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Windstabile Kunststofffenster für ein Hotel in Büsum

Neubau eines Hotels in Büsum
Windlasten widerstehen

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Beim neuen Lighthouse Hotel & Spa in Büsum wurde ein hochwertiges Konzept mit nordischem Charme umgesetzt. Der Komplex besteht aus kleinteiligen Hafenhäusern, deren Fassaden homogene Kunststoffenster zeigen. Entscheidend dafür waren Optik und Stabilität – wegen der hier herrschenden hohen Windlasten.

Anforderung:

Für Küstenlage windstabile, wärmedämmende und optisch passende Fenster

Lösung:

Kunststofffenster: mehr Stabilisierungspunkte gegen die Windlasten, Uw = 0,70 W/(m2K), reflexionsarm und schmutzabweisend


Mit knapp zwei Millionen Übernachtungen pro Jahr ist Büsum interessanter Standort für ein neues Konzept von Hotel-Entrepreneur Jens Sroka: Heimatbezogen und stilbewusst entstand direkt neben dem über 100 Jahre alten Leuchtturm – zwischen Museumshafen und Deichpromenade – ein Hotelkomplex.

Zum Hafen hin wurden kleine Hafenhäuser mit unterschiedlichen Dachformen gestaltet, in denen u. a. Geschäfte sowie das neue Gastro-Konzept der „Hafenkantine“ untergebracht sind. Rückseitig zum Deich hin bilden verklinkerte Deichhäuser das Haupthaus des 111 Zimmer und Suiten umfassenden Hotelkomplexes stilvoll ab. Die bewusste Kleinteiligkeit in der Gebäudehülle erzeugt einen organisch gewachsenen Charakter, der sich im Inneren fortsetzt. Jedes der drei Restaurants hat seinen eigenen Stil und jede der 19 Suiten ein individuelles Erscheinungsbild. Die daraus abgeleiteten Anforderungen an optische Beschaffenheit und funktionale Ausstattung der Kunststofffenster waren breit gefächert, konnten jedoch durch Angebotsvielfalt und Systemkompetenz des Kunststofffensteranbieters Veka gelöst werden.

Elegant wandbündig

Windlasten und -druck direkt hinterm Deich

Der Neubau des Lighthouse Hotel & Spa entstand unmittelbar am bzw. auf dem Deich von Büsum. An dieser Stelle trifft der Wind von der offenen See ungebremst auf die Gebäudehülle. „Der Winddruck an diesem Standort ist wesentlich höher als beispielsweise in Städten oder auf dem Land. Gerade an der friesischen Nordsee ist darüber hinaus sehr häufig mit Starkwind zu rechnen“, so Hans Runge von der Harder Glasbau GmbH. „Aus diesem Grund haben wir spezielle Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um die Elemente noch stabiler zu machen.“ So wurden in das Profilsystem der Kunststofffenster („Softline 82“ von Veka) gegen die Windlasten mehr Schließstücke und Verriegelungspunkte eingebaut als sonst üblich. Eine im Profil liegende, zusätzliche Stahlarmierung bringt weitere Stabilität und sorgt für Langlebigkeit und Funktionssicherheit. Mindestens 50 % mehr Belastung kann das System dank der Maßnahmen kompensieren.

Diese wurden fachgerecht in enger Kooperation zwischen Veka, dem Beschlaghersteller Roto sowie dem ausführenden Fensterbauer Harder initiiert. Auch die Abdichtungsebenen wurden für den Einsatz am Meer stärker ausgebildet und im Vorfeld originalgetreu bemustert. Die Fensterelemente wurden vor dem Verblendstein verbaut. Dadurch war die Abdichtung einfacher und sicherer zu erstellen. Nach dem Fenstereinbau verkleide Klinkersteine die Abdichtungsebene, sodass die Gebäudehülle optisch wie energetisch perfekt funktioniert.

Willkommen in der Holzklasse

Energiesparende und optisch passende Kunststofffenster

Bei dem verbauten Profilsystem handelt es sich um ein 6-Kammer-Mitteldichtungssystem mit 82 mm Bautiefe sowie sehr gutem Dämmwert für das gesamte Fensterelement von bis zu Uw = 0,70 W/(m2K) je nach Verglasung. Weitere Komfortmerkmale sind die Schalldämmung, die durch zwei Dichtungsebenen erzielt wird, sowie die hohe Schlagregendichtheit, die vor eindringender Feuchtigkeit schützt. Bei Einsatz der entsprechenden Beschläge hemmt das System Einbrüche nach DIN EN 1627 bis zur Widerstandsklasse RC 2.

Das Hotel wurde maßgeblich durch die Interior-Designer von Cosman Interieur sowie das Architekturbüro Ladehoff definiert, nach Vorstellungen von Inhaber Jens Sroka. Entstehen sollte ein warmer Look: Erdige Hölzer am Boden, gebrannte Klinker an den Wänden, echte Holzpaneelen sowie dezente, hochwertige Stoffe. Passend dazu sollten die Fenster eine optische Einheit mit diesen Designelementen bilden. Mit Veka Spectral lässt sich eine Vielzahl unterschiedlicher Optiken realisieren. Die besonders reflexionsarme Materialität sowie sanfte Haptik unterstreichen das hochwertige Interieurkonzept. Die schmutzabweisende Oberflächenbeschaffenheit, die auch für die Gestaltung von Fassaden- und Verkleidungselementen zur Verfügung steht, prädestiniert Spectral besonders für den Einsatz in Hotelbauten.


Hotel-Projekt: „Lighthouse“, Büsum, mit Lobby, Lounge, Wellness, Restaurants, Tagungsräumen, Feinkostladen, Shops und Hafenkneipe

Inhaber: Jens Sroka

Planungsgemeinschaft: Ladehoff + Hannemann & Krützfeldt
Thomas Ladehoff, Architekturbüro Ladehoff GmbH, Hardebek
www.tladehoff.de

Innenarchitektur: Ladehoff mit Cosman-Interieur, Hamburg
www.cosman-interior.de

Fensterbauer: Harder Glasbau GmbH


Fensterbauer Hans Runge zum Starkwind an der Küste: „Aus diesem Grund haben wir spezielle Sicherheitsmaßnahmen ergriffen, um die Elemente noch stabiler zu machen.“


Gegen hohe Windlasten: In das Profilsystem wurden zusätzliche Schließstücke und Verriegelungspunkte eingebaut. Eine im Profil liegende Stahlarmierung bringt weitere Stabilität und sorgt für Langlebigkeit und Funktionssicherheit. Mindestens 50 % mehr Belastung kann das System aufgrund der erweiterten Maßnahmen kompensieren.


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