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Neubau eines Ferienhauses in Ålesund, Norwegen

Transparent behaglich – Hochwärmedämmende Glasfassade

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In Norwegens Sunnmøre Alpen errichteten Invit Arkitekter ein außergewöhnliches Ferienhaus: die Black Lodge. Schnee und wechselhaft-kaltes Wetter prägen die Gebirgsregion. Um in dieser Lage ein energetisch vertretbares Maß an Transparenz zu erreichen, wurde die Glasfassade mit neuester Rahmentechnologie und Dreifach-Isolierverglasung ausgeführt.

Die Gegend um Ålesund zählt zu den beliebtesten touristischen Hotspots Norwegens. Neben dem berühmten Geirangerfjord – UNESCO-Weltnaturerbe – und den schneebedeckten Gipfeln des Hjørundfjords ziehen auch die rund 2 000 m hohen, schroffen Berggipfel der Sunnmøre Alpen Besucher aus aller Welt an.

„Ich habe jeden Urlaub an diesem Ort verbracht, seit ich etwa zwei Jahre alt war“ , sagt Andreas, der Bauherr. „Mein Großvater hatte hier eine etwas kleinere Hütte – für Tagesausflüge. Er baute sie eigenhändig in den 1960er Jahren.“ An diesem besonderen persönlichen Ort wollte die Familie nun eine größere „Hütte“ errichten: die Black Lodge.

Das Feriendomizil in Ålesund liegt einsam an einem sanft abfallenden Hang. „Von außen sieht es ein bisschen so aus, als ob die Felsbrocken der Berge auf die alte Hütte gefallen wären“ , sagt der Bauherr. Tatsächlich erinnert die kantige, gestaltlose Form des Gebäudes an einen großen Findling, hervorgerufen durch raffiniert miteinander verwobene Fassaden- und Dachstrukturen sowie eine ungewöhnliche Materialkombination: rostrote Verkleidungen aus Cortenstahl, Fichtenholz-Paneele sowie teilweise schwarz gefärbte, hölzerne Innenraumverkleidungen. Großflächige, durch schlanke Aluminiumprofile unterteilte Fassadenverglasungen passen sich in die bizarren Flächenstrukturen ein. An anderer Stelle sind schlanke Lichtausschnitte in ansonsten geschlossene Fassadenflächen geschnitten. Diese gezielt auf das Landschaftspanorama ausgerichteten Lichtöffnungen durchbrechen die Trennung zwischen innen und außen; es entsteht ein warmer, einladender Rückzugsort für Familie und Freunde, der zugleich spektakuläre Aussichten auf die unberührte Landschaft bietet.

Ein Gebäude aus drei Baukörpern

Das Raumkonzept des eingeschossigen Wohnhauses basiert auf dem Konzept zweier Baukörper, die in einem größeren dritten aufgehen. Der Eingang befindet sich auf der Nordseite. Zu beiden Seiten des Eingangsbereiches sind separate Schlafräume für die Eigentümer (Ostseite) sowie für deren Freunde (Westseite) angeordnet, ausgestattet mit je einem Bad. Die großzügigen Gästezimmer bieten Platz für bis zu zwölf Personen und haben direkten Zugang zu einem Thermalbad in der Außenzone. Das „gesellschaftliche Zentrum“ des Hauses ist als offene Zone konzipiert und zugleich funktional unterteilt in Essbereich, eine kleine Küche mit Koch- und Zubereitungsinsel sowie einen Wohnbereich. Dieser verfügt über eine über Eck geführte, raumhohe Glasfassade und bietet so eine eindrucksvolle Aussicht auf das Bergpanorama (Süd-Ost-Seite).

