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Glänzend beanspruchbar

Druckerei in Saarwellingen
Glänzend beanspruchbar

Die Wurzeln der heutigen „Saarländischen Druckerei und Verlag GmbH“ reichen zurück bis ins Gründungsjahr 1922, mit dem Bistum Trier als Gesellschafter. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde hier die Saarländische Landeszeitung bis zu ihrer Einstellung im Jahre 1974 gedruckt. Aus der langjährigen Tochtergesellschaft der Paulus Druckerei in Trier entstand 1999 die eigenständige „Saarbrücker Verlag und Druckerei GmbH. 2003 erwarb Manfred Wagner das Unternehmen vom Bistum Trier und baute es zu einem modernen Dienstleistungsbetrieb aus.

Der jüngste Meilenstein in der Firmengeschichte ist der Umzug des Unternehmens von Saarbrücken nach Saarwellingen und die damit verbundene Umfirmierung in „Saarländische Druckerei und Verlag GmbH“. Direkt an der Autobahn A8 wurde im neuen Industriepark John ein rund 24 000 m² großes Grundstück erworben. In einer Bauzeit von knapp acht Monaten entstand ein modernes Verwaltungs- und Produktionsgebäude.
Elegant wie ein Terrazzo
Weitblick wurde aber nicht nur bei der Neuausrichtung der Unternehmensstrategie, sondern auch beim Bau der neuen Gebäude bewiesen. In allen Bereichen wurde auf höchste Qualität und Wirtschaftlichkeit geachtet. So ist das gesamte, in Sandwichbauweise errichtete Druckereigebäude voll klimatisiert und mit einer Luftbefeuchtungsanlage ausgestattet. Dabei wird auch die Abwärme der Druckmaschinen genutzt.
An Industrieböden in Druckereien werden hohe Anforderungen gestellt: Sicherer Lastabtrag großer Gewichte aus temporärer Lagerung von Rohstoffen und halbfertigen Druckerzeugnissen, absolute Ebenflächigkeit für leichten Transport mit Flurförderfahrzeugen, Dauerhaftigkeit und einfache Reinigung. Die Wahl fiel auf Dyckerhoff Terraplan. Dieses neuartige Fußbodensystem verbindet die tragende Konstruktion mit der Verschleißschicht in einem monolithischen Betonsystem aus einem Guss. Durch intelligente Nutzung der vielfältigen positiven Eigenschaften des Betons kann auf eine Beschichtung vollständig verzichtet werden.
Dyckerhoff Terraplan unterscheidet sich grundlegend von herkömmlichen Industriefußböden. Die Betonrezeptur wird in Bezug auf die spätere Farbgebung der Oberfläche ganz speziell auf die gestalterischen Wünsche des Auftraggebers abgestimmt. Analog zum klassischen Terrazzoboden kommt auch bei Terraplan der Gesteinskörnung eine besondere Bedeutung zu, denn sie bestimmt nach der finalen Oberflächenbehandlung maßgeblich das Erscheinungsbild des Bodens.
Die Betonrezeptur entscheidet also bereits darüber, ob die Oberfläche z.B. feinkörnig oder grobkörnig wirkt. Das Bindemittel kann dabei sowohl aus Grau- als auch aus Weißzement bestehen.
Die Gesteinskörnungen in den Silos von Transportbetonanlagen sind üblicherweise regionale Natursteine, die nicht selten ein umfangreiches Angebot an Farbnuancen bieten. Durch individuelle Komposition des Betons aus einer Vielzahl von Zuschlägen und Bindemitteln ist Terraplan auch optisch eine interessante Alternative zu herkömmlichen Bodensystemen.
Optimale Gefügedichtigkeit
Langjährig erfahren mit der Liquidur- und Flowstone-Technologie, stellt Dyckerhoff mit der Einstellung der Betonrezeptur ein fließfähiges und gut verarbeitbares Material sicher, welches sich planeben einbauen lässt und eine optimale Gefügedichtigkeit aufweist. Die notwendige Verdichtung erfolgt mittels Rüttelbohlen. Der so eingebaute Betonboden ist bereits am Folgetag begehbar und nach zwei Tagen mit leichten Fahrzeugen befahrbar. Die Oberflächenbearbeitung bis hin zum finalen Polierschliff findet nach frühestens sieben Tagen statt.
Ein spezielles Trockenschliff-Verfahren reduziert die Staub- und Schmutzentwicklung, so dass auch der allgemeine Baufortschritt durch die laufenden Schleifarbeiten nahezu ungestört erfolgen kann. Nach Entfernung der oberen Zementmörtelschicht durch den sogenannten Grobschliff wird die Oberfläche imprägniert und zur Vorbereitung auf die anschließende Diamantpolierung gehärtet. Moderne Diamantwerkzeuge auf Basis Trockenschleifung mit Staubabsaugung polieren in maximal sieben Schleifstufen die Oberfläche auf Hochglanz, bis der Boden dem vom Bauherrn gewünschten Erscheinungsbild entspricht. Der so entstandene Fußboden ist extrem pflegeleicht und lässt sich einfach mit Wasser und Betonseifen reinigen.
Gebrauchseigenschaften
Besonders komfortabel sind auch die Gebrauchseigenschaften von Terraplan durch die planebene Oberfläche. Die Anzahl der Feldbegrenzungsfugen ist abhängig vom Stützenraster und wird in Zusammenarbeit mit dem Gebäudestatiker festgelegt. Bei idealen Bedingungen sind Feldgrößen bis zu 400 m² möglich. Gegenüber kleinformatigen Bodenbelägen mit hohen Fugenanteile lassen sich auf Dyckerhoff Terraplan-Flächen Einkaufswagen, Handhubwagen, Flurförderfahrzeuge u.ä. einfach und vor allem sicher bewegen.
Bei schadhaften Bodenbelägen erhöhen Fugen zudem das Unfallrisiko. Durch Ausschluss dieser Fehlerquelle verbessert Terraplan nicht nur den Gehkomfort, sondern trägt auch zur Verminderung der Gefahr von Stolperfallen und damit zur Vermeidung von Wegeunfällen bei.
Der bis zu siebenstufige Schleifprozess, in dessen Verlauf der Boden auch immer wieder gespachtelt wird, stellt die dichte, aber diffusionsoffene Oberfläche sicher. Den Gesetzen der Bauphysik folgend nimmt der Boden Luftfeuchtigkeit auf und gibt sie auch wieder ab, wodurch sich ein behagliches Raumklima einstellt.
Ein weiterer Aspekt der Oberflächeneigenschaften ist die geringe Affinität zu Staub, Abrieb oder ähnlichem Industrieschmutz. Diese Verunreinigungen bleiben oberflächlich und sind, wie bereits oben erwähnt, durch einfache Reinigungsprozesse (Wasser und Bürsten) wieder zu entfernen. Die durch den Polierschliff entstandenen glatten Oberflächen reflektieren das vorhandene Licht in Form von Tages- und/oder Zusatzlicht und unterstützen damit die Ausleuchtung des Raums.. So entstehen nicht nur helle und ästhetisch anmutende Räume, sondern es wird auch einen Beitrag zur Energieeinsparung geleistet.
Durch die Oberflächenveredelung wird der Boden zwar glatt, bleibt aber dennoch griffig, so dass beim Betrieb der Gabelstapler Vibrationen und die damit verbundenen Fahrgeräusche erheblich reduziert werden. Dies ist der Gesundheit der Fahrer zuträglich und verringert zudem den Wartungsbedarf an Verschleißteilen sowie Reifenabrieb.
Weitere Informationen
Betonboden bba 553

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