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Sanierung einer Wohnvilla in Mailand
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Das Sanierungskonzept legte den Fokus auf eine raffinierte Kombination von klassischen und modernen Elementen. Es entstand ein zeitlos-eleganter Material- und Farbmix mit modernen Baulösungen. Auf 950 m² exklusiver Wohnfläche konnte das Konzept auch dank wandbündiger Türsysteme und Sockelleistenprofile konsequent umgesetzt werden.

Anforderung:

Umfassende Sanierung eines Wohnhauses aus den 70ern mit Umbau zur exklusiven Luxusvilla

Lösung:

Elegante Platzsparer: Wandbündige Schiebe- und Drehflügeltüren. Fast unsichtbare plane Sockelleistenprofile


Petra Menath | be

Der Zahn der Zeit hatte an dem Mailänder Wohnhaus aus den 70er Jahren genagt und deutliche Spuren hinterlassen. Der in die Jahre gekommene Bau ließ inzwischen an Wohnkomfort und Energieeffizienz sehr zu wünschen übrig. Heute, nach umfangreichen Sanierungsmaßnahmen, ist daraus eine großzügige Villa geworden mit einem spannenden Mix an Einrichtungsgegenständen. In punkto Energieeffizienz erfüllt das Haus nun den Top-Standard A1.

Die Bauherren träumten von einer Luxusvilla der Extraklasse und setzten bei der Planung auf eine großzügige Raumgestaltung für ihre vierköpfige Familie. Es sollten ausschließlich wohngesunde und ökologische Baustoffe zum Einsatz kommen. Unter der Leitung des Bauingenieurs Andrea Lonati wurde zunächst das komplette Gebäude entkernt. Dabei wurden die gesamte bestehende Überdachung ausgetauscht, das Tragwerk und die Fundamente gestärkt und das Gebäude selbst erweitert. Zudem sollte die Gebäudetechnik erneuert und bestehende Anlagen durch hocheffiziente Energielösungen ersetzt werden.

Wärmedämmung und Haustechnik

Bevor die Haustechnik installiert wurde, ging es an die Wärmedämmung der Gebäudehülle. Für eine möglichst effiziente Dämmung wurden auf den Außenwänden des Hauptgebäudes Mineralwollplatten angebracht. Zum Schutz gegen Wind und Wetter erhielten diese Mineralwollplatten als Verkleidung eine dünne Wand aus Ziegelstein. Diese Lösung – ähnlich eines Wärmedämmverbundsystems – erhöhte die Energieeffizienz des Hauses entscheidend.

Die Villa überzeugt nicht nur durch ihr Gesamtkonzept, sondern auch durch eine äußerst ausgeklügelte Planung der Haustechnik. Hier setzte man auf eine geschickte Vernetzung verschiedener Systeme. So verfügt das Wohnhaus sowohl über eine klassische Anlage mit Gasheizkessel und Fußbodenheizung, als auch über eine VRF-Anlage in Wärmepumpentechnik mit angeschlossenen Innengeräten. Besonders clever: Das Gebäude kann komplett mit Gas oder komplett mit Strom geheizt werden. Die Wärmepumpenanlage ist auch als Klimaanlage einsetzbar. Außerdem können die Heizöfen und Thermokaminöfen statt mit Strom und Gas mit Bioethanol oder Holz betrieben werden. So erreichte das Gebäude bei der Energieeffizienz die Energieklasse A1.

Wandbündig: Türen und Sockelleisten

Von Anfang an wünschten sich die Bauherren die wandbündigen Türsysteme von Eclisse ohne jegliche Verkleidung und Zierleisten. Passend dazu sollten auch die wandbündigen Sockelleistenprofile des gleichen Herstellers im gesamten Haus, auch im Treppenbereich, angebracht werden.

Dank der Eclisse Syntesis Collection konnte dieses Konzept sowohl mit Schiebetüren als auch mit Drehflügeltüren eins zu eins umgesetzt werden. Schlicht und ganz ohne Türstockverkleidung verschmelzen die Türen nun optisch mit den weißen Wänden. Damit diese perfekte Ästhetik gelingen kann, sind Zargen wie auch Türblätter mit einer Grundierungsschicht vorbehandelt. Hierdurch wird die Haftung der Farben sichergestellt. Auf diese Weise lassen sich Türen und Wände in einem einheitlichen Farbton streichen und ergeben ein harmonisches Gesamtbild.

