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Mit Passivhausstandard

Neubau eines Seniorenwohnheims in Hannover
Mit Passivhausstandard

Mit Passivhausstandard
Vorzeigeobjekt für nachhaltiges Bauen: Seniorenresidenz im Passivhausstandard mit speziellen Fensterprofilen. Bild:Inoutic
Nachhaltige Architektur auch in öffentlichen Räumen: Das Seniorendomizil wurde als energiesparendes Passivhaus konzipiert – u. a. mit wärmedämmenden Fenstern und -profilen.

Das dreistöckige Pflegeheim für 40 Blinde und Sehbehinderte wurde im Passivhausstandard realisiert. Der Heizwärmebedarf liegt bei 11 kWh/m²a, der Primärenergiebedarf bei 88 kWh/m²a. Bei der Konzeption richteten die zuständigen Planer ihr Hauptaugenmerk auf die Gewährleistung von bestmöglichem Schallschutz, auf Komfortverbesserung sowie auf Energie- und Nebenkosteneinsparung. Entstanden ist ein moderner, architektonisch ansprechender Gebäudekomplex, der diesen bauplanerischen Herausforderungen gerecht wurde.

Zur solaren Wärmegewinnung wurde ein Drittel der Bewohnerzimmer nach Süden orientiert. Dabei muss der Verlust der aus dem Tageslicht gewonnenen Wärme so niedrig wie möglich gehalten werden. Generell dürfen Fenster eines Passivhauses den Wärmedurchgangskoeffizient Uw von 0,8 W/m²K nicht überschreiten. Hier spielt der Materialeinsatz eine Rolle. „Da der Fensterrahmen etwa 10 bis 20% der gesamten Fensteröffnung einnimmt, ist auch die Rahmenqualität entscheidend für den Energiesparstandard des Hauses“, erklärt der verantwortlicher Energieberater Carsten Grobe von Grobe Passivhaus.
So fiel die Wahl auf die Fensterprofile Prestige von Inoutic / Deceuninck. Das 4-Kammer-System besteht aus großdimensionierten Kammern mit drei rundumlaufenden Dichtungen für eine optimale Ausschäumung. Die schlanken Rahmen haben zudem eine Bautiefe von 76 mm, um dem Wärmeverlust entgegenzuwirken. „Mit dem geschäumten Profil Prestige“, so Carsten Grobe, „haben wir genau das qualitativ hochwertige Produkt gefunden, das unseren Ansprüchen in Hinsicht auf das Preis-Leistungsverhältnis gerecht wird.“
Neben dem gestalterischen Freiraum ergaben sich auch vor dem Hintergrund der Barrierefreiheit weitere Vorteile: „Die außergewöhnlich niedrigen Schwellenelemente eigneten sich besonders für unser Bauprojekt“, so Carsten Grobe.
Planung: ART-plan Architektur- und Ingenieurbüro, Hannover Energieberatung: Dipl.-Ing. Arch. Carsten Grobe, Grobe Passivhaus, Hannover
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