz. Der Fassadenaufbau wurde klassisch mit Verankerungsgrund, Metallunterkonstruktion mit Thermostop, Wandhaltern und Tragprofilen, Dämmung und Bekleidung, die auf einem Trapezblechprofil als Tragschicht montiert wurde, ausgeführt.
Lars Krückeberg erklärt die Erfolgsformel von Graft: „Es geht darum, Dinge zusammenzuführen. Für dieses Projekt hieß das, mit interessanten Materialien zu arbeiten, Wohngesundheit zu schaffen und einen hohen Bezug zur Natur herzustellen. Das ist das Bodenständige. Das andere ist gelerntes Wissen darüber, wie Identität und Eigentum funktionieren.“
Ziel war es, jedem der 92 Häuser eine eigene Identität und ein individuelles Erscheinungsbild zu geben – und das mit einem Budget der Kategorie „Fertigteilhaus“. Was wie die Quadratur des Kreises klingt, ist mit Prefa Wandrauten und Dachplatten ein Stück vorzeigbare Stadtarchitektur geworden. Denn das Programm erlaubt verschiedene Fassadenvarianten – innerhalb einer vorgegebenen Typologie.
Die Prefa Dachplatte besteht aus beschichtetem Aluminium, 0,7 mm stark und in der Größe 600 x 420 mm in verlegter Fläche bei einem Gewicht von 2,3 kg/m² . Die Beschichtung ist eine Zweischicht-Einbrennlackierung Silber-metallic und Anthrazit (Pulverbeschichtung nach RAL oder NCS). Die Befestigung erfolgt mit zwei Stück Aluminium-Patenthafte pro Dachplatte acht Hafte pro m². Verlegt wird auf Vollschalung mind. 24 mm oder Lattung 30 x 50 mm.
Schönheit ist für die Architekten von Graft kein Selbstzweck, stellt Lars Krückeberg klar: „Wir glauben, dass Schönheit dazu führt, dass Identität entsteht und damit eine soziale Nach- haltigkeit.“
Architekten: Lars Krückeberg, Wolfram Putz, Thomas Willemeit, Graft, Berlin


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