Dezentral und vernetzt – RWA Rauch- und Wärmeabzug

Neubau eines Universitätsgebäudes in Lüneburg

RWA – dezentral und vernetzt

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Beim neuen Zentralgebäude der Leuphana Universität von Daniel Libeskind wurde ein  Rauchabzugssystem eingebaut, das dezentral erfolgt. Die für den Architekten typische Architektur ohne rechte Winkel erforderte eine präzise und umfangreiche Planung für den Rauch- und Wärmeabzug, realisiert mit mehr als hundert miteinander verknüpften Komponenten.

Das Zentralgebäude der Leuphana Universität Lüneburg wurde entworfen von Daniel Libeskind; die Eröffnung fand im Mai 2017 statt. Die Architektur steht im starken Kontrast zum orthogonalen Raster der ehemaligen Kaserne, aus der die Universität 1997 als Konversionsprojekt entwickelt wurde. Der für komplexe und symbolische Formensprache bekannte Architekt setzt mit diesem Gebäude einen baulichen Höhepunkt in der unter anderem auch für seine Kulturwissenschaften bekannten Hansestadt. Zu den bedeutendsten Bauwerken Libeskinds gehören kulturelle Bauten wie das ‚Jüdische Museum‘ in Berlin sowie das ‚Imperial War Museum‘ in Manchester.

Der Lüneburger Neubau bietet Raum für Forschung, Lehre, studentisches Arbeiten sowie akademischen und kulturellen Austausch. Wichtiger Bestandteil des Gebäudes ist das Libeskind-Auditorium mit bis zu 1 100 Sitzplätzen. Mit seiner Architektur will Libeskind Orte für Begegnung, Reflexion und Austausch schaffen.

Wie das Außenbild der Leuphana zeigt, besitzt dieses Universitätsgebäude ganz spezielle Fassaden. So gut wie keine Wand steht im rechten Winkel zur nächsten. Diese außergewöhnliche Architektur erforderte eine präzise und umfangreiche Planung für den Rauch- und Wärmeabzug (RWA). Die Hamburger Vertriebsniederlassung von D+H entwickelte eine Lösung, die mehr als 100 Komponenten im Gebäude miteinander verknüpft.

Der Rauchabzug erfolgt dezentral und vernetzt

Dazu wurden mithilfe des vom VdS zertifizierten RWA-Bussystems AdComNet modulare Zentralen verschiedener Ausführungen sowie Fensterantriebe und Beschattungsanlagen verbunden. Der Vorteil beim Rauchabzug liegt in der Vernetzung mehrerer Rauchabzugszentralen durch AdComNet (ACN).

Der Vorteil dieses dezentralen Systems: Es mussten keine massiven, langen Antriebskabel quer durch das Gebäude gelegt werden – die Kabellängen und -querschnitte wurden deutlich reduziert.

So konnte D+H jeden Brandabschnitt optimal parametrieren und für Sicherheit im Zentralgebäude sorgen – trotz der vielen Ecken und Kanten.

Architekt:
Daniel Libeskind, New York-Zürich

libeskind.com



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