Neubau eines Einfamilienhauses in Palango in Litauen

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In einem Ostseeluftkurort erwartet man herrschaftliche, aber vor allem klassische Villen. In Palanga realisierte das Büro G. Natkevicius nun ein Wohnhaus, das diese Tradition auf den Kopf stellt. Statt einer dreistöckigen Villa überraschen drei „dahingewürfelte“ Kuben, für deren Dachabdichtung eine Kunststoffbahn mit Klettsystem sorgt.

Sven-Erik Tornow | jo

Im konstruktiven Dialog mit den Bauherren sei diese außergewöhnliche Form für das Einfamilienhaus entstanden, erläutert Architekt Gintautas Natkevicius seinen Entwurf. Dialogisch sieht er auch den Entwurf selbst: So als ob sich die mit Stegen verbundenen Kuben – sowohl einzeln als auch gemeinsam – durch die großen Vitrinenfenster mit den unweit wachsenden Kiefern unterhalten würden.
Im großen Kubus findet sich Raum für die Familie: Wohnzimmer, Esszimmer, Küche und auch das Arbeitszimmer fand noch darin Platz. In den beiden kleineren Kuben sind die Rückzugsräume für Kinder und Eltern untergebracht ­ eine prima Lösung gerade für die Kinder, die somit ein Haus für sich alleine haben.
Auf einer Ebene
Ein besonders Vorhaben war, alle Hauptwohnräume auf nur einer Ebene anzuordnen. Die Hausherren wussten aus Erfahrung, was es bedeutet, ständig Treppen steigen zu müssen.
Deshalb stand von Beginn an die Zielsetzung fest: Wenn die Möglichkeiten des Grundstücks es erlauben, sollte sich das Haus nicht in der Höhe, sondern in der Breite ausdehnen. Um gleichzeitig die Grünfläche auf dem dicht bebauten Grund zu vergrößern, haben die Architekten den elterlichen Schlafkubus auf „ein Bein“ gestellt.
In massivem Mauerwerk aus Ziegeln erstellt, erfolgte die erforderliche Dämmung der drei Kuben mit EPS-Platten. An den Fassaden kamen handgefertigte holländische Klinkerziegel zum Einsatz, die mit einer speziellen Klebetechnik nahezu fugenfrei verlegt wurden.
Dachabdichtung
Für die dauerhaft funktionssichere Abdichtung der drei Kuben und der sie verbindenden Stege vertraute man in Palanga auf die Leistungsfähigkeit einer hochwertigen Kunststoff-Dachabdichtung auf der Basis von Polyisobutylen (PIB). Zum Einsatz kam die bewährte Premiumdachbahn Rhepanol fk von FDT. Sie verfügt sowohl über ein integriertes Kunststoffvlies als auch einem industriell vorgefertigten Dichtrand. Dank ihrer rohstoffspezifischen Zusammensetzung ist sie in nahezu jeder abdichtungstypischen Anwendung einsetzbar. Die Dachbahnen kommen deshalb sowohl bei Sanierungen als auch bei der erstmaligen Abdichtung zum Einsatz. Alle auf dem Flachdach üblichen Aufbauten lassen sich mit ihr umsetzen. Im Dachsystem erfüllt sie die geforderte Widerstandsfähigkeit gegen Flugfeuer und strahlende Wärme.
In ihrem ökologischen Profil zeigt sich die dauerhaft UV- beständige Kunststoff-Dachbahn frei von Weichmachern und halogenen Brandschutzmitteln. Nach dem Ergebnis einer Ökobilanzierung nach ISO EN 14040–49 durch das Institut C.A.U. GmbH, Dreieich, Gesellschaft für Consulting und Analytik im Umweltbereich, gehen weder von den Rohstoffen noch der Produktion oder der Verarbeitung und langjährigen Nutzung der Bahn besondere Umweltbelastungen aus.
Klettsystem
Auf den insgesamt rund 240 m² umfassenden Dachflächen in Palanga kam die Dachbahn mit der für sie typischen Befestigung im Klettsystem zum Einsatz. Mit dieser Art der Befestigung lassen sich drei entscheidende Funktionen umsetzen:
  • Lagesicherung: Da die Klettbänder oberhalb der letzten Dachschicht verlegt werden, wird durch ihre Fixierung in der Tragschale der gesamte Dachaufbau lagesicher befestigt.
  • Windsogsicherung: Entsprechend der objektbezogenen Gegebenheiten kann durch den Abstand und die Menge der Klettbänder die erforderliche Windsogsicherung variabel umgesetzt werden.
  • Funktionssicherung: Die Dachbahn wird perforationsfrei über die Klettstreifen und das unterseitige Vlies fixiert. Damit wird die dauerhafte Funktionalität der gesamten Abdichtung zusätzlich gesichert.
Auf den Dächern der drei Kuben und zwei Stege in Palanga erfolgte die Abdichtung mit Rhepanol fk im Klettsystem oberhalb einer Dämmschicht aus EPS-Hartschaumplatten und einer PE-Folie als Dampfsperre auf einer tragenden Holzschale. Auch die umlaufenden Attiken der drei Kubendächer wurden mit Rhepanol fk abgedichtet.
Architekt: Gintautas Natkevicius, G. Natkevicius und Partner, Kaunas, Litauen


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