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Brandschutztüren: Ästhetik ohne Kompromisse

Erweiterung eines traditionellen Hotels zum Premium-Hotel in Bayerisch-Gmain
Brandschutztüren: Ästhetik ohne Kompromisse

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Bei der Erweiterung des Hotels Klosterhof zum Premium Hotel & Health Resort galt es bei den Brandschutztüren, Ziele wie hoher Komfort, überzeugendes Design und Transparenz sowie baurechtliche Vorgaben auf einen Nenner zu bringen. Entscheidend waren vielfältige gestalterische Optionen und Auswahlmöglichkeiten bei den Zusatzfunktionen der Türen.

Heike Verbeek | jo

Wegen seiner idyllischen Lage wurde der Klosterhof seit Anfang des letzten Jahrhunderts als charmantes Gasthaus mit zwölf Zimmern genutzt. Seit Sommer letzten Jahres ist das alte Gebäude „nur noch“ ein Teil des neuen Klosterhofs: In nur 16 Monaten Bauzeit wurde der Klosterhof zu einem multifunktionalen Premium Hotel & Health Resort mit über 60 Panoramazimmern und Spa-Lofts erweitert.

Der Münchener Architekt Wolfgang Scherer hat das Resort zu einem architektonischen Kleinod entwickelt, das durch die Verwendung ortstypischer Materialien mit der alpenländischen Landschaft harmoniert. Zugleich sind Technik und Ausstattung bis ins Detail selbstverständlich auf dem neuesten Stand. Wolfgang Scherer bezeichnet es als „Glücksfall“ , dass die Eigentümer des Klosterhofs sein Büro schon in die ersten Überlegungen einbezogen haben. Das habe zu einer „seltenen Einheit von Konzept, Architektur und Ausbau“ geführt. Dadurch war es möglich, die hohen und vielfältigen Ansprüche der Eigner zu erfüllen – und zugleich die Akzeptanz der heimatverbunden und traditionsbewussten Bevölkerung zu gewinnen. Denn der Klosterhof ist nicht nur einfach größer geworden, er bringt auch unterschiedliche Funktionen wie Hotel, Restauration, Spa und medizinisches Zentrum unter ein Dach.

Bezug zur traditionellen Bausubstanz

Zu den Anforderungen der Bauherren gehörte es, neben dem Bestand auch den Neubau in die Landschaft einzubetten und in Bezug zur traditionellen Bausubstanz zu setzen. Zudem ging es darum, ein übergeordnetes architektonisches Konzept zu entwickeln, das gleichwohl eine eigenständige Gestaltung der unterschiedlichen Funktionsbereiche erlaubt. Dabei ging es jedoch nicht um eine Trennung dieser Bereiche, im Gegenteil: Die Gäste sollen die vielfältigen Verbindungen – zwischen neu und alt, zwischen Wohnen und Wellness, zwischen Restauration und Gesundheitszentrum – wahrnehmen und erleben können.

Summa sumarum mussten Ziele wie hoher Komfort, überzeugendes Design und baurechtliche Vorgaben miteinander in Einklang gebracht werden. Exakt diese Anforderung waren auch maßgeblich für die Auswahl der Türen: Sie sollten selbstverständlich „auch“ den Brandschutz garantieren, zugleich aber das innenarchitektonische Konzept unterstützen und, nicht zuletzt, komfortabel zu nutzen sein.

Zusatznutzen von Brandschutztüren

Die Anforderungen des Brandschutzes an sich, erläutert Wolfang Scherer, werden von modernen Architekten nicht mehr als lästige Hürde gesehen, auch wenn Brandschutztüren aufgrund ihres Gewichts und ihrer Maße natürlich Auswirkungen auf die planerische Arbeit haben. Andererseits sieht er den Zusatznutzen moderner Brandschutztüren, die ja zugleich z. B. für ein Plus an Schallschutz oder Sicherheit stehen bzw. entsprechend ausgestattet werden können. Scherer hat beim Klosterhof sowohl bei den Stahlblechtüren wie bei den filigranen Rohrrahmentüren auf Produkte von Novoferm als einem der europäischen Marktführer gesetzt.

Die Brandschutzfunktionen, erläutert er, könnten auch entsprechend hochwertige Produkte anderer Hersteller gewährleisten. Für Novoferm sprachen aus seiner Sicht die vielfältigen gestalterischen Optionen und die Auswahlmöglichkeiten bei Zusatzfunktionen. Ohne die Freilauffunktion, nennt Scherer ein Beispiel, würde z. B. eine T90-Türe vor dem Saunabereich für die Gäste des Resorts eine Hürde bilden, statt ihnen den Weg zur Erholung zu öffnen.

