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Mehrfamilienhäuser in Kleve: U-Wert deutlich unterschritten

Neubau von Mehrfamilien-Passivhäusern in Kleve
U-Wert deutlich unterschritten

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Die Klimaschutzsiedlung „Mühlenberg“ startete mit drei Mehrfamilienhäusern an der Stadionstraße in Kleve. Zentrales Element auf dem Weg zum Passivhaus war hoher baulicher Wärmeschutz mit entsprechendem U-Wert durch eine leistungsstarke Gebäudehülle. Die Planer von Reppco Architekten wählten hierfür Leichtbeton-Plansteine.

Der Entwurf der Reppco-Geschäftsführerin Dipl.-Ing. Christiane Behrens sah drei vierstöckige Mehrfamilienhäuser mit jeweils zehn Wohneinheiten über einer gemeinschaftlichen Tiefgarage vor. Die Gebäude erhielten durch ein kleinformatiges Verblendmauerwerk eine reizvolle Fassaden-Optik. Der dabei farblich besonders hervorgehobene Treppenhaus- und Aufzug-Bereich trägt zum aufgelockerten Erscheinungsbild der ansonsten kompakten Baukörper bei.
Anlagentechnik plus Wärmeschutz
Wie alle Wohngebäude der Siedlung sollten auch die Mehrfamilienhäuser des Baufeldes 7 Passivhausstandard erfüllen. Hinsichtlich moderner Anlagentechnik vertrauten die Planer auf einen Mix aus Photovoltaik, einer Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung und einer besonders energieeffizienten Warmwasseraufbereitung.
Zentrales Element auf dem Weg zum Passivhaus war aber ein hoher baulicher Wärmeschutz durch eine leistungsstarke Gebäudehülle.
„Bei der Auswahl des Wandbaustoffes berücksichtigten wir nicht nur einen niedrigen Wärmedurchgangswert, sondern im Sinne einer ganzheitlichen Nachhaltigkeit auch die Umweltwirkung über seine gesamte Lebensdauer,“ erklärt Architektin Behrens.
Der gewählte Leichtbeton-Planstein „SW1“ von KLB-Klimaleichtblock konnte seine ökologische Qualität durch weitreichende Umwelt-Produktdeklaration (EPD) nachweisen. Diese Ökobilanz belegte durch exakte Wertermittlung einen für massive Wandbaustoffe äußerst geringen Primärenergiebedarf. Gleiches gilt für das vergleichsweise niedrige Treibhauspotenzial.
Die Architektin entschied sich aus vorrangig optischen Aspekten für ein zweischaliges Mauerwerk. Für die hohe Tragfähigkeit des Hintermauerwerkes (d = 30 cm) sorgt der KLB-Planstein „SW1“ (Festigkeitsklasse 4). Darüber liegt eine 16 cm dicke Mineraldämmplatte (Wärmeleitgruppe 032), auf die eine hinterlüftete, 11,5 cm starke Klinker-Außenschale folgt. Der für ein Passivhaus geforderte Wärmedurchgangswert (U-Wert) von maximal 0,15 W/m²K konnte mit ermittelten Wärmedurchgangskoeffizienten von bis zu 0,129 W/m²K deutlich unterschritten werden.
Da hoher baulicher Wärmeschutz eine wärmebrückenminimierte Ausführung voraussetzt, wurde während der Mauerwerkserstellung laufend eine Qualitätsüberprüfung durchgeführt.
„Besonders wichtig war neben größter Sorgfalt bei den Anschlussarbeiten an Decken und Gebäudeöffnungen auch die exakte Ausrichtung der ersten Steinlage aus Kimmsteinen“, so Behrens.
Dipl.-Ing. Hans-Gerd Heye | jo
Entwurf und Detailplanung:
Reppco Architekten GmbH, Kleve Dipl. Ing. Architektin Christiane Behrens

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