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Helles Leichtgewicht

Leichbeton beim Wiederaufbau der Meisterhäuser in Dessau
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Beim Wiederaufbau der zerstörten Wohn- und Atelierhäuser Gropius und Moholy-Nagy war ein besonders heller Leichtbeton als Sichtbeton geplant. Eine eigens entwickelte Rezeptur erzielte die hier erforderliche sehr niedrige Rohdichte sowie die ebenso niedrige Wärmeleitfähigkeit – auf Dämmstoffe konnte somit verzichtet werden.

wero press | jo

Die Meisterhaussiedlung in Dessau besteht nun wieder aus drei Doppelhäusern und einem frei stehenden Haus – sie ist nach rund 70 Jahren wieder komplett. Realisiert wurden die beiden Häuser nach einem zweiten internationalen Architektenwettbewerb vom Berliner Büro Bruno Fioretti Marquez in knapp vier Jahren. Investiert wurden rund 4,2 Millionen Euro. Die Gebäude wurden nach mehrjähriger Diskussion anhand historischer Vorlagen mit modernen architektonischen und auch künstlerischen Elementen errichtet.
Es sind keine Rekonstruktionen der Originale. Es ging vielmehr darum, das Einzigartige substanziell zu erhalten und gleichwohl neu zu interpretieren.
Spezielle Anforderungen für Baumaterialien
Das für den Entwurf von Bruno Fioretti Marquez erforderliche Baumaterial musste ganz spezielle Anforderungen erfüllen – so wurde beispielsweise für die Außenwände ein sehr heller Leichtbeton als Sichtbeton geplant. Eine niedrige Wärmeleitfähigkeit des Materials sollte den Verzicht auf zusätzliche Dämmstoffe ermöglichen. Zudem musste der Beton sehr leicht sein, da die unter Denkmalschutz stehenden Fundamente der historischen Gebäude unantastbar waren.
Besondere Rezeptur entwickelt
Die Dyckerhoff Betontechnologie führte umfangreiche Versuche durch und entwickelte hierfür eigens eine spezielle Rezeptur: Durch einen kompletten Austausch der natürlichen Gesteinskörnungen wie Kies und Sand durch Blähtonkugeln und Leichtsand konnte ein Leichtbeton mit einer sehr niedrigen Rohdichte hergestellt werden. Dieser Beton erfüllt nach Angaben von Dyckerhoff die in Deutschland im Stahlbeton gültigen Normen und ebenso alle Anforderungen an Tragfähigkeit, Gebrauchstauglichkeit, Wärme-, Feuchte-, Brand- und Schallschutz. Summa summarum wurden hierbei rund 400 m3 des speziellen Leichtbetons LC 12/13 produziert.
Architekten: Bruno Fioretti Marquez Architekten, Berlin

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