Visuelles Erlebnis unterstützen

Bei den Rohrrahmentüren hat sich Wolfgang Scherer für die Aluminiumprofile von Novoferm entschieden. Während, so Scherer, andere Architekten die etwas schlankeren Stahlprofile bevorzugen, gab für ihn das „bessere Farbkonzept“ der Aluminium-Lösungen den Ausschlag. Denn Ziel und Vorgabe der Planung war es unter anderem, moderne Bautechnik in Einklang mit den in der Region traditionell verwendeten Materialien wie Lärchenschindeln oder Kalkstein zu bringen. Außerdem galt es, die visuellen Erlebnisse des innenarchitektonischen wie des künstlerischen Konzepts des Klosterhofes auch durch Bauteile mit Spezialfunktionen zu unterstützen.

Warum diese Abstimmung bis ins Detail für die Wirkung des 4-Sterne+ Resorts wichtig ist, erkennt der Besucher bei der Anfahrt wie beim Gang durch das Gebäude. Ob durch die mit Schindeln verkleidete Fassade, durch die Farbtöne verschiedener Hölzer in der Innenausstattung, Teppiche, Leuchten oder Kunstgegenstände, der Blick der Gäste wird überall eingefangen von einem schlüssigen und harmonischen Farbkonzept.

Das erfordert Transparenz und erlaubt keine ästhetischen Kompromisse, deshalb spielen die an die Raumwirkung angepassten Oberflächen bei den Brandschutztüren eine wichtige Rolle.

Schon in der neuen Lobby des Klosterhofs wird das Prinzip „Übergänge sichtbar machen“ durch Farben und Materialauswahl aufgegriffen. Die einzelnen Bereiche werden durch Farbigkeit der Stoffe und Holzarten voneinander unterscheidbar, sorgen in der Kombination aber für einen einheitlichen visuellen Eindruck. Und während die Restauranträume in hellem Eichenholz mit warmen Rottönen zum Genießen einladen, wird in den Zimmern das intensive gemaserte Apfelholz verwendet, weil der Baum des Lebens zur Intention des Klosterhofes passt: Den Gästen durch die Verbindung von Ruhe, Genuss, Entspannung und sanfter Medizin ein gutes, schönes Lebensgefühl zu ermöglichen.

16 Monate Bauzeit

Um- und Neubau des Klosterhofes sind trotz dieser Ansprüche und der unterschiedlichen, sehr speziellen Nutzungen innerhalb von nur 16 Monaten abgeschlossen worden. Das spricht für eine genauso sorgsame wie solide Planung bis hin zu den innenarchitektonischen Details wie für eine ausgefeilte Baulogistik. Um hier reibungslose und effiziente Prozesse sicherzustellen, mussten alle am Projekt beteiligten Lieferanten und Dienstleister höchste Anforderungen in punkto Qualität und Verlässlichkeit erfüllen.

Anlieferung und Einbau der Novoferm Türen verliefen nach Wolfgang Scherers Urteil „total problemlos“. Das sei, gerade angesichts der Vielzahl unterschiedlicher Produkte wie der engen Zeitfenster, durchaus ungewöhnlich. Auch, weil die Türen von zwei verschiedenen Produktionsstätten geliefert wurden – die ein- und zweiflügeligen Rohrrahmentüren wurden von Novoferm direkt an die Baustelle nach Bayerisch Gmain geliefert, während die Stahlblechtüren (1- und 2-flügelige Ausführungen von NovoPorta Premio T30, T90 sowie Mehrzwecktüren), über die regional ansässige J.N. Kreiller KG aus Traunstein bezogen wurden.

Kein Jahr nach seiner Eröffnung hat der Klosterhof durch die einzigartige Kombination exklusiver Leistungen mit einer modernen, stilvoll in die Landschaft eingepassten Architektur anspruchsvolle Gäste und auch die Fachwelt überzeugt: Der „Große Restaurant & Hotel Guide 2016“ hat den neuen Klosterhof bereits kurz nach seiner Eröffnung zu Deutschlands Wellnesshotel 2017 gekürt – und das Spa des Klosterhofes wurde für den Wettbewerb um die Auszeichnung „Wellness Aphrodite“ nominiert.

  www.klosterhof.de

Architekt:

wspb Wolfgang Scherer Architekten, München
www.wspb-architekten.de


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