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Sechs Kammern

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Sechs Kammern

Für sein neues Anschlagdichtungssystem S 8000 IQ entwickelte Gealan nun Varianten mit einer Sechs-Kammer-Ausbildung. Sie kommen speziell dort zum Einsatz, wo ausschreibungsbedingt die Anzahl der Kammern vorgegeben ist.

Im Grunde genommen sind die Kriterien Wärmedämmung und Statik in einem Zielkonflikt. Denn ein Mehr an Wärmedämmung bedeutet auf der anderen Seite, dass die Anzahl der Kammern (gleiche Bautiefe vorausgesetzt) zunehmen muss.
Beim Vier-Kammer-System S 8000 IQ mit einer Bautiefe von 74 mm wurde bei der Profilkonstruktion der Schwerpunkt auf den Einbau großer Stahlaussteifungen gelegt, um eine sehr gute Statik und Stabilität zu erzielen. Gleichzeitig erfüllt der erzielte U-Wert von Uf = 1,6 W/m2K weitgehend die Anforderungen an den Wärmeschutz.
Dabei wurde die vierte Kammer auf der Rauminnenseite angeordnet, was zu einer Optimierung des Isothermenverlaufes und damit zur Vermeidung der Tauwasserbildung auf der Innenseite der Fensterprofile führt. In manchen Fällen werden bei Projekten konkrete Anforderungen an die Anzahl der Profilkammern gestellt. „Um bei einer solchen „Kammerolympiade“ bestehen zu können, haben wir das eigentliche Vier-Kammer-System S 8000 IQ um Varianten mit sechs Kammern im Flügelprofil bzw. Blendrahmen erweitert.
Diese Profile besitzen gegenüber dem Standardsystem zwei zusätzliche Wärmedämmkammern und verbessern damit den U-Wert der Profile um ca. 0,1 bis 0,2 W/m2K“, beschreibt Albrecht Spranger von Gealan die Auswirkungen der Systemerweiterung.
Damit sei es gelungen, die Kriterien „Stabilität“ und „Wärmedämmung“ miteinander zu verbinden. Denn durch die große Bautiefe von 74 mm ist trotz der zwei zusätzlichen Kammern die Aufnahme einer für die Stabilität erforderlichen, gut dimensionierte Aussteifung möglich.
Auch in den Sechs-Kammer-Varianten kann das patentierte Lüftungssystem „Gecco“ (der Name leitet sich ab aus Gealan Clima Control) eingesetzt werden.
Für die Anschlagdichtungssysteme wurde eine maßgeschneiderte Lösung mit der Bezeichnung „Gecco3“ entwickelt. Diese „kleine Klappe mit IQ“ sitzt bei diesen Systemen auf dem Flügelüberschlag. Durch Öffnungen im Fenster entsteht ein Luftkanal zwischen außen und innen.
In Ruhestellung steht die Klappe offen, wodurch die Luft ungehindert in den Raum eintreten kann. Wird die Klappe jedoch bei höheren Windgeschwindigkeiten angeströmt, kippt sie gegen einen Anschlag und verschließt den Luftkanal.
Sobald der Wind abflaut, öffnet sich die Klappe automatisch, und die Luft kann wieder ungehindert zirkulieren.
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