Kniffliges Anbringen der Sockelleisten

Das Sanierungsprojekt brachte so manche Herausforderung mit sich. Da auf der Baustelle verschiedene Wandstärken und unterschiedliche Wandbeschaffenheiten vorlagen – hier isolierte Wände, dort Vollwände, neu hochgezogene Wände neben bereits existierenden Wänden – entschied Bauingenieur Andrea Lonati, die Verputzarbeiten innerhalb des Bauprojektes vorzuziehen. Dabei mussten zusätzliche Anpassungen und Verstärkungen an den Wänden vorgenommen. Nur so konnte er die Voraussetzung für eine lot- und fluchtgerechte Montage der Sockelleistenprofile sicherstellen und Wände und Sockelleisten perfekt aufeinander ausrichten. Im Ergebnis bilden die Sockelleisten einen perfekten Übergang von der Wand zum Boden und überzeugen durch edle Optik.

Beim Farbkonzept der Innenraumgestaltung setzte der Architekt auf Weiß im Kontrast zu natürlichen Beigetönen.

Edles Farbkonzept in Weiß und Beige

Sämtliche Böden im Haus inklusive Bäder, Küche und Treppenstufen wurden mit Landhausdielen in Eiche verlegt. Der Boden überzeugt mit natürlicher Eleganz und harmoniert mit den großen Sitzmöbeln, die ebenfalls in verschiedenen Beigetönen ausgewählt wurden. Als weitere Kontrastfarbe findet man vereinzelt Grautöne im Interieur, wie zum Beispiel an den Wänden der Bäder und dem Elternschlafzimmer. Insgesamt verleiht das stimmige Farbkonzept den Räumen Helligkeit und Klarheit, und sorgt mit dem Werkstoff Holzparkett aber gleichzeitig für Behaglichkeit und optische Wärme.

Herzstück der Villa ist der großzügig gestaltete Wohnbereich mit offenem Sichtdachstuhl im Erdgeschoss, der mit der Küche verbunden ist. Hier bieten große Panoramafenster eine herrliche Aussicht auf den Garten. Der Wohnbereich unterteilt sich auf zwei Flächen, die durch eine Mauer voneinander getrennt sind.

Beide Bereiche sind jeweils mit großen Sofas und Sesseln ausgestattet und beherbergen auch die Bibliothek. Gestaltet wurde hier im klassischen Stil; es entstand eine einladend-gemütliche Atmosphäre. Angrenzend und über wenige Stufen erreichbar, befindet sich das Arbeitszimmer der Eigentümerin. Zwei eindrucksvolle, deckenhohe Schiebetüren aus Rauchglas ermöglichen den Rückzug in diesen Raum. Eine Privatsammlung mit Bildern findet man im ganzen Haus an den Wänden.

Im offenen Essbereich ist ein besonderer Hingucker die vom Neoklassizismus inspirierte Tapetenwand, die sich neben dem Tisch befindet. Fast unsichtbar verbergen sich in dieser Tapetenwand wandbündige Türen, hinter denen sich Garderobe, Nische und Speisekammer befinden.


Objekt: Einfamilienhaus

Projekt: Architektonische und energetische Sanierung eines Wohngebäudes

Standort : Mailand, Italien

Wohnfläche: 950 m²

Baudurchführung: Impresa Edile F.lli Xheka , Italien

Planungsbüro: Ing. Andrea Lonati, Magenta, Italien
www.ingegneriaarchitettura.it

Innenausstattung: Livraghi Progetto Casa ; Italien


Schlicht und ohne Türstockverkleidung verschmelzen die Türen optisch mit den weißen Wänden. Für dieses ästhetische Ergebnis sind die Zargen wie auch die Türblätter mit einer Grundierungsschicht vorbehandelt. Dadurch wird die Haftung der Farben sichergestellt. Auf diese Weise lassen sich Türen und Wände im einheitlichen Farbton streichen für ein harmonisches Gesamtbild.


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