Sanierung eines Freizeitbades in Wilhelmshaven

Stolperfrei entwässert

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Das nautimo in Wilhelmshaven wurde mit seinen Sport- und Erlebnisbecken umfassend saniert, da Spritzwasser in den Bodenaufbau gelangt ist. Ein Entwässerungssystem mit Badrinne sorgt nun für eine tadellose Entwässerung – durch spezielle Drainagelöcher kann sich keine Stau- und Sickernässe mehr bilden. Zudem trocknet der Boden wesentlich schneller.

Mit einer Fläche von 7 500 m² ist das nautimo in Wilhelmshaven, Niedersachsen, das größte Freizeitbad an der Nordsee. Pro Jahr zählt man dort 300 000 Besucher. In mediterranem Ambiente lockt das Erlebnisbad mit Strömungsstrudel, zwei Riesenrutschen, Sprudelliegen und einem Aroma-Dampfbad, ergänzt von einer besonders steilen Kletterwand für Wagemutige. Die großzügige Saunalandschaft wurde mit dem Siegel „Fünf-Sterne-Deluxe“ des Deutschen-Sauna-Bundes ausgezeichnet.

Seit 2007 locken die Erlebnis- und Sportwelt sowie das Saunaparadies viele Urlauber und Menschen aus der Region an den Jadebusen nach Wilhelmshaven. Dabei bietet das Erlebnisbecken neben zahlreichen Wassermassageanlagen und Sprudelliegen einen der größten Strömungskanäle der Region. Das 25 m lange Sportbecken bietet mit fünf Bahnen viel Platz für den Schwimmsport. Zudem ist auf zwei, etwa 110 m langen Wasserrutschen ein Adrenalinkick garantiert.

Maßnahmen gegen Sickernässe: Entwässerung durch Badrinne

2015 hatte nautimo-Geschäftsführer Volker Lotsch ein großes Problem zu lösen. In den ersten sieben Betriebsjahren war Spritzwasser aus den Becken durch die Decke in den Keller gesickert. Dieser Zustand hätte auf Dauer die Betonkonstruktion des Bades enorm beschädigt. „Neben einer generellen Sanierung mussten also absolut dichte Badrinnen und Sanitärabläufe her, die dafür sorgen, dass sich keine Stau- und Sickernässe mehr im Bodenaufbau bilden kann“ , schildert Volker Lotsch.

Das nautimo hat sich daraufhin bei der Sanierung des Wasserablaufs für den österreichischen Hersteller Aschl entschieden. Die Aschl GmbH gilt seit vielen Jahren als der Kompetenz- und Innovationsführer für moderne Entwässerungs- und Rohrleitungstechnik. Im nautimo wurden bei der Sanierung mehr als 1 500 m² Bodenfläche bei den Sport-, Sprung- und Erlebnisbecken entfernt. Anschließend wurde das Aschl-Entwässerungssystem in Edelstahl millimetergenau eingebaut, eine hochwertige Abdichtung hergestellt und schließlich alles wieder verfliest. Herzstück der Sanierung war dabei die Badrinne Sparin.

Die europaweit patentierte Ausführung wird in rostfreiem Edelstahl gefertigt und ist durch die Schlitzbreite von 8 mm bedenkenlos barfußbegehbar – auch von den Kleinsten. Durch die randlose Ausführung ohne umlaufenden Sichtsteg entstehen auch keine möglichen Stolperfallen auf dem Fliesenboden, wodurch die Badrinne Sparin als barrierefrei bezeichnet werden kann.

Trotz der schmalen Einlassbreite ist das Oberflächenwasser im Nu verschwunden. Die bisher – nach Herstelleraussage – auf dem Markt einzigartige Technologie der Badrinne Sparin sorgt für eine verlässliche Entwässerung der oberen Dichtebene. Durch die Drainagelöcher wird zudem die Dünnbettabdichtung entwässert. Der umlaufende Klebeflansch mit Mauerankern dichtet die obere Entwässerungsebene optimal ab. Folglich kann sich im Bodenaufbau keine Stau- oder Sickernässe mehr bilden mit dem positiven Effekt einer erheblich längeren Lebensdauer des Fugen- und Fliesenbettes.

Das integrierte Rinnengefälle von 0,5% und die V-Kantung sichern zudem die schnelle Wasser- und Schmutzabfuhr – auch bei wenig Wasser. Die Ergänzung eines Sanitärablaufs mit Rinnenanschluss schützt zuverlässig vor Geruchsbelästigung. Des Weiteren trocknet der Boden schneller und die Rutschgefahr wird vermindert. Auch optisch beeindruckt die Rinne durch ihre dezente und elegante Ästhetik: Dank ihrer geringen Schlitzbreite integriert sich die randlose Badrinne perfekt und nahezu unsichtbar in die Architektur des Nautimo. Geschäftsführer Volker Lotsch ist sehr zufrieden mit den langlebigen Entwässerungslösungen von Aschl. „Auch die Montage hat bestens geklappt. Dank der enormen Stabilität von Flansch und Rinnenkörper der Sparin konnten die neuen Badrinnen auf sehr leichte und exakte Weise eingebaut werden.“

  www.nautimo.de

Architekten:
Thalen Consult GmbH, Zetel

www.thalen.de

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