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Zementestrich - Komplettsystem zur Absperrung von Restfeuchte

Feuchteabsperrung auf Zementestrich beim Neubau eines Kindergartens in Künzelsau
Pünktlich belegreif

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Für eine neue Kindertagesstätte in Künzelsau stand der Fertigstellungstermin definitiv fest, als sich ein Problem zeigte: Der etwa 8 cm dicke Zementestrich mit Fußbodenheizung wies eine zu hohe Restfeuchte auf. Um den Zeitplan dennoch einhalten zu können, kam ein emissionsarmes Komplettsystem zur ökologischen Feuchteabsperrung zum Einsatz.

Anforderung:

Herstellung einer schnellen und zuverlässigen Belegreife mithilfe ökologisch unbedenklicher Materialien

Lösung:

Emissionsarmes Komplettsystem zur Absperrung von Restfeuchte auf Zementestrich


Tanja Peter, Head of Communication Uzin | vs

Geplant war die neue Kindertagesstätte als zweigeschossiges Gebäude in Hanglage für einen zweizügigen Kindergarten mit Schlaf- und Bewegungsräumen, Büros und Lagerflächen. „Das Grundstück reichte gerade aus, um das erforderliche Raumprogramm unterzubringen“, so Architekt Erhard Demuth von ARS Architektur + Stadtplanung.

Der Zeitplan stand fest, denn nach dem Einzug in den Neubau sollte der benachbarte alte Kindergarten abgerissen und auf dem frei gewordenen Grundstück ein Außengelände mit Spielplatz errichtet werden. Zum nahenden Einzugstermin blieb jedoch nicht genügend Zeit, um den Zementestrich ungehindert austrocknen zu lassen. Nach aktuellem Stand der Technik sollten beheizte schwimmende Zementestrich-Konstruktionen frühestens belegt werden, wenn diese einen Feuchtegehalt von höchstens 1,8 CM-% erreicht haben. „Bei unseren Messungen ergaben sich jedoch immer zu hohe Werte – um die 2,3 CM-%“, erläutert Daniel Kaczmarek, Fachberater bei Uzin. „Das Bauvorhaben musste aber fertiggestellt werden, es galt, 500 m2 Bodenbelag zügig zu verlegen. Dazu war eine sichere und schnelle Belegreife nötig.“

Emissionsarme Feuchteabsperrung auf Zementestrich

Beim gemeinsamen Baustellentermin stimmten Bauherr und Planer einer Feuchteabsperrung mit dem wasserdampfbremsenden „Uzin HydroBlock-System“ zu. Das Komplettsystem aus zwei schnell trocknenden Spezialgrundierungen und einer feuchtebeständigen Spachtelmasse mit hoher Hydro-Adsorption kann Restfeuchte auf Zementestrich bis 5 CM-% absperren. Auf beheizten Konstruktionen wie im vorliegenden Fall sperrt es Restfeuchte bis 2,5 CM-% ab.

„Als umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Feuchtesperren ist das HydroBlock-System ideal“, sagt Daniel Kaczmarek. Alle Bestandteile sind sehr emissionsarm, mit Emicode EC1 Plus und dem Blauen Engel gekennzeichnet. So kann das System beispielsweise bei Gebäudezertifizierungen nach DGNB, BREEAM oder LEED eingesetzt werden.

Dauerhaft schöner Boden

„Durch die sehr gute wasserdampfsperrende Wirkung und die einfache Handhabung des neuen Unterbodensystems war der Boden schnell belegreif, wie unsere Messungen in der Folge ergaben“, erklärt Bodenleger Joachim Rothe von Fenchel Raumausstattung. „Damit konnten wir mit dem Verlegen des elastischen Belags beruhigt beginnen.“

Der Architekt wählte den Belag „Zero“ von Upofloor als weitere ökologische Komponente für den Kitaboden. Der „Enomerbelag“ ist frei von PVC, Chlor und Weichmachern und verfügt über sehr niedrige VOC-Werte. Darüber hinaus ist er kratz- und verschleißfest und eignet sich insbesondere für öffentliche Räume mit starker Beanspruchung.

Mit dem neuen Komplettsystem zur Feuchteabsperrung auf Zementestrich konnte der Zeitplan eingehalten werden, und der Boden im Kita-Neubau bleibt damit dauerhaft schön. „Das System hat funktioniert, der Einsatz bei ökologischer Bauweise passte perfekt“, so Joachim Rothe.


Bauherr: Gemeinde Künzelsau

Architekt: ARS Architektur + Stadtplanung, Erhard Demuth, Künzelsau

Bodenverlegearbeiten: Fenchel Raumgestaltung, Künzelsau

Standort: Künzelsau


Bodenleger Joachim Rothe: „Durch die sehr gute wasserdampfsperrende Wirkung und die einfache Handhabung des neuen Unterbodensystems war der Boden schnell belegreif. Damit konnten wir mit dem Verlegen des elastischen Belags beruhigt beginnen.“


Daniel Kaczmarek, Fachberater bei Uzin: „Das Bauvorhaben musste fertiggestellt werden, es galt, 500 m2 Bodenbelag zügig zu verlegen. Dazu war eine sichere und schnelle Belegreife nötig.“


Bodenleger Joachim Rothe: „Das System hat funktioniert, der Einsatz bei ökologischer Bauweise passte perfekt.“


Daniel Kaczmarek, Fachberater bei Uzin: „Als umweltfreundliche Alternative zu herkömmlichen Feuchtesperren ist das HydroBlock-System ideal.“


Reduktion von Treibhauspotenzial

Laut Hersteller lassen sich mit dem HydroBlock-System im Vergleich zu herkömmlichen Epoxy-Systemen bei einer Fläche von circa 1 000 m2 3,3 t CO2-Äquivalent einsparen. Das entspricht einer Autofahrt von etwa 16 000 km mit einem Fahrzeug, das rund 8 l auf 100 km verbraucht. HydroBlock reduziert laut Hersteller den Primärenergiebedarf um circa 64 % und den CO2-Fußabdruck um rund 60 % im Vergleich zu einem herkömmlichen Produkt.


Verarbeitung auf Zementestrich

Nach dem sorgfältigen Abschleifen und Absaugen des Estrichs wurde zunächst der gelb eingefärbte „Uzin Hydro Primer 1“ für den Haftverbund zum Untergrund aufgetragen. Er bindet zusätzlich Staub und trocknet schnell. Nach 60 min konnte die zweite Grundierung aufgetragen werden, die dem Haftverbund zur nachfolgenden Spachtelmasse dient. Die notwendige Verfilmung und Trocknung der beiden Grundierungen „Hydro Primer 1“ und „Hydro Primer 2“ beträgt zwölf Stunden. Als dritte Komponente des Systems folgte die Spachtelmasse „Hydro LevelStar“ in mindestens 3 mm Schichtdicke. Sie bindet aufgrund ihrer besonderen Porenstruktur die Restfeuchte, die von den beiden Grundierungen noch nicht gepuffert wurde. Ihre sehr guten Verlaufseigenschaften sorgen zudem für eine glatte Oberfläche.


Mehr zum Thema

  • Weitere Informationen zum HydroBlock-System finden Sie hier:

www.hier.pro/hydroblock



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