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Auf Transparenz gebaut

Neubau eines Forschungsgebäudes in Wolfsburg
Auf Transparenz gebaut

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Mit der Halle 90B gibt es bei VW in Wolfsburg ein neues Kompetenzzentrum für Forschung und Entwicklung für Elektromobilität. Der transparente Bau ermöglicht kurze Wege und offene Kommunikation. Neben Decken- und Bodensystemen aus einer Hand steht insbesondere ein Glastrennwandsystem für die architektonische Idee.

Christina Rieger | be

Der neue Campus, entworfen vom Düsseldorfer Architektenbüro RKW Rhode Kellermann Wawrowsky Architektur, bietet auf acht Geschossen, mit einer Gesamtfläche von 42 900 m², Platz für ca. 1 800 Mitarbeiter. Mit einer linearen und schmalen Grundform und einer Größe von 145 x 35 m wird die begrenzte Grundstücksfläche optimal ausgenutzt. Fünf Treppenhäuser und ein zentrales Aufzugssystem sorgen für kurze Wege und ein schnelles Erschließungs-system zwischen den beiden Basisge-schossen und den darüber liegenden Büroräumen.
Ab dem zweiten Obergeschoss breitet sich das Gebäude in doppelstöckigen Versprüngen kaskadenartig nach Norden und Westen hin aus und weitet sich schlussendlich zu einer Dimension von 41 x 158 m aus. So ist auch in der Gebäudeform die unterschiedliche Nutzungsaufteilung von Werkstatt- und Laborbereichen hin zu Entwicklerbüros und Besprechungsräumen in den oberen Geschossen von außen ersichtlich – was zusätzlich von den verglasten Auskragungen optisch unterstützt wird.
Auch innen offen
Im Inneren setzen sich diese Versprünge ebenfalls fort und sorgen für optimale Belichtung und Belüftung sowie einer nach oben öffnenden Terrassenlandschaft. Auch die Innenraumgestaltung mit durchsichtigen Glas- und Türflächen greifen das transparente Grundthema der Architektur und der offenen Arbeitskultur des Campus auf.
Kommunikatives Herzstück und zentraler Knotenpunkt ist die verglaste, 25 m hohe Innenhalle, die als Magistrale die ganze Länge und Höhe des Gebäudes durchzieht und alle Geschosse miteinander verbindet. Von hier aus gelangt man sowohl zur Kantine und Cafeteria als auch zu zentralen Besprechungszimmern, Präsentationsflächen und allen weiteren Büroräumen.
Die Lindner Group stand den RKW Architekten von Anfang an unterstützend zur Seite. Planung und Ausschreibung erfolgten nach ausgiebiger Beratung. Für die Fassade der Innenhalle wählte man das Glastrennwandsystem Lindner Life, das im Zusammenspiel mit passenden Türen zur angestrebten Transparenz des Komplexes entscheidend beiträgt. Da in der Automobilindustrie kein Silikon verwendet werden darf, musste das gewählte System Lindner Life 126 an diese Anforderungen angepasst werden. Die technische Machbarkeit wurde bereits im Vorfeld mit der Fertigung und dem Produktmanagement abgestimmt. Die Glaswände mit frontbündiger Doppelverglasung in seitlich eingehängten, umlaufenden schlanken Aluminiumrahmen erfüllen den hohen Anspruch an Design und qualitativ hochwertige Materialien.
Die Funktionalität der absturzsicheren Glastrennwände wurde mit einer feuerhemmenden Ausführung in der Brandschutzklasse F30 erweitert. Die schalldämmenden Eigenschaften der Glas-fronten erlauben ein ruhiges, ungestörtes Arbeiten und konzentrierte Atmosphäre bei Besprechungen.
Außerdem wurden im großen Stil Trockenbauarbeiten in den Büro- und Sozialflächen des Gebäudes ausgeführt. Lindner Bodensysteme komplettieren den Leistungsumfang bei diesem Projekt.
Da ein Teil der Werkstätten mit schweren Fahrzeugen befahren werden, ermittelten die Lindner Anwendungstechniker anhand diverser Tests die entsprechende Lastklasse und wählten für die rund 3 500 m² das Lindner Hohlbodensystem Floor and more power. Durch eine spezielle Plattenrezeptur und verstärkten Hohlbodenstützen können die Böden auch mit schweren motorisch betriebenen Hubgeräten befahren werden, ohne dass Verstärkungsprofile notwendig sind. Um auch hier den strengen architektonischen Vorgaben in Design und Ausführung zu entsprechen, folgte eine enge Abstimmung in Bezug auf die Fugenanordnung und der Aufbauempfehlung.
Hohl- und Doppelboden
Gipskartondecke/Metalldecke
Glastrennwandsystem/Glaskubus
Architekturbüro:
RKW Rhode Kellermann Wawrowsky Architektur, Düsseldorf


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