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Zeitlos elegant nachverdichtet

Neubau eines Wohnquartiers in Berlin
Zeitlos elegant nachverdichtet

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Urbanes Wohnquartier im ehemaligen Botschaftsviertel: Im Übergang von dichter Stadtstruktur zur lockeren Bebauung mit hohem Grünanteil, besticht ein modernes Berliner Wohnprojekt durch gelungene Nachverdichtung. Die neuen Gebäude aus Stahlbeton und Betonfertigteilen reagieren auf die noch vorhandene Blockrandbebauung und schaffen einen Innenhof mit hoher Aufenthaltsqualität.

Anforderung:

Angepasst an Bestand: Offene Blockrand-Ecke mit klassisch-eleganten Wohngebäuden schließen

Lösung:

Hochwertige, lichtdurchflutete Wohnungen mit 21 000 m² Filigrandecken und 15 000 m² Doppelwänden aus Beton


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Nicht weit von den Szenetreffs der Hauptstadt wie Schönhauser Allee oder Kollwitzplatz entfernt, mit U- und S-Bahnstation und in Innenstadtnähe, hat sich die Gegend nördlich der Bornholmer Straße in den letzten Jahren zum begehrten Wohnbezirk entwickelt. Die lockere Bebauung des angrenzenden Botschaftsviertels und Brachflächen aus Nachkriegszeiten luden zu urbaner Nachverdichtung geradezu ein; Stadtentwicklung, Sanierung, Umnutzung und Neubau haben das Quartier zuletzt spürbar neu belebt. So auch auf einem Grundstück in der Gotlandstraße. Es befindet sich am nördlichen Rand des Berliner Bezirks Prenzlauer Berg im Übergang zum Stadtbezirk Pankow. Die innerstädtisch dichte Struktur löst sich hier in eine lockere Bebauung auf und besticht mit hohem Grünanteil.

Historischen Straßenzug komplettiert

Gnädinger Architekten aus Berlin schlossen die offene Ecke des vorhandenen Blockrands mit einem langen L-förmigen Wohnhaus. Ihr 7-geschossiges Gebäude dockt an eine Brandmauer an und komplettiert den historischen Straßenzug, der aus inzwischen sanierten Altbauten besteht. Im Innern des Blocks schufen die Architekten durch die geschickte Anordnung von drei kleineren Häusern, die auf die vorhandene Höhenentwicklung Bezug nehmen, auch einen attraktiven Hof mit hoher Aufenthaltsqualität.

Es entstanden über 130 lichtdurchflutete Wohnungen in unterschiedlichen Größen von 36,2 bis 157,4 m². Die differenzierten Grundrisse sorgen im Quartier für heterogene Bewohner. Das Angebot umfasst neben den sehr gut ausgestatteten Wohnungen mit Balkonen und Terrassenflächen auch großzügige Fahrradstellflächen oder eine eigene E-Mobilitäts-Station am Tiefgaragenstellplatz.

Besonderer Standort

Der Neubau grenzt an das ehemalige Diplomatenviertel der DDR. Am Rand von Pankow, früherer Renommierbezirk und städtischer Wohnsitz der Ostberliner Elite, waren ab den 1970er Jahren in begrünter Umgebung Botschaftsgebäude, Typ Pankow, entstanden. In den flachen Plattenbauten, mit je nur drei Geschossen und einem Treppenhaus zwischen zwei Kuben und umlaufenden Gärten, sind heute nur noch wenige diplomatische Vertretungen kleinerer Länder verblieben. Seit die meisten Länder ihre Botschaften nach der Wiedervereinigung in größere Repräsentanzen am Spreebogen, dem Potsdamer oder Pariser Platz verlegt haben, punktet das weiter entwickelte Viertel heute mit urbanem Wohnen und guter Infrastruktur.

In den Neubauten von Gnädinger Architekten sind auf einer Grundstücksfläche von 7 462 m² fast ausschließlich Wohnungen entstanden. Nur das Erdgeschoss zur Gotlandstraße dient dem Einzelhandel. Das Bauunternehmen, J & J Bau und Bauträger GmbH aus Halle, führte in der Gotlandstraße als Generalunternehmen die Bodenplatte, Keller- und Tiefgaragenwände der vier Bauten aus wasserundurchlässigem Stahlbeton aus. Außerdem hat es im gesamten Wohnprojekt 21 000 m² Filigrandecken und 15 000 m² Doppelwände eingesetzt.

Diese wurden in vier der insgesamt sechs Fertigteilwerke der Heidelberger Betonelemente GmbH & Co. KG produziert. Die Doppelwand-Elemente bestehen jeweils aus zwei miteinander verbundenen Betonschalen, deren Zwischenraum auf der Baustelle mit Beton gefüllt wurde. So konnte das Bauunternehmen wetterunabhängiger arbeiten und sich den Einsatz von Schalungen sparen.

Die Fassaden erhielten eine Ziegelverblendung und werden großzügig von französischen Fenstern und auskragenden Balkonen durchbrochen. Nach oben schließt ein verglastes Staffelgeschoss mit Dachterrassen die Baukörper ab, während sich im Erdgeschoss eine Sockelzone mit großformatigen Aluminium-Paneelen vom darüber liegenden, teils abgerundeten Baukörper absetzt.


Projekt: Das Gotland, Berlin

Bauherr: Prenzlauer Gotlandhof GmbH, Würzburg

Architekten: Gnädinger Architekten, Berlin
www.gnaedinger-architekten.de

Generalunternehmer: J & J Bau u. Bauträger GmbH, Halle

Statik: Sweco GmbH, Bremen

Grundstücksfläche: 7 462 m²

BGF: ca. 24 564,23 m²

BRI: ca. 79 419,67 m³

Fertigstellung: 2018

Energiestandard: KfW 70


Architekt Rolf Gnädinger: „Wer hier wohnt, hat auch ein Stück Berliner Geschichte vor der Haustüre.“


Architekt Rolf Gnädinger: „Die Anforderungen an den Wohnungsbau steigen stetig. Bewehrte Betonfertigteile bringen hier Zeitersparnis und bieten dadurch auch wirtschaftliche Vorteile.“


Mehr zum Thema

  • Betonfertigteile
  • Nachverdichtung in Berlin

www.hier.pro/bba0920_Nachverdichtung_Beton


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