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Maritimes Wohnen in Insellage

Neubau von Wohnungen auf einer Insel am Tegeler See in Berlin
Maritimes Wohnen in Insellage

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Sieben Wohnhäuser sind auf einer künstlichen Insel im Tegeler See entstanden. Der zeitlos-klassische Baustil entspricht der exklusiven Wohnlage, denn das neue Quartier ist idyllisch gelegen und doch nahe der City. Alle Bauten wurden mit Kalksandstein in unterschiedlichen Wanddicken gemauert.

Der Tegeler See ist unweit des kleinen Zentrums Alt Tegel und per U-Bahn nur etwa eine Viertel Stunde von Berlin Mitte entfernt. Lange stand es nicht gut um den idyllischen Ort. Die 9 000 m² große Insel war zu Zeiten der internationalen Bauausstellung IBA 1987 als temporärer Terminal für Flusskreuzfahrten für zig Millionen Mark aufgeschüttet worden. Ringsum sind damals, inspiriert von postmodernen Konzepten, enorme Wohnzeilen mit über 300 Wohnungen entstanden. Als beispielhaftes Zeugnis jener 1980er Jahre gilt die Humboldt-Bibliothek Tegel. Diese ließ eine Architektengruppe um den US-Amerikaner Charles Moore, ein Theoretiker der Postmoderne, ganz im klassizistischen, gleichwohl ironischen Stil am Tegeler Hafen errichten, unmittelbar neben der von ihm ins Leben gerufenen Insel. Nach der Berliner IBA 1987, die in anderen Stadtteilen vor allem auch durch die kritische Rekonstruktion des Altbaubestandes von sich reden machte, fiel das Eiland in einen Dornröschenschlaf, aus dem es auch ein russischer Investor nicht erwecken konnte. Er hatte hier vereinzelte Villen geplant und war über derlei Vorhaben im Rahmen der Finanzkrise 2008 insolvent gegangen. Als schließlich die GBI AG das Areal im Sommer 2012 kaufte und die Tochter GBI Wohnungsbau das Projekt entwickelte, mussten zunächst Altlasten entsorgt, kontaminiertes Gelände abgetragen sowie mit Hilfe von Bohrpfählen die Gründung gesichert und so das Fundament der Immobilien gestärkt werden. Die neuen Verantwortlichen haben sich durch keine größeren und kleineren Probleme von ihrer Vision vom Maritimen Wohnen auf der Tegeler Insel durch nichts abbringen lassen.

Insgesamt 22 Millionen hat das Immobilienunternehmen in ihre Wohn-Attraktion investiert und die seit 30 Jahren unzugängliche Insel für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Über drei Stege, einer davon befahrbar, ist die Insel seither für Bewohner und vereinzelte Spaziergänger erreichbar.
Hochwertig gebaut
Nun ist in exquisiter Lage unter Bauherrschaft des Immobilienentwicklers GBI AG ein kleines, sehr feines Quartier mit 49 Wohneinheiten entstanden. Die Eigentümer, die in einem Preissegment zwischen 3 450 und 4 300 Euro pro Quadratmeter investiert haben, legen nicht nur Wert auf attraktive Optik und hochwertige Ausstattung.
Sie stellen auch hohe Ansprüche an Energieeffizienz und Schallschutz. Die Bauten wurden daher bis zu den Innenwänden massiv mit Kalksandstein gemauert.
Je nach Erfordernis kamen für über 4 000 m² Wandfläche Kalksandsteine KS-Quadro 20–2,0 von Heidelberger Kalksandstein zum Einsatz, in unterschiedlicher Dimensionierung für die jeweilig geforderten Wandstärken, von der Außenwand über die Wohnungstrennwand bis zur Innenwand.
Vorausschauend sind die Bauten seniorengerecht geplant und ausgestattet worden. Die Immobilien verfügen über Solarthermie sowie eine individuell steuerbare Fußbodenheizung, gespeist von einem modernen Heizsystem mit Wärmerückgewinnung. Im Innern großzügig und komfortabel konzipiert, lässt es sich in den neuen Wohnungen zeitgemäß leben. Großflächige Verglasungen und 2,78 m Deckenhöhen sorgen für ein urbanes Wohngefühl.
Den Erdgeschosswohnungen sind kleine Privatgärten zugeordnet. Die oberen Stockwerke bis hin zu den großzügig angelegten Dachwohnungen haben Balkone und Sonnenterrassen in verschiedene Himmelsausrichtungen. „Die dreigeschos-sigen Bauten mit ihrem dezent zurückspringenden Staffelgeschoss sind so angeordnet, dass man von jeder der drei bis vier Zimmerwohnungen hinaus aufs Wasser blicken kann“, erläutert Projektbetreuer Tim Akyol, der das Bauvorhaben von Anfang an begleitet hat. „Es wurde eigens ein Damm aufgeschüttet, über den per LKW kontaminierter Boden abgefahren und Baumaterial angeliefert wurde.“ Dabei hat er sich bis ins Detail, von der Grundrissplanung bis zur Fassadengestaltung oder der Bemusterung der Fensterbänke aus Naturstein, vom Edelstahl-Fenstergriff bis zur Badausstattung mit dem Team des Architekten Prof. Gernot Nalbach auseinandergesetzt. Dessen Berliner Büro Nalbach + Nalbach Gesellschaft von Architekten mbH hatte die Planung des Entwurfsarchitekten deluse architects umgesetzt.
Entwurf:
deluse architects, Berlin, Leistungsphase 1–4
http://delusearchitects.com
Ausführungsplanung:
Nalbach + Nalbach Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin, Leistungsphase 5–9


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