Neubau einer Passivhaus-Wohnanlage in Frankfurt am Main

Langfristig robust unterm Grün

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Im neuen Stadtteil Riedberg wird u.a. eine Passivhaus-Wohnanlage angesiedelt. Ökologisch punktet diese u.a. mit dem Zusammenspiel von Wärmedämmung und Lüftung sowie extensiv begrünten Dachflächen. Als Abdichtung hierfür wählten die Planer eine Bahn aus flexiblem Polyolefin, die für Auflastdächer mit Begrünung prädestiniert ist.

Reiner Hubner | jo

In Frankfurt entsteht derzeit der neue Stadtteil Riedberg, ein großes städtebauliches Vorhaben im Nordwesten der Stadt. Neben einem modernen Wohnstandort sollen hier auch Wissenschaft und Wirtschaft angesiedelt werden. Alle notwendigen Infrastruktureinrichtungen sind bereits vorhanden, so dass bei der geplanten Fertigstellung des Projekts im Jahre 2017 insgesamt über 15 000 Menschen in Frankfurt-Riedberg wohnen können.
Auf dem mit 16 000 m2 größten zusammenhängenden Grundstück im neuen Stadtteil wurde im Quartier-Mitte in der Riedbergallee eine riesige Passivhaus-Wohnanlage, bestehend aus 230 Wohnungen in insgesamt zehn Gebäuden errichtet. Hervorragende Wärmedämmung sowie das Zusammenspiel zwischen Dämmung und Lüftung ermöglicht dort ein angenehmes Raumklima in Verbindung mit geringen Energiekosten.
Abdichtung unter Begrünung
Ein weiterer ökologischer Vorteil der Wohnanlage sind die extensiv begrünten Dächer mit einer Fläche von 4 000 m2.
Vor der eigentlichen Begrünung wurden jeweils bituminöse Dampfsperrbahnen (SikaBit) sowie die Wärmedämmung auf den Stahlbetonflächen der insgesamt 5 300 m2 großen Dächer angebracht und anschließend mit der FPO-Kunststoff-Dachbahn Sarnafil TG 66–20 mit Einlage aus Glasvlies abgedichtet.
Ursprünglich war die Dachabdichtung mit Bitumen vorgesehen, die Wahl fiel aus verschiedenen Gründen letztlich auf die Sarnafil-Kunststoffabdichtung von Sika: Die 2 mm starke, weichmacherfreie und UV-beständige Abdichtungsbahn aus flexiblem Polyolefin ist besonders für Auflastdächer mit Begrünung geeignet, da sie gegen Wurzeln, Rhizome und mechanische Einwirkungen unter dem begrünten Dach beständig ist. Im Gegensatz zu Bitumen muss sie nicht bei offener Flamme verarbeitet werden, sondern wird mit Heißluft verschweißt und bleibt auch bei sehr tiefen Temperaturen hochflexibel.
Gutachten zur Nutzungsdauer
Ein weiteres Kriterium ist die Leistungsfähigkeit der Kunststoffabdichtungsbahn über mehrere Jahrzehnte, trotz verschiedener Witterungs- und Umwelteinflüsse. Dies belegt das Gutachten „Dauerhaftigkeit der Kunststoffdichtungsbahnen Sarnafil T“ des Instituts für Bautenschutz, Baustoffe und Bauphysik, Dr. Rieche und Dr. Schürger GmbH & Co. KG aus Fellbach. Die Resultate ergaben eine Referenz-Nutzungsdauer von 30 Jahren. Die Einhaltung der Normbedingungen sowie der Anwendungs- und Unterhaltsvorschriften lässt sogar eine Nutzungsdauer von über 50 Jahren zu.
Architekt: AS&P – Albert Speer & Partner GmbH, Frankfurt am Main


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