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29. und 30. Juni 2019

Tag der Architektur in NRW: 170 neue Bauwerke, Quartiere und Parks zu erkunden

„Hereinspaziert!“ heißt es auch in diesem Jahr wieder am Tag der Architektur, wenn in ganz Nordrhein-Westfalen Wohnhäuser und Bauwerke aller Art, Quartiere, Gärten und Parks für Besucherinnen und Besucher offenstehen. Am 29. und 30. Juni 2019 können 170 Architekturprojekte in 88 Städten und Gemeinden Nordrhein-Westfalens besichtigt werden.

Architekten, Innenarchitekten, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner sind vor Ort, um Interessierten ihre neuen oder erneuerten Bauten persönlich vorzustellen und über diese zu diskutieren.

„Räume umgeben uns überall, prägen unsere Wahrnehmung und unser Befinden. Die Qualität von Räumen ist daher sowohl bedeutsam für den einzelnen Menschen als auch für ganze Gesellschaftsgruppen, die sich in ihnen bewegen, leben und arbeiten“, erklärt Ernst Uhing, der Präsident der Architektenkammer NRW.

„Räume prägen!“ lautet deshalb das treffende Motto, unter das die deutschen Planerinnen und Planer den Tag der Architektur in diesem Jahr bundesweit gestellt haben.

Wachsendes Interesse

Der „Tag der Architektur“ jährt sich in NRW bereits zum 24. Mal und bietet auch diesmal wieder die Gelegenheit, neue und erneuerte Architekturen zu erkunden und sie sich von den Planerinnen und Planern gemeinsam mit ihren Auftraggebern erläutern zu lassen.

In den vergangenen Jahren machten sich jeweils rund 35 000 Besucherinnen und Besucher am letzten Juni-Wochenende auf den Weg, um diesen Dialog zu suchen und  sich über aktuelle Trends beim Bauen und Wohnen zu informieren.

„Wir stellen insgesamt ein wachsendes Interesse einer breiten Öffentlichkeit an Architektur und städtebaulichen Entwicklungen fest“, sagt Kammerpräsident Uhing. Während das Besucherinteresse zunimmt, ist in diesem Jahr allerdings im Vergleich zu den Vorjahren eine niedrigere Zahl an eingereichten Objekten zu verzeichnen. Dieser auch in anderen Bundesländern zu verzeichnende Trend dürfte dem anhaltenden Bauboom und der damit verbundenen hohen Auslastung der Architekturbüros geschuldet sein.

Motto 2019: „Räume prägen“

Mit dem bundesweiten Motto für den diesjährigen Tag der Architektur soll einerseits der Blick der Öffentlichkeit darauf gelenkt werden, dass Räume unser Leben prägen, uns täglich beeinflussen und dass nahezu jedes Bauwerk eine prägende Wirkung auch für den öffentlichen Raum hat. „Andererseits lässt sich das Motto auch als Beschreibung der Mission von Architekten und Stadtplanern interpretieren: Wir wollen Räume prägen, und zwar in hoher Qualität“, so Kammerpräsident Ernst Uhing.

Die prägende Wirkung von Räumen lässt sich an vielen der 170 Objekte, die in Nordrhein-Westfalen zu besichtigen sind, erspüren: Beispielsweise am „Bürgerdorf am Alsberg“ in Waldbröl (Archwerk Generalplaner KG, Bochum) – ein umgebautes und um einen Bürgersaal und eine Quartiersbegegnungsstätte erweitertes Rathaus.

Oder am Düsseldorfer Baugruppen-Projekt „Wohnen mit Kindern wmk3“ (ost welters + partner mbB Architekten & Stadtplaner, Dortmund), einem familienfreundlichen Wohnhaus, das sowohl Raum für die Gemeinschaft als auch für die Individualität der Bewohner bietet.

Auch die „Nachverdichtung eines innerstädtischen Quartiers in Neuss“ (Schmale Architekten, Grevenbroich) – ein als Hofhaus konzipiertes, öffentlich gefördertes, barrierefreies Miet-Wohnhaus in zentraler Lage – ist sicherlich ein Beispiel für die prägende Wirkung von Räumen.

Zu besichtigen sind zudem markante Freiräume, wie die Halde Pluto in Herne-Wanne (Danielzik Leuchter + Partner, Duisburg).

Außerdem kann an mehreren präsentierten Bildungsbauten wie dem „Haus der Technik“ in Detmold (IfuH Architekten, Berlin), dem Schulungs- und Forschungszentrum EBZ in Bochum (Gerber Architekten, Dortmund) und dem Ausbildungszentrum „Textilakademie NRW“ in Mönchengladbach (slapa oberholz pszczulny | sop architekten, Düsseldorf) der positive Einfluss guter Architektur auf das Lernverhalten nachvollzogen werden.

Trends und Themen 2019

Der Tag der Architektur reflektiert stets auch gesellschaftliche Entwicklungen. Bildungsbauten, Gemeinschafts- und Baugruppen-Wohnprojekte, Nachverdichtungen, Barrierefreiheit und Umnutzungen sowie die anspruchsvolle Gestaltung von Gärten und Grünzonen sind einige der zentralen Themen, die sich an den TdA-Bauten 2019 ablesen lassen. Für die Besucherinnen und Besucher ist der TdA damit eine wichtige Inspirationsquelle. Und für die Medien ein Anlass zu umfassender Berichterstattung.

App, Katalog und Internet-Datenbank

Alle Objekte sind über eine Internet-Datenbank mit Fotos und Kurzbeschreibung sowie den Öffnungszeiten abrufbar.

Zudem bieten die deutschen Architektenkammern der Bundesländer eine kostenlose App zum Tag der Architektur an, die man im iTunes-Store oder auf Google Play herunterladen kann. Alle 170 Bauwerke aus NRW sind dann über diese App jederzeit und vor Ort abrufbar.

Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen stellt alle Bauten und Objekte zum „Tag der Architektur 2019“ zudem in einer umfangreichen Broschüre vor, die ab Mitte Mai kostenlos bezogen werden kann.

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