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Glaselemente ohne Versatz

Erweiterung Museum in Finnland
Glaselemente ohne Versatz

Der Neubau ist durch einen Glaskorridor an das alte Backsteinhaus angebunden. Bilder: Kömmerling Chemische Fabrik GmbH
Der Neubau ist durch einen Glaskorridor an das alte Backsteinhaus angebunden. Bilder: Kömmerling Chemische Fabrik GmbH
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Mit dem neuen Gösta Pavillon hat eine private Kunstsammlung im finnischen Serlachius-Museum Gösta einen würdigen Platz gefunden. In der auffallenden Glas- und Holzfassade des neuen Anbaus spiegelt sich das Wesen des Nordens – Wasser und Wald. Vorteilhaft aus mehreren Gründen war das Warme-Kante-System in den geklebten Verglasungen.

ar/pp | be

Mit dem Neubau vergrößert sich die bereits vorhandene Museumsfläche von ursprünglich 500 m2 auf insgesamt 1500 m2. Neben der Dauerausstellung der Gösta Serlachius Kunstsammlung sind wechselnde Ausstellungen finnischer und internationaler Künstler zu sehen.
Der Entwurf des spanischen Architekturbüros MX-SI aus Barcelona verbindet sich mit dem umliegenden Gebäudebestand und der gewaltigen Naturlandschaft zu einer einzigartigen Szenerie. Die Konstruktion des Anbaus besteht aus 100 parallelen, außen wie innen sichtbaren Brettschichtholzrahmen, durchbrochen von haushohen Verglasungen. Die teilweise in tiefe Gebäudeeinschnitte integrierten Glasflächen spiegeln das Grün der Bäume.
Ihre Entsprechung finden sie in der dreidimensionalen Struktur der Holzfassade: Entlang des Pavillons klappen die schmalen vertikal verlaufenden Fichtenholzelemente immer weiter auf und geben mehr und mehr Glas frei. Gleich einem abstrakten Wald, dessen Stämme je nach Richtung neue Sichtachsen freigeben, verschmilzt der Gösta Pavillon mit seiner Umgebung – die Konturen zwischen Gebäude und Natur lösen sich auf.
Warme-Kante-System
Ohne Glas wäre dieser architektonische Effekt nicht zu erzielen. In den geklebten Verglasungen des Gebäudes verbirgt sich ein besonderes Warme-Kante-System, das sowohl die physikalischen als auch die ästhetischen Ansprüche an die Architektur voll erfüllt. Kern der Abdichtung ist der Dichtstoffabstandhalter Ködispace 4SG von Kömmerling. Aufgrund seiner speziellen Zusammensetzung geht Ködispace 4SG sowohl mit dem Glas als auch mit dem Sekundärdichtstoff Silikon eine chemische Bindung ein. Der Randverbund bleibt auch unter extremen thermischen Bedingungen dauerhaft elastisch und gasdicht – perfekt für die bauphysikalischen Eigenheiten des Structural Glazing.
Darüber hinaus verhilft die präzise robotergesteuerte Herstellung mit Ködispace 4SG den Glaselementen zu einer besonderen Ästhetik: Kein unschöner Versatz der Abstandhalter bei den 3fach-Isoliergläsern, keine störenden Lichtreflexionen durch Metallprofile.
Der schwarze Dichtstoff lässt den Scheibenzwischenraum nahezu unsichtbar werden. Ungehindert gelangt jeder Blick aus dem
Museum hinaus und unterstützt so die Illusion des fließenden Übergangs zwischen Gebäude und Natur.
Architekten:
MX-SI Architekturstudio, Barcelona | ES
www.mx-si.net


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