Transparenz versus Geschlossenheit

Eine zentrale Gestaltungsidee des Architekturbüros Invit Arkitekter bestand darin, die Trennung zwischen Außen- und Innenraum auf mehreren Ebenen zu durchbrechen. Ein Wechsel zwischen Transparenz und Geschlossenheit findet sich in den Fassadenflächen wieder – mal raumhoch offen, mal durch akzentuiert gesetzte Lichtbänder strukturiert, an anderer Stelle wiederum vollständig geschlossen. Im zentralen Wohnraum wird die Grenze zwischen innen und außen sowohl optisch als auch funktional aufgelöst: An warmen Tagen hebt das Faltschiebesystem Schüco ASS 70 FD die Raumtrennung völlig auf und ermöglicht direkten Zugang zur angrenzenden Terrasse. Kontrastreich ist auch das Farbschema der Innenraumgestaltung. Die Farbgebung der hölzernen Decken-, Wand- und Bodenflächen sowie des Mobiliars wechselt zwischen dunkel und hell.

Höchste Wärmedämm-Standards

In den Sunnmøre Alpen herrscht aufgrund der geografischen Lage ein extrem wechselhaftes Klima. Im Bereich der Fjorde und Berge sind winterliche Schneefälle von mehreren Metern Höhe die Regel, im Sommer treten – oft in raschem Wechsel – Temperaturen zwischen 30° C und nur 10° C auf.

Das Ferienhaus benötigte also ein Energiekonzept, das trotz dieser Wetterextreme die Raumtemperaturen auf wirtschaftliche Weise innerhalb der Behaglichkeitsgrenzen hält. Der Einsatz einer großflächigen Glasfassade stand folglich unter höchsten Anforderungen an die Wärmedämmung.

Die Passivhaus-zertifizierte Pfosten-Riegel-Fassade Schüco FW 50+.SI erfüllt diese hohen energetischen Anforderungen durch eine Kombination von hoch-isolierter Rahmentechnologie mit wärmedämmbeschichteter Dreifach-Isolierverglasung. Auf diese Weise sind Energieverluste minimiert, zugleich wird an wärmeren Tagen ein übermäßiges Eindringen von Strahlungswärme verhindert. Dass dieses System außerdem ein hohes Maß an Gestaltungsfreiheit bietet, beweisen die an den Entwurf angepasste, schräge Flächenausbildung der Glasfassade ebenso wie die elegante Integration des Faltschiebesystems. Durch dessen raumsparende seitliche „Parkmöglichkeit“ der beweglichen Elemente entsteht an warmen Tagen eine bis zu 4 m breite Öffnung zur Sommerterrasse.

Modernität trifft auf Holzbau-Tradition

Während die äußere Gebäudehülle mit ihrem rostigen Cortenstahl und den Aluminium-Glas-Systemen Stilelemente der modernen Architektur benutzt, zitiert das Gebäude durch den Einsatz von Holzverkleidungen in der Fassade und die durchgängige Naturholz-Ausstattung im Innenraum die für norwegische Berghütten traditionelle Bauform und Materialwahl. Das Energiekonzept geht allerdings konsequent moderne Wege, um wetterunabhängige Wohnlichkeit herzustellen. Elektrische Fußbodenheizungen und elektrisch beheizte Bäder sind ebenso Standard wie ein Belüftungssystem mit Wärmepumpe für die wärmeren Jahreszeiten. Für natürliche Wärme und Atmosphäre sorgt ergänzend ein großer Kaminofen.

„Natürlich haben wir uns vom Land inspirieren lassen“ , sagt Architekt Andrè Klevberg von Invit Arkitekter, Ålesund, zu seinem Entwurf. „Vom Süden, dem Norden und der Sonne. Und von der Windrichtung. Aber natürlich auch von der Geschichte der Familie. Das alles führt uns zu dieser einzigartigen Hütte.“

Und der Bauherr ergänzt: „Dank der Bauweise und Architektur wird es wohl 100 oder 200 Jahre dauern, bevor wir wieder etwas daran machen müssen. Das Haus ist aus sehr beständigen Materialien gebaut. Ich glaube, mein Großvater hätte sich hier sehr wohlgefühlt.“

Architekten:

Invit Arkitekter, Ålesund (Norwegen)

www.invit.no



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