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Ausgesprochen filigran

Erweiterungsbau für das Richard-Wagner-Museum in Bayreuth
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Einen auf ganzer Länge besonders transparenten Erweiterungsbau erhielt das renovierte Richard Wagner Wohnhaus „Wahnfried“. Mittel zur gewünschten Fassadengestaltung beim Neubau waren große Glasfeldabmessungen mit nicht voneinander zu unterscheidenden Schiebe- und feststehenden Elementen bei extrem schlanken Profil-Ansichtsbreiten.

Bernhard Klug (Senior) | jo

Im Juli dieses Jahres wurde im Beisein allerlei Prominenz mit dem Richard-Wagner-Museum in Bayreuth ein Glanzstück der Deutschen Museumsarchitektur wieder eröffnet. Der als Neubau erkennbare Erweiterungsbau und der Bestand bilden nun eine ebenso kontrastreiche wie bemerkenswert gelungene Verbindung von historischer und moderner Baukultur.
Das renovierte solitäre Richard Wagner-Wohnhaus „Wahnfried“ wurde in den ursprünglichen Zustand zurück versetzt, und bekam einen transparenten Erweiterungsbau, der die Geschichte der Bayreuther Festspiele nun auf zwei Etagen darstellt. Der von Staab Architekten aufgrund des gewonnenen Wettbewerbs geplante und ausgeführte Museumsneubau steht durch seine Transparenz gekonnt im Gegensatz zur eher geschlossenen Bausubstanz von Villa Wahnfried und des Siegfried-Wagner-Hauses und soll gleichfalls den Kontrast in der Wagner-Forschung auch in politischer Hinsicht zum Ausdruck bringen.
Schmale Profilansichten
Ermöglicht wurde die angestrebte, überragende Transparenz der mehr als 100 m langen Glasfassade des neuen Erweiterungsbaus durch das passivhaustaugliche Glasfassadensystem „Soreg-glide“ von Burckhardt Metall Glas.
Schiebeelemente, die für großzügige Durchgänge sorgen und feste Elemente sind hierbei nicht zu unterscheiden, da die senkrechten Pfostenprofile eine maximale Ansichtsbreite von nur 38/42 mm haben. Eine Fassade in der hier realisierten Länge mit nur einer Dehnungsfuge auszuführen, ist mit dem hier eingesetzten System deshalb möglich, da das verdeckt eingebaute Rahmenprofil aus GFK den gleichen Ausdehnungskoeffizienten wie Beton besitzt.
Rahmenlose Fenster bis 4 m Höhe
Burckhardt’s Soreg-glide ist ein modernes, passivhaustaugliches Glasfassadensystem mit Schiebefenstern. Das rahmenlose Fenstersystem öffnet Räume bis zu 4 m Höhe und erfüllt alle gängigen Normen sowie Baustandards. Fließende Übergänge, klare Linien und lichtdurchflutete Räume stehen für moderne und zeitlose Raumkonzepte. Die Profile bestehen durchgehend aus glasfaserverstärktem Polyester (GFK Werkstoff) und punkten durch hohe thermische Isolierfähigkeit, hohe Festigkeit bei niedrigem Gewicht und lange Haltbarkeit.
Staab Architeken: „Ziel der Fassadengestaltung war es, ein hohes Maß an Transparenz zwischen Garten und Ausstellung zur erreichen. Daher waren unsere gestalterischen Anforderungen an das Fassadensystem die Herstellung einer durchlaufenden Fassade mit schlanken Profilen und großen Glasfeldabmessungen, in der sich verschiebbare und feststehende Elemente abwechseln, ohne dass dies optisch ablesbar ist.“
Architekten: Staab Architekten GmbH, Berlin


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