Individuelle Pflaster-Sortierung für die Neugestaltung eines Einkaufsviertels in Zoetermeer bei Den Haag

Neugestaltung eines Einkaufsviertels in Zoetermeer bei Den Haag

Strukturiert aufgewertet

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Erst Bauerndorf, dann anonyme Entlastungsstadt, jetzt fast mit Den Haag verwachsen – die Gemeinde Zoetermeer hat eine ansehnliche Wandlung hinter sich. Seit den 1970ern wird sie stetig ausgebaut – die jüngste Erweiterung ist die Einkaufs- und Restaurantmeile „Cadenza“, deren Bodenbelag eine rostrote, bläulich und braun changierende Pflaster-Sortierung ziert.

Anforderung:

Farbliche Angleichung und Höhenausgleich zwischen Parkgarage und Platz

Lösung:

Individuelle Pflaster-Sortierung sowie Rampen und Treppen für den Niveauausgleich


Marcel Lohmann | jo

In 30 Minuten ist man in Rotterdam, in 20 in Den Haag. In Zoetermeer ist von dem wuseligen Treiben der großen Nachbarstädte nichts zu spüren. Viele Familien leben hier, die Bebauung besteht meist aus Ein- und kleineren Mehrfamilienhäusern, große Wohnblöcke sind die Ausnahme. Der Nordwesten der Gemeinde ist unbebaut, hier sind weite Polder Zeichen dafür, dass das Meer nicht mehr weit ist. Viele Familien, die hier leben, pendeln in die nahegelegenen Großstädte oder arbeiten in den großen IT- und Telekommunikations-Unternehmen der Stadt. Für sie wurde die Gemeinde Stück für Stück ausgebaut – der vorerst letzte dieser Bauabschnitte ist das Viertel „Cadenza“.

Theater, Kino, Restaurants und diverse Geschäfte reihen sich hier aneinander. Das Viertel ist lebendig, Jung und Alt kommen hier zusammen. Damit parkende und Parkplatz suchende Autos die Straßen der Stadt nicht überfordern, hat die Gemeindeverwaltung für verschiedene Parkmöglichkeiten gesorgt. Eine der Parkgaragen ist direkt unter dem Cadenza-Platz, was auch die besondere Herausforderung an die Landschaftsarchitekten darstellte: „Die größte Schwierigkeit bestand darin, die Höhenunterschiede zwischen der Parkgarage und dem Platz für die Besucher auszugleichen“, sagt Ronald Verheul von Landschapsarchitecten Copijn in Utrecht, der das Projekt mitgestaltet hat.

Mithilfe von Rampen und Treppen wurde dieses Problem gelöst, die Autos können die Parkgarage problemlos nutzen, Fußgänger haben die Möglichkeit, sich frei über den Platz zu bewegen. „Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht“, resümiert Verheul, „vorher gab es hier nur Sand und Beton, der Platz war nicht attraktiv.“ Nach der Umgestaltung öffnet sich den Besuchern ein weiter Raum, der in der Mitte durch eine kleine grüne Oase Leben in das Einkaufsviertel bringt. Die klaren Linien des Platzes greifen die Architektur der Gebäude rings um ihn auf und verschmelzen zu einer Einheit.

Pflaster schimmert

Auch farblich wirkt der Platz harmonisch und aufeinander abgestimmt. Die Schattierungen der Geschäftsfassaden und der rostroten, teils in bläulichen und braunen Tönen changierenden Pflaster-Sortierung Colorado von Hagemeister harmonieren gekonnt miteinander. Das Pflaster schimmert durch die leichte Besandung zusätzlich und wird so zum Leben erweckt. Mit diesem Pflasterklinker ist es der Gemeinde und den Landschaftsarchitekten gelungen, eine Strukturierung des Platzes zu erreichen und ihn gleichermaßen aufzuwerten, sodass er für Besucher und Betreiber der umliegenden Geschäfte attraktiv ist.


Bauherr/Auftraggeber: Gemeente Zoetermeer

Landschaftsarchitekt: Peter Verheul, Copijn Tuin- en Landschapsarchitecten, Utrecht
www.peterverheultuinen.nl


Stimmen

Roland Verheul, Landschapsarchitecten Copijn: „Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Vorher gab es hier nur Sand und Beton, der Platz war nicht attraktiv.“

André Kuijper, Verkaufsberater Pflaster (NL): „Die rostrote Farbe unserer Pflaster-Sortierung ,Colorado‘ greift die Gestaltung der Einkaufsmeile auf und schafft ein harmonisches Gesamtbild. Die bläulichen bis braunen Nuancierungen und der leichte Schimmer durch die Besandung bewirken, dass sich die Fläche dennoch von der Bebauung abhebt. Wir sagen Ja zur Tradition, aber Nein zur Eintönigkeit.“


DIN 18318 und DIN EN 1344

Werden Pflasterarbeiten auf der Grundlage der ATV DIN 18318 Verkehrswegebauarbeiten – Pflasterdecken und Plattenbeläge ausgeführt, sind die Leistungsstufen/Klassen der Technischen Lieferbedingung Pflaster (TL Pflaster-StB) zu berücksichtigen. Diese Klassen gelten in Bauverträgen automatisch für die Regelausführung gemäß DIN 18318 als verbindlich, sofern nicht in der Leistungsbeschreibung andere Festlegungen getroffen sind. Für den deutschen Verwendungsbereich ist immer die höchste Anforderungsklasse nach der europäischen DIN EN 1344 einzuhalten.

Quelle: ArbeitsgemeinschaftPflasterklinker.e.V.


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  • ArbeitsgemeinschaftPflasterklinker e.V.

www.hier.pro/pflaster



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