Münchner Bauwerke im nächtlichen Flair

„Lange Nacht der Architektur“ auf der BAU 2019

BAU 2019: Das Steelcase Innovation Center ist erstmals bei der Langen Nacht der Architektur in München dabei. Bild: Steelcase
Das Steelcase Innovation Center ist erstmals bei der Langen Nacht der Architektur in München dabei. Bild: Steelcase

Die Lange Nacht der Architektur (LNDA) feiert Jubiläum. Bereits zum fünften Mal führt die Veranstaltung im Rahmen der Weltleitmesse BAU 2019 am Freitag, den 18. Januar, zu den schönsten und bedeutendsten Bauwerken Münchens. In diesem Jahr nehmen insgesamt über 50 Gebäude teil, darunter auch einige Neuheiten.

Seit ihren Anfängen im Jahr 2011 schreibt die LNDA eine Erfolgsgeschichte. Im Jahr 2017 nahmen über 30 000 begeisterte Besucher an den nächtlichen Führungen teil, für die kommende Veranstaltung werden bis zu 35 000 Teilnehmer erwartet. Am Freitag, den 18. Januar, haben Aussteller, Messebesucher und alle Architekturbegeisterte die Möglichkeit, von 19:00 bis 24:00 Uhr hinter die Kulissen namhafter Gebäude zu blicken.

Das Ziel der LNDA ist es, das Thema der Fachmesse BAU, die Architektur, auch der Öffentlichkeit näher zu bringen. „Architektur ist die gebaute Umwelt, in der wir uns alle täglich bewegen. Deshalb freut es mich, dass die BAU über die Lange Nacht der Architektur auch alle Architekturinteressierten in München und Umgebung erreicht“, so Dr. Reinhard Pfeiffer, stellvertretender Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe München.

50 Gebäude auf sieben Routen

Wie in den vergangenen Jahren werden für alle Besucher wieder kostenfreie Bus-Shuttles zur Verfügung gestellt. Die sieben verschiedenen Bus-Routen starten direkt am Odeonsplatz, es ist aber auch möglich, an den jeweiligen Haltestellen zu- und auszusteigen. Darüber hinaus gibt es Fußtouren durch die Münchner Innenstadt, wahlweise mit und ohne Führung. Alle Interessenten können ihren nächtlichen Streifzug aber auch ganz individuell mithilfe einer interaktiven Karte auf der Webseite zusammenstellen und planen.

Thementouren für Aussteller und Messebesucher

Aussteller und Messebesucher haben zusätzlich die Wahl zwischen sieben speziellen Thementouren. Sie können sich beispielsweise Gebäude ansehen, die durch neue Bürokonzepte glänzen, oder solche, die mit Zertifikaten für ihre Nachhaltigkeit ausgezeichnet worden sind. Auch Beispiele für digitale Prozesse in der Architektur werden gezeigt. Die meisten Thementouren haben einen Bezug zu den Leitthemen der BAU. Da die Plätze limitiert sind, ist eine Online-Registrierung vorab zwingend notwendig.

München aus verschiedenen Perspektiven

Die insgesamt über 50 Gebäude halten für alle Interessen und Vorlieben der Besucher etwas bereit. Erstmalig mit dabei sind unter anderem die Stadtbibliothek Monacensia, das Steelcase Innovation Center sowie das Siemens Headquarter. Der nächtliche Streifzug durch die Münchner Architekturwelt führt unter anderem zu berühmten Wahrzeichen wie dem Olympiaturm. Als höchstes Bauwerk der Stadt bietet dieser einen unvergleichlichen Blick über das nächtliche München. Der gleichnamige Olympiapark ist mit dem größten Zeltdach der Welt selbst bei winterlichen Temperaturen einen Besuch wert.

Nur wenige Kilometer entfernt befindet sich eines der modernsten Bürogebäude Europas: Die Deutschlandzentrale von Microsoft gibt einen Einblick in das Arbeiten der Zukunft. Der fortschreitende Wandel der Arbeitswelt und die zunehmende Verbindung von Wohnen und Arbeiten ist eines der vier Leitthemen der BAU 2019.

Ein weiteres kulturelles Highlight befindet sich direkt an der Flaniermeile, der Maximilianstraße. Das Palais an der Oper wurde bis 2012 umgebaut und vereint nun historische Bausubstanz mit eleganten Neubauflächen.


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