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Dachausbau eines denkmalgeschützten Gebäudes in München
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Zentrales, besonders prägendes Element des Dachausbaus in einem denkmalgeschützten Gebäude an der Sendlinger Straße in München ist eine Treppe aus Stahl mit deckenhohen Flachstahl-Geländerstäben. Wie ein eigener Raum dient die mit 1,5 Tonnen Gewicht filigran anmutende Treppenkonstruktion als starke Verbindung zur neu entstandenen Galerie mit 23 m2 zusätzlichem Raum.

Anforderung:

Moderner Dachausbau in denkmalgeschütztem Gebäude mit erhaltener Holzbalkendecke und neuer Galerie-Erschließung

Lösung:

Leicht wirkende, individuell gestaltete Stahltreppe mit schlanken Bauteilen und deckenhohen Flachstahl-Geländerstäben


Margit Spitzbart | jo

Die dreizehnte Stufe der Treppe ist der Punkt, an dem die Geschichte des historischen Bürgerhauses aus dem Jahr 1834 und moderne Architektur aufeinandertreffen. An dieser Stelle begegnen die einst bauzeitlich relevanten, sichtbaren Holzbalken der hochmodernen Stahltreppenkonstruktion mit anschließender Galerie. Eingebettet in ein Raumgefüge, in dem klare Linien und offene Strukturen den Takt angeben, verbinden sie sich dort zu einem raumergreifenden Rhythmus aus Ästhetik.

So schwerelos der offene Wohnraum heute wirkt, so schwierig und komplex war der Prozess seiner Erschließung. Gerade zu Beginn des Projektes „hat der Denkmalschutz erst einmal alles abgeblockt“, erinnert sich Amandus Samsøe Sattler vom für den Ausbau beauftragten Büro Allmann Sattler Wappner mit Sitz in München.

So war der Spagat zwischen der Erfüllung der Denkmal- und Ensembleschutz-Auflagen und den Ansprüchen an modernes Wohnen für das Büro die größte Herausforderung: „Die Urstruktur der einstigen Wohnungen musste auch nach dem Ausbau auffindbar sein“, erläutert Amandus Samsøe Sattler. Aber nicht zwingend sichtbar. So konnten die einst dünnen Raumwände verstärkt und das Dach mit der Galerie ausgebaut werden.

Zum Blickfang wurden dabei die ursprünglichen massiven, „herrlich gesprungenen“ Holzbalken. Ebenso wie ihr gewollter Kontrapunkt: Die moderne Treppe aus Metall mit deckenhohen Flachstahl-Geländerstäben: „Die präzisen, schlanken Bauteile aus Metall machen die Treppe zu einem räumlichen Element, einem eigenen Raum. Treppe und Galerie werden in ihrer Nutzung neu definiert. Durch ihre zentrale Wirkung stellen sie eine stärkere Verbindung zwischen den Geschossen her“, erklärt Amandus Samsøe Sattler. Dennoch zieht die Treppe, vom Design-Treppenbauer Spitzbart gefertigt, auch klare Grenzen.

Trotz aller Reduktion ist die leicht wirkende Stahltreppenkonstruktion vor allem auch schwer. 1,5 Tonnen Gesamtgewicht samt Geländer erforderten zur Lastabtragung eine 900 x 400 mm Grundplatte aus 10 mm Blech am Antritt. Für den Treppenbauer Spitzbart ist dies keine Seltenheit: „Wir haben uns auf die Konstruktion und den Einbau von Stahltreppen spezialisiert und schon echte Schwergewichte mit mehr als 4 Tonnen gefertigt und montiert“, so Margit Spitzbart, zuständig für Design und Marketing im Familienunternehmen.


Architekt: Amandus Samsøe Sattler, Allmann Sattler Wappner Architekten GmbH, München
www.allmannsattlerwappner.de


Stimmen

Amandus Samsøe Sattler, Architekturbüro Allmann Sattler Wappner: „Die präzisen, schlanken Bauteile aus Metall machen die Treppe zu einem räumlichen Element, einem eigenen Raum. Treppe und Galerie werden in ihrer Nutzung neu definiert. Durch ihre zentrale Wirkung stellen sie eine stärkere Verbindung zwischen den Geschossen her.“

Margit Spitzbart, Design und Marketing bei Spitzbart: „Wir haben uns auf die Konstruktion und den Einbau von Stahltreppen spezialisiert und schon echte Schwergewichte mit mehr als 4 Tonnen gefertigt und montiert.“


Mehr zum Thema

  • Treppen in der bba

www.hier.pro/bba_treppen



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