Kontrolliert-flächiges Verbrennen von Holz

Mit Feuer veredelt

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Extravagant: Mocopinus wendet Carboris auf Außen- und Innenwände aus Holz an. Carboris basiert auf der 700 Jahre alten traditionellen japanischen Holzveredelungsmethode durch Feuer: Yakisugi. Das Verfahren verbindet zwei gegensätzliche Elemente miteinander: Holz und Feuer. Hierbei wird die oberste Schicht des Holzes kontrolliert verbrannt und von einer schwarzen Ascheschicht umhüllt. Durch das flächige Verbrennen kommen spezielle Maser- und Faserstrukturen zum Vorschein und die Holzoberfläche erhält einen schwarz-silbernen Schimmer.

Für den Außenbereich bleibt das Holz nach der Karbonisierung unbehandelt. Um ein dauerhaftes Abfärben im Innenbereich zu vermeiden, wird die verbrannte Oberfläche mit einem speziellen Coating behandelt.

Die Yakisugi-Methode wird für den Außenbereich verwendet, da durch das Beflammen Holzelemente konserviert werden. Das Verbrennen der Holzoberfläche bewirkt, dass die Holzzellen verdichtet werden und das Holz vor Schimmelpilzen, Verwitterung, Fäulnis und Wasser geschützt wird. Farbanstriche und chemische Holzschutzmittel fallen dank Yakisugi komplett weg. Carboris vereint einzigartige Optiken, die mitunter an Leder erinnern, mit weich-samtiger Haptik als ganz besondere Fassadengestaltung mit Unikatcharakter. Je nach Holzart und Holzbearbeitung entstehen individuelle Strukturen. Die Carboris-Veredelung ist mit allen gängigen Außenprofilarten möglich, Sonderanfertigungen auf Anfrage. Für die Anwendung im Innenbereich werden die Hölzer bei Mocopinus mit einem speziellen Oberflächen-Coating veredelt, damit die verbrannten, schwarzen Sichtflächen dauerhaft nicht abfärben.

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