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Notwendigkeit Trittschalldämmung

Lücken-Neubau eines Mehrfamilienwohnhauses in Basel
Notwendigkeit Trittschalldämmung

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Im St. Johann-Quartier in Basel, angesagtes und multikulturelles Viertel mit Entwicklungspotenzial, hat sich an der Davidsbodenstraße eine Lücke in der Häuserzeile gefüllt. Der Ersatzneubau umfasst drei Maisonette-Wohnungen mit gehobenem Ausbaustandard, weshalb auch der Trittschall im Treppenhaus wirksam gelöst werden musste.

Als logistische und bauliche Knacknuss erwies sich der Rückbau eines bestehenden Hauses von etwa 1910 in einer engen Quartierstraße mitten in Basel mit anschließendem Neubau auf der schmalen Parzelle. Auto-, Zweirad- und Fußgängerverkehr musste berücksichtigt werden, so dass nur eine spartanische Baustelleneinrichtung möglich war.

Die zwischen die bestehenden Brandmauern gespannten Geschossplatten sowie der Lift- und Treppenschacht sind in Ortbeton ausgeführt, ebenso die verhältnismäßig großen Balkone zum Hinterhof. Zehn Treppenelemente hingegen wurden im Werk in Sichtbeton vorgefertigt, angeliefert und per Kran über eine Öffnung im obersten Stockwerk einzeln in den Treppenschacht abgesenkt und passgenau versetzt. Die Versetzung erfolgte jedoch, ohne die zwei Tonnen schweren Elemente seitlich oder an den Auflagepunkten zu befestigen, denn es galt, die Übertragung von Trittschall zu minimieren. Für Eigentumswohnungen gelten im Rahmen der Schweizer Norm SIA 181 erhöhte Anforderungen.
Schaumstoffstreifen
Von den Treppenelementen liegen demnach nur die unterste und die oberste Stufe auf den Podesten auf, und hier würde auch die Schallübertragung erfolgen, wenn man nichts dagegen unternähme. Aber Ben Schmidt von Koechlin Schmidt Architekten AG hatte auf der Swissbau im Januar ein Produkt entdeckt, das ihn neugierig machte. „Die Tronsole Typ F von Schöck war genau, was ich für dieses Projekt suchte“, erklärt er. „Der unscheinbare blaue Schaumstoffstreifen kam für die Elementbauweise der Treppenläufe wie gerufen.“
Ohne Schallbrücken
Im Haus Davidsbodenstraße erfolgte der Einbau vor Ort. Polier Paul Willig war denn auch rasch vom Produkt überzeugt: „Die Tronsole ist dank der Selbstklebetechnik schnell und ohne Werkzeug montiert.“ Je nach Bauablauf kann das Anbringen des Dämmstreifens ohne weiteres auch im Fertigteilwerk vorgenommen werden.
Nochmals Ben Schmidt: „Guter Schallschutz gehört heute zu den wichtigsten Qualitätsmerkmalen eines Gebäudes. Er ist gerade in den Treppenhäusern von Mehrfamilienhäusern kein Luxus mehr, sondern eine Notwendigkeit.“ Aus diesem Grund hat sich der Architekt entschlossen, die neue Tronsole in seinem aktuellen Neubauprojekt einzusetzen.
Das Grundmaterial des Typs F ist ein PE-Schaumstoff, der das Eindringen von potenziellen Schallbrücken, sprich Verschmutzungen, Steinsplitter oder Ähnlichem zwischen Bauteil und Podest verhindert. Das integrier-
tes PUR-Elastomerlager ist der Kern des Produkts und sorgt nicht nur für die Lastübertragung von Lauf auf Decke sondern bildet die Schallbarriere. Fachgerecht verlegt erzielt dieserTronsole-Typ eine Trittschallminderung von mindestens 29 dB.
Insgesamt sieben Varianten der Schöck-Tronsole sind für schalldämmende Anschlüsse im Treppenhaus erhältlich, nicht nur für gerade Läufe, sondern auch für Podeste und für gewendelte Treppen. Durch diese Vielfalt bietet Schöck Bauteile AG ein ganzes Schallschutz-Paket, das Architekten und Ingenieure dabei unterstützt, die bauphysikalische Qualität ihrer Projekte und somit den Wohnkomfort der Eigentümer und Mieter auf rationelle Weise zu steigern, bei Neu- wie auch bei Umbauten.
Architektur und Planung: Koechlin Schmidt Architekten AG, Basel Schmidt & Partner Ingenieure AG, Basel


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