Pola Art Museum in Japan

Sinnlich

Koichi Yasuda, Ken Kennari und Maso Nishoika von dem Architekturbüro Nikken Sekki, Tokio, sind mit ihrem Entwurf des Pola Art Museums in Hakone-Machi, Japan, die Gesamtsieger der Benedictus Awards® 2003 von DuPont.

„Das Pola Art Museum spricht die Sinne an“, so Jury-Mitglied Lewis Koerner, Italien. „Mitten in einem Wald ist eine fünfgeschossige Struktur entstanden, aber nur eine halbe Etage davon überragt den Waldboden. Die Besucher baden gleichsam in dem durch das Atrium einfallenden Tageslicht, das auf diesem Wege auch alle anderen begehbaren Bereiche erreicht. Es flutet den Raum darunter mit Licht.“
Dazu ein weiterer Juror, Santiago Calatrava: „Das Pola Art Museum ist beispielgebend dafür, wie sich Verbund-Sicherheitsglas extensiv und erfolgreich in der Architektur einsetzen und mit Liebe zu Details kombinieren lässt.“
Größtenteils unterirdisch
Standort des Kunstmuseums ist der üppige, in einer Berglandschaft gelegene Hakone Wald in Kanagawa – eine der schönsten Gegenden Japans.
Die Architekten nennen als ihr Hauptziel bei dem Entwurf des Museums, das eine private Sammlung impressionistischer Gemälde beherbergt, „die Symbiose von Architektur und Umgebung ohne Beeinträchtigung der wunderbaren Natur.“
Darum haben sie das Museum größtenteils unterirdisch angeordnet. Mit seinem kreuzförmigen, streng geometrischen Bauplan „schwebt“ es in einem schüsselförmigen Ausschnitt eines Hanges.
Merkmal Glasdach
Das transparente, geneigte Dach aus klarem Verbund-Sicherheitsglas ist das primäre architektonische Merkmal des Pola Museum of Art. Dazu die Architekten: „Dank dieses Glasdachs konnten wir trotz des kalten Klimas dieser Region einen höchst transparenten Raum realisieren.“ Das Glasdach ist so gestaltet, dass die Besucher beim Eintritt in das Museum mit einem herrlichen Ausblick auf die nahe gelegene Stadt Kozukayama begrüßt werden. Und während sie den Panoramablick abwärts durch das Glasatrium bis hinunter zum zweiten Untergeschoss genießen, erschließt sich ihnen sofort die Gesamtkonstruktion des Gebäudes.
Verbund-Sicherheitsglas
Mit Verbund-Sicherheitsglas konnten die Architekten die für das Glasdach geltenden Sicherheitsvorschriften einhalten, so dass die Struktur gegen die in der Region häufigen Erdbeben gesichert ist. Zugleich haben sie erreicht, dass die schädliche UV-Strahlung aus dem Sonnenlicht ausgefiltert wird, das durch das Dach auf die Kunstwerke in den Ausstellungsräumen gegenüber der Lobby fällt. Verbund-Sicherheitsglas kommt auch in Form von Verrippungen zum Einsatz, die das geneigte Glasdach stützen, sowie für einen Tragbalken, der den Sims für die Balustrade der Brücke zum Eingang des Museums bildet.
Auch die Bushaltestelle außerhalb des Museums ist durch einen 3 m langen, frei tragenden Baldachin aus Verbund-Sicherheitsglas geschützt, der stark genug ist, um Besucher vor herab fallenden Ästen, Regen und Schnee zu schützen.
Weitere Informationen
Verbund- Sicherheitsglas bba 501
Architekten: Koichi Yasuda, Ken Kennari und Maso Nishoika, Nikken Sekkei Ltd., Tokyo, Japan

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