Neubau eines Dienstleistungszentrums in Braunschweig mit Faltwerk-Treppe

Freitragend mit Brüstungswangen

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Mit dem Lilienthalhaus, das die Volksbank BraWo im August 2017 eröffnete, wurde der Wirtschafts- und Forschungsstandort Braunschweig ausgebaut und attraktiver. Die imposante sechsläufige Atriumtreppe mit Faltwerk-Stufen zeichnet sich durch ihre besondere Formgebung aus: Brüstungshohe Treppenwangen wurden steigend ellipsoid gewalzt.

Anforderung:

Optisch und technisch anspruchsvolles Gebäude für Forschung und Begegnung

Lösung:

Repräsentative Faltwerk-Treppe mit steigend ellipsoid gewalzten Treppenwangen


Zwischen einem modernen Forschungsflughafen und der Autobahn A2 als Teststrecke für selbstfahrende Autos ist das Dienstleistungszentrum für Mobilität, Luft- und Raumfahrt optimal gelegen. Der futuristische Bau, den der Braunschweiger Architekt Hartmut Rüdiger entwarf, vereint zahlreiche Innovationen. Dazu gehören eine automatisierte Verdunklung der gläsernen Fassade bei Sonneneinstrahlung sowie ein Membrankissen aus 0,2 mm dünner transparenter Folie als Dach, durch ein Gebläse in Form gehalten.

Durch entsprechende Investitionen entstanden bereits vor einigen Jahren zahlreiche Arbeitsplätze in diesem international ausgerichteten Quartier. Dank des neuen Gebäudes mit gut ausgestatteten Büromietflächen konnten sich nun insbesondere Hightech-Unternehmen aus den genannten Bereichen ansiedeln und damit weitere Arbeitsplätze schaffen. Auf vier Geschossen und einer Fläche von ca. 5 000 m² bietet das Lilienthalhaus neben Büros außerdem einen teilbaren Veranstaltungsraum, ein Bistro für Mitarbeiter und Besucher sowie eine Skylounge mit Blick über den Forschungsflughafen. Zentraler Mittelpunkt des öffentlich zugänglichen Lichthofs stellt die freitragende Brüstungswangentreppe dar.

Steigend ellipsoid gewalzt

Die Besonderheit dieser sechsläufigen Treppe mit Faltwerk-Stufen ist ihre Formgebung: MetallArt walzte die brüstungshohen Treppenwangen steigend ellipsoid. „Hierbei musste sehr präzise gearbeitet werden, damit sich ein gleichmäßiger Radiusverlauf ergibt, der homogen an den gelaserten Stufen anliegt“, so der verantwortliche Techniker der MetallArt Treppen GmbH. Als Experte für den Treppenbau verbindet MetallArt seit über 90 Jahren Handwerk mit edlem Design. Die Laufbreite beträgt ca. 1 700 mm. Der Trittstufenbelag aus Jura-Kalkstein fügt sich in das moderne Design des Geschäftshauses ein.

Die Treppenanlage wurde im Werk aus insgesamt neun Teilsegmenten gefertigt, jeweils drei Teile pro Treppenlauf, und in der Form angeliefert. Somit waren die Treppenteile zwar groß und schwer (ca. 1,8 t pro Teil), jedoch konnten die Experten des Treppenbauunternehmens dadurch Montagezeit einsparen.

Den Brüstungshandlauf, der an den Zwischen- und Austrittspodesten durchgängig ist, wurde an den inneren und äußeren Flachstahlwangen angeschweißt. Neben Fertigung und Montage der Atriumtreppe war der Treppenhersteller auch für die gesamte Konstruktions- und Werkplanung verantwortlich.

Bauherren wie Architekt und Projektsteuerer zeigten sich vom Ergebnis beeindruckt: „[…] möchte ich mich hinsichtlich der Treppe bei der Firma MetallArt und ihren Mitarbeitern bedanken. Ihr handwerkliches Können und auch ihre Leidenschaft sind notwendig, damit eine besondere Architektur entsteht und wir es wagen können, sie zu zeichnen“, so der Architekt Hartmut Rüdiger.


Projekt: Lilienthalhaus, Büro- und Dienstleistungsgebäude am Flughafen in Braunschweig

Bauherr: Volksbank BraWo Projekt GmbH

Architekt: Dipl.-Ing. Arch. Hartmut Rüdiger, Architekten Rüdiger, Braunschweig

www.architektenruediger.de

Projektsteuerer: Amir Hidar, Ingenieurbüro Hidar, Braunschweig

www.hidar.de

Planung: 2013–2015, Baubeginn: 2015, Fertigstellung: August 2017


Architekt Hartmut Rüdiger: „Mit dem Lilienthalhaus wollten wir nicht nur ein ästhetisch und technisch anspruchsvolles Gebäude, sondern (…) durch das Atrium und die (…) Skylounge einen Ort der Begegnung und des Austausches für den Forschungsflughafen schaffen.“


Für die umfangreichen Schweißarbeiten mit massiver Wärmeeinwirkung mussten bereits vorab komplexe Schweißfolgepläne erstellt werden, um eine gleichmäßige Wärmeverteilung zu gewährleisten. Dies verhinderte Schweißverzug bei den durchlaufenden Schweißnähten der tragenden Bauteile.



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