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Neue DGNB-Reports: »Circular Economy« und »Mensch im Mittelpunkt«

Kostenfrei über die Webseite der DGNB erhältlich
»Circular Economy« und »Mensch im Mittelpunkt«: Neue DGNB-Reports veröffentlicht

Die DGNB hat zwei neue Reports für Planer, Architekten und Bauherren veröffentlicht. Bild: DGNB
Die DGNB hat zwei neue Reports für Planer, Architekten und Bauherren veröffentlicht. Bild: DGNB

­Zwei neue Reports der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen – DGNB e.V. geben Architekten, Planern und Bauherren wichtige Impulse für mehr Nachhaltigkeit in ihren Projekten. Die erste Publikation widmet sich dem verantwortungsvollen Umgang mit Ressourcen und den vielfältigen Anforderungen einer Circular Economy. Der zweite DGNB-Report gibt einen Überblick darüber, wie der Mensch – mit seinen Bedürfnissen nach Gesundheit und Wohlbefinden – bei Planung, Bau und Betrieb von Gebäuden stärker in den Fokus rücken kann.

Nachhaltigkeit in all ihren Facetten hat im Planungs- und Bauwesen in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Dennoch gibt es immer noch viele Bereiche, in denen nachhaltiges Handeln nach wie vor nicht selbstverständlich ist. Dies betrifft die konsequente Wieder- und Weiterverwertung der im Bau eingebrachten Ressourcen genauso wie eine Planungskultur, die über ökonomische Motivationen hinaus den Mensch als Gebäudenutzer in den Mittelpunkt stellt.

Die jetzt veröffentlichten DGNB Reports greifen diese beiden Themen auf. Sie geben Architekten, Planern und Bauherren praktische Ansatzpunkte, wie sie die jeweiligen Aspekte bestmöglich in ihrer Planungs- und Baupraxis berücksichtigen können.

»Circular Economy – Kreisläufe schließen heißt, zukunftsfähig sein«

Bild: DGNB
Bild: DGNB

Vor dem Hintergrund der zunehmenden Ressourcenverknappung und der aktuellen Klimaveränderungen ist das Konzept der Circular Economy für die Zukunftsfähigkeit des Bauwesens von besonderer Bedeutung. Dieses hat insbesondