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Mineralwerkstoff: Fugenlos, hygienisch und transluzent

Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses in Paris
Mit subtilen Effekten

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Architektonisches Know-how plus innovative Materialien: Im direkten Stadtumfeld von Paris hat das Architekturbüro LOG Architectes ein Gebäude mit Büros, Wohnungen und Läden entworfen. Für die hochwertige Ausstattung des Foyers und eines zweigeschossigen Apartments fiel die Wahl auf einen hygienisch fugenlosen und transluzenten Mineralwerkstoff.

Städtische Lückenschließung: Die Architekten mussten zunächst entscheiden, wie sie das Problem der Winkel lösen wollten, die am Übergang von der Straßenfassade zur Giebelwand entstehen, die gleichermaßen als Fassade sichtbar ist. Die im Vorfeld erforderliche umfangreiche Planung für das Projekt erstreckte sich auf die Definition einer einfachen Grundfläche sowie auf die Abstände zwischen den Öffnungen und die Materialwahl. Der neue Wohnblock sollte nahtlos in die städtische Umgebung integriert werden.

Das Raummanagement, die architektonischen Entscheidungen und die Wahl der Oberflächenfarben unterlagen alle dem Ziel, eine logische Kontinuität zwischen den Läden und den Wohnblocks herzustellen.
Erreicht wurde dieses Ziel durch die Ausrichtung der Villa des Science auf den Maßstab der Gebäude entlang der Straße. Die graduelle Folge der unterschiedlich großen Öffnungen spiegelt die klassische Vertikalität der Fenster in Arbeiterquartieren wider und kontrastiert mit der Geometrie der Fensterbänder am Gebäude in der Rue Pasteur (15. Arrondissement). Die Erker, die auf Basis dieser Vorstellung kreiert wurden, tragen dazu bei, dass die Lounge größer wirkt, als sie ist.
Im Übrigen sorgen die unterschiedlichen Farben der Ziegel auf der Fassade mit ihrer Abstufung von Weiß zu Grau und schließlich zu Anthrazitgrau für eine zeitgemäße helle Anmutung. Das Problem der Winkel wurde ganz einfach durch Trompe-l’oeil-Fenster gelöst, mit denen der visuelle Effekt der Haupterkerfenster zur Straße hin verlängert wurde. Eine zurückgesetzte Glassteinwand trennt den Giebel klar von dem angrenzenden roten Backsteinkubus und sorgt für die Beleuchtung der Gemeinschaftsbereiche.
Interiordesign im Foyer und im zweigeschossigen Apartment
Fugenlos: Die Oberfläche aus dem Solid-Surface-Material Hi-Macs erfüllte die Erwartungen der Architekten dank seiner hygienischen Eigenschaften, der Transluzenz und der fugenlosen Verbindungen. Sie versetzten das Team in die Lage, ihr kreatives Potenzial voll auszuschöpfen und mit diesem Werkstoff subtile Effekte zu erzielen.
Hi-Macs wurde transluzent verarbeitet; durch die Hinterleuchtung entsteht eine reliefartige Wirkung.
Tagsüber erscheint der Eingang glatt und unauffällig, bei Nacht jedoch wird er durch beleuchtete Pfeile belebt, die direkt in das Acrylsteinmaterial Hi-Macs eingebettet sind und die markante eckige Geometrie des Gebäudes reflektieren. Das unsichtbare dekorative Beleuchtungssystem erzeugt eine diffuse Illumination. Hinter dem Eingangsflur befindet sich ein kleiner Hof. Die hier verwendeten Paneele erzeugen mit ihrem vertikalen Relief ein Spiel von Licht und Schatten. Darüber hinaus fungieren beleuchtete Sockelleisten und eine kontinuierliche lineare Beleuchtung mit graphischen Akzenten als Leitsystem für die Gebäudebewohner.
Das zweigeschossige Apartment befindet sich im 5. und 6. Obergeschoss. Alle mit Wasserversorgung versehenen Räume (Küche, Bad, Dusche und WC) verfügen über natürliche Belüftung und Beleuchtung.
In diesen Räumen wurde bei allen mit Hi-Macs gestalteten Elementen besonders viel Wert auf die Details gelegt. Das weiße Solid-Surface-Material wurde nicht nur überall in der Küche eingesetzt (Arbeitsplatte, Schranktüren, Verkleidung der Sideboards und Lichtleisten), sondern auch bei der Möblierung der Nasszellen und bei den Waschbecken, die durchweg maßgeschneidert sind. Durch seine glatte, porenfreie Oberfläche (fugenlos) ist es ideal für Bereiche mit Wasserversorgung geeignet. Sie fühlt sich angenehm an und ist dennoch so robust, dass sie intensiver Nutzung standhält. Im Übrigen verhindert sie das Eindringen von Bakterien und Schmutz und sorgt für die gleichbleibende Schönheit des Materials.
Die weiße Farbe dieses Mineralwerkstoffs dieser neuen Generation fängt Licht ein und streut es und erzeugt so eine Atmosphäre, die ruhig und erholsam wirkt. Der Mineralwerkstoff besteht zu 70% aus Natursteinpulver, zu 25% aus hochwertigem Acrylharz und zu 5% aus natürlichen Pigmenten. Er garantiert eine hohe Widerstandsfähigkeit und bietet effiziente und hochwertige Gestaltungsmöglichkeiten. Die nächste Generation des Acrylsteins weist keine sichtbaren Fugen auf und übertrifft ganz klar „klassische“ Werkstoffe, weil es die strengsten Standards in puncto Ästhetik, Herstellung, Funktionalität und Hygiene erfüllt.
Mineralwerkstoff
Entwurf und Projektmanagement:
LOG Architectes, Paris

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