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Corporate Architecture

Neubau eines Designer Outlet-Centers in Wolfsburg
Corporate Architecture

Das Designer Outlet-Center in Wolfsburg gilt als Beispiel für die wachsende Bedeutung anspruchsvoller Verkaufsarchitektur. Weithin sichtbares Wahrzeichen des Shop-Ensembles sind zwei schiffsförmige Ellipsen aus Stahl und Glas.

Eingebettet in eine weitläufige Plaza entstanden auf rund 10 000 m² 50 Marken-Shops, die jährlich 1,2 Millionen Käufer anlocken sollen. Im Ausland ist dieses Vermarktungskonzept verbreitet, in Deutschland plant der britische Betreiber OCI die Eröffnung weiterer Center. In seiner Art ist das Designer Outlet Wolfsburg das erste in innerstädtischer Lage. Die Stadt Wolfsburg hatte die Ansiedlung aktiv gefördert.

Designer Outlets bestehen aus zahlreichen Geschäften, in denen Kunden hochwertige Designer-Mode und Accessoires zu reduzierten Preisen erwerben können – vorwiegend handelt es sich um Produktionsüberhänge oder Auslaufmodelle. Voraussetzung für ein erfolgreiches Designer Outlet ist neben dem geeigneten Standort vor allem eine anspruchsvolle Architektur, die das Image der starken Marken unterstreicht.
Flugdach
Beschirmt werden die zwei ellipsenförmigen Hauptgebäude in der Mitte des Centers jeweils von einem imposanten Flugdach. In dessen blanker Unterseite spiegelt sich das Leben rund um die beiden Hauptgebäude mit ihren zweigeschossigen Ladenzeilen. Zwischen den Baukörpern entstand eine urbane Plaza mit Cafés und einem Restaurant.
Der Mittellandkanal, nur einen Steinwurf entfernt, brachte die Architekten auf die Idee schiffsförmiger Baukörper. Für Tragkonstruktion, Dach und Fassaden des Ensembles wurden 721 Tonnen Stahl verwendet. Allein die Bedachungselemente der Ellipsen aus Trapezblechprofilen bedecken eine Fläche von zweieinhalb Fußballfeldern.
Die Decken der 6 bis 9 m hohen Läden bestehen ebenfalls aus Stahl-Trapezblechen, die direkt auf der Tragkonstruktion aufliegen. Darüber schließt unmittelbar die Dachkonstruktion an. Dank des großzügigen Stützenrasters von 9 bis 13 m lassen sich die Räume flexibel nutzen, Trockenbauwände in Stahlleichtbauweise trennen die Geschäfte untereinander. Getragen wird die verglaste Fassade der „Schiffe“ von einer Pfosten-Riegel-Konstruktion. Die Fassaden der flankierenden Ladenzeile sind funktional mit Kassettenprofilen und Sandwichelementen verkleidet.
Für die Architekten und Bauherren gab die geforderte Kombination von großzügiger und solider Erscheinung mit kurzer Bauzeit und moderaten Kosten den Ausschlag, alles nahezu durchgehend aus Stahl zu errichten.
bba-Infoservice Stahlkonstruktion und Trapezblechprofile 520
Architekt:
Dipl.-Ing. Gerd Graf, Montabaur
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