13 mm dünne Glasfaserbetonplatten für individuellen Faltenwurf

Neubau des Sammlungs- und Forschungszentrums der Tiroler Landesmuseen in Hall

Individueller Faltenwurf

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Der Entwurf des Architekturbüros Franz&Sue für das neue Forschungs- und Sammlungszentrum in Hall ist ein markanter, monolithischer Block, dessen dunkle, geheimnisvoll anmutende Fassade aus individuell geformten, nur 13 mm dünnen Glasfaserbetonplatten besteht.

Die Architektur unterstreicht die kühne Landschaft der Tiroler Bergwelt. Dabei verleiht die dunkelgraue Außenhaut mit den Glasfaserbeton-Elementen von Rieder dem Forschungs- und Sammlungszentrum einen geheimnisvollen Charakter.

„Das Fassadenmaterial thematisiert das Bewahren und Konservieren. Gleichzeitig entsteht durch die Haptik des Betons eine gewisse Anziehungskraft“, erläutert Erwin Stättner vom Architekturbüro Franz&Sue.

„Mit der aufwendigen Gestaltung der Gebäudehülle möchten wir das Alte mit dem Neuen verbinden und lesbar machen: Ein Faustkeil aus dem siebten bis achten Jahrtausend ist eines der ältesten Werkzeuge der Sammlung. Dessen Abdruck ist es, der sich an den verformten Betonplatten abzeichnet.“ Die unregelmäßige Anordnung der glatten und verformten Elemente von 60 x 60 cm nimmt metaphorisch Bezug auf die Verteilung der Fundorte in Tirol, während das Fugenraster die quadratische Linierung auf Karten symbolisiert.

Glasfaserbetonplatten

Für die Fassadengestaltung hat Rieder gemeinsam mit dem Architekturbüro ein neues Produkt entwickelt, das den industriellen Herstellungsprozess der nur 13 mm dünnen Glasfaserbetonplatten „concrete skin“ mit einer handwerklichen Komponente verbindet. Das Ergebnis: Jedes der verformten Fassadenelemente ist ebenso einmalig wie die Sammlungsstücke, die im Forschungs- und Sammlungszentrum aufbewahrt werden. Bei der Produktion wird ein dem Faustkeil ähnliches Objekt verwendet, über dem der Werkstoff aufgetragen wird. Mit der Aushärtung des Glasfaserbetons entsteht nicht nur der gewünschte Abdruck, sondern auch ein materialspezifischer, einzigartiger Faltenwurf, der den Charakter eines jeden Elementes bestimmt und der Fassade des monolithischen Baus Lebendigkeit verleiht.

Es ist nicht nur die individuelle Verformbarkeit des Glasfaserbetons, die der Außenhaut von Gebäuden prägt, sondern ebenso das Material selbst. Die Paneele von Rieder sind mit nur 13 mm sehr dünn, leicht und trotzdem extrem widerstandfähig und zudem nicht brennbar.

Sonderlösungen

Die Elemente aus Glasfaserbeton werden in der Manufaktur des Unternehmens vielfach gemeinsam mit Architekten für das jeweilige Projekt entwickelt und maßgeschneidert angefertigt. Hierfür beschäftigt Rieder ein eigenes Team, das sich ausschließlich um die Unterstützung von Architekten und Planern bei der Umsetzung von komplexen Projekten kümmert.

Architekten:

Franz und Sue ZT GmbH, Wien

www.franzundsue.at



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