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Betonkerntemperierung mit Frischluft

Lüftungssystem für Schulen: Außenluft als Wärmeträgermedium
Betonkerntemperierung mit Frischluft

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Schulen werden teils immer noch ohne mechanische Lüftung gebaut. Die Zufuhr der Außenluft erfolgt dann ausschließlich durch Lüften über die Fenster. Dies steht im Widerspruch zur EnEV, die eine luftdichte Gebäudehülle fordert. An kalten Tagen wird auch weniger gelüftet, folglich liegt die CO2-Konzentration über den zulässigen Vorgaben. Konzentrationsmängel sind die Folge. BTA-Lüftungssysteme bieten eine Lösung.

Anforderung:

Erwärmte, hygienische Frischluft in Räumen mit hoher Belegungsdichte und langen Nutzungszeiten

Lösung:

BTA-Lüftungssystem mit kostenloser Außenluft als Wärmeträgermedium


Dipl.-Ing. Jörg Kranich, Kiefer Klimatechnik

Beim BTA-Lüftungssystem „Concretcool“ von Kiefer Klimatechnik (BTA: Betonteilaktivierung) liegt die Besonderheit darin, dass Außenluft – und nicht wie üblich Wasser – als Wärmeträgermedium dient und ohne weiteren Energieaufwand zur Kühlung der Betondecken genutzt wird.

Während die Zuluft zunächst die Kühlrohre innerhalb der Betondecken durchströmt, erwärmt sie sich auf annähernd Deckentemperatur. Anschließend wird die Zuluft über Luftdurchlässe den Räumen zugeführt und deckt den hygienischen Frischluftbedarf im Gebäudeinneren. Die thermische Bauteilaktivierung bietet zudem die Möglichkeit, die Gebäudemasse als Energiespeicher zu nutzen – ein wichtiger Vorteil, da die Anforderungen an die Energieeffizienz von Neubauten weiter steigen und ressourcenschonende Heiz- und Kühltechniken sowie erneuerbare Energien zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Bei „Concretcool“ wird das Kühlpotenzial der Außenluft verwendet, die zu 70 % des Jahres kostenlos zur Verfügung steht. Dadurch können bis zu 50 % des Energiebedarfs im Vergleich zu herkömmlichen Systemen mit Wasser als Energieträger eingespart werden.

Praxisbeispiel: Gymnasium in Gelnhausen

Im Grimmelshausen-Gymnasium in Gelnhausen setzten die planenden Ingenieure „Concrtetcool“ als zentrale Frischluftversorgung ein. Die Zuluft wird dabei nicht direkt in den Raum geführt, sondern durchströmt zuerst die in der Decke einbetonierten Aluminium-Kühlrohre und sorgt damit für die Deckenkühlung. Dabei erwärmt sie sich ohne Nacherhitzer auf 21° C. Die Schule profitiert somit von niedrigen Betriebskosten und entsprechenden Energieeinsparungen sowie hygienisch durchlüfteten Unterrichtsräumen. Auch die Kommission für Innenraumlufthygiene am Umweltbundesamt empfiehlt Anlagen wie dieses System als Stand der Technik bei Schulneubauten.

Ästhetik

Eine häufige Anforderung an Lüftungsanlagen ist, dass die Gestaltung nicht bzw. so gering wie möglich beeinträchtigt werden soll.

Beim Lüftungssystem „Concretcool“ ist die Luftleitung im Raum unsichtbar. Lediglich die Luftdurchlässe werden in der Betondecke oder in der Flurtrennwand unauffällig integriert. Zusätzliche Lüftungsrohre unter der Decke sind nicht erforderlich. Die Luftauslässe von Kiefer lassen sich optisch auf das gestalterische Konzept des jeweiligen Bauvorhabens anpassen.


Außenluft als Kühlpotenzial steht zu 70 % des Jahres kostenlos zur Verfügung. Dadurch können bis zu 50 % des Energiebedarfs im Vergleich zu herkömmlichen Systemen mit Wasser als Energieträger eingespart werden.


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