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Abdichtung für erdberührte Bauteile mit EPDM-Dichtungsbahnen

Einlagig mit EPDM abdichten
Erdberührte Bauteilabdichtung

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EPDM-Dichtungsbahnen haben sich seit Jahrzehnten bei der Abdichtung von Flachdächern aller Art bewährt. Die einlagigen EPDM-Abdichtungen schützen jedoch nicht nur Dächer, sondern auch erdberührte Bauteile. Sie überzeugen durch ihre sichere Anwendung, Langlebigkeit und einfache Verarbeitung.

Anforderung:

Bauteilabdichtung für trockene Kellerräume

Lösung:

EPDM-Dichtungsbahnen: einfach und sicher zu verarbeiten sowie besonders langlebig


Dipl.-Ing. Roland Fritsch, Beratung/Anwendungstechnik Carlisle Construction Materials GmbH | be

Für die Nutzung des Kellers als Fitness- oder Hobbyraum, Kinosaal oder Sauna ist die trockene Gebäudehülle unbedingte Voraussetzung. Mit der Entscheidung für die richtige Abdichtung zusammen mit passend dimensionierter Perimeterdämmung wird die Basis für dauerhaft trockene Räume im Untergeschoss gelegt. Üblicherweise erfolgt die Abdichtung aus Bitumendickbeschichtung oder -bahnen. Aber auch eine Abdichtung mit Elastomerbahnen aus dem Synthesekautschuk EPDM ist möglich mit diversen Vorteile gegenüber den bituminösen Werkstoffen.

Neue Regeln für Bauteil-Abdichtung

Mit der Einführung des neuen, differenzierten Regelwerkes für die verschiedenen Bauteilabdichtungen wurden auch neue Festlegungen für die Abdichtung von erdberührten Bauteilen getroffen. Die Konstruktionsnorm DIN 18 533 umfasst alle Vorgaben für die Abdichtung gegen Bodenfeuchte, gegen nicht drückendes sowie gegen von außen drückendes Wasser, gegen nicht drückendes Wasser auf erdüberschütteten Decken, gegen Spritzwasser am Wandsockel und gegen Kapillarwasser in und unter erdberührten Wänden. Sie definiert fünf Kriterien zur Auswahl der richtigen Abdichtungsart: Wassereinwirkungsklasse, Rissklasse, Rissüberbrückungsklasse, Raumnutzungsklasse und Zuverlässigkeitsanforderungen.

Einlagig mit Verstärkungseinlage

Eine sichere Abdichtung im erdberührten Bereich kann mit Resitrix-EPDM-Dichtungsbahnen ausgeführt werden. Die Bahnen erfüllen die Anforderungen für alle Wassereinwirkungsklassen der DIN 18533 und haben auch bei Eintauchtiefen über 3 m keine Probleme. Sie haben eine Verstärkungseinlage aus Glasgelege und sind zur einfachen und sicheren Verarbeitung unterseitig mit polymermodifiziertem Bitumen beschichtet.

Die Bahn erfüllt die Anforderungen an die Ausführung der genannten Abdichtungen im erdberührten Bereich und dabei für alle Raumnutzungsklassen, Riss- bzw. Rissüberbrückungsklassen sowie alle Wassereinwirkungsklassen. Bei Einwirkung von drückendem Wasser können die Dichtungsbahnen für alle infrage kommenden Eintauchtiefen eingesetzt werden. Je nach Anwendungsfall können sie lose verlegt bzw. voll- oder teilflächig verklebt werden.

Sichere Heißluftverschweißung

Der Bahnenaufbau von Resitrix stellt ein Alleinstellungsmerkmal unter den am Markt verfügbaren EPDM-Dichtungsbahnen dar. Die unterseitige Polymerbitumenschicht wird in die mit Heißluft zu verschweißenden Nahtverbindungen einbezogen. Es gibt also keine besonderen Fügenähte. Separate Deckstreifen an Querstößen und bei der Verlegung von angeschnittenen Bahnen entfallen.

Der Bitumenfluss während der Nahtverschweißung erfordert keine Zusatzmaßnahmen im Bereich von T-Stößen. Die gleichmäßig austretende und gut erkennbare Bitumenraupe an der Bahnenkante sowie das enorm große Schweißfenster erhöhen die Ausführungssicherheit. Dazu gehört auch der Ausschluss einer offenen Flamme während der Verlegung.

Lange Haltbarkeit von 50 Jahren

Bei Einwirkung von drückendem Wasser erfolgt der Anschluss mit Fest- und Losflanschverbindungen; die Anordnung von Hohlkehlen ist nicht erforderlich. Außerdem kann auf die aufwendige Prüfung der Dicke sowie Kontrollen der Trocknungszeiten, wie bei Bitumendickbeschichtung nötig, verzichtet werden. Direkt nach der Verarbeitung sind die EPDM-Abdichtungen wasser- und schlagregendicht. Das Süddeutsche Kunststoff-Zentrum (SKZ) bescheinigt: Resitrix hat eine Nutzungsdauer von über 50 Jahren – als einziges Produkt auch für die Nahtfügung.

Übergänge von Wandabdichtungen auf Bodenplatten aus wasserundurchlässigem Beton stellen eine besondere Herausforderung dar. Auch hierfür gibt es die passende Lösung mit „Resitrix SK W Full Bond“. Die Bahn wird bis auf die Stirnseite der vorbereiteten, abgeschliffenen Bodenplatte geführt und dort am Bahnenende in 5 cm Breite mit Heißluft aufgeschweißt. In gleicher Weise können DIN-übergreifend Arbeits- und Sollrissfugen innerhalb von WU-Betonbauteilen abgedichtet werden und dabei auch bei Einwirkung von drückendem Wasser. Für diese besonderen Einsatzgebiete liegt ein allgemeines bauaufsichtliches Prüfzeugnis vor.


Obwohl vom Regelwerk nicht explizit gefordert, kann eine unterlaufsichere Abdichtung auf befahrbaren Flächen planerisch verlangt werden. Sie soll im Leckagefall die Ausbreitung von eingedrungenem chloridhaltigem Wasser auf der Betonoberfläche verhindern. Obwohl eine unterlaufsichere Verbindung nur bei vollflächiger Verklebung mit heißer Bitumenmasse oder bei vollflächiger Aufschweißung angenommen wird, ist diese Bauart auch bei vollflächiger, kalter Untergrundverklebung mit Resitrix SK W Full Bond möglich. Ein entsprechender Prüfnachweis für Verlegung auf vorbereitetem Beton liegt vor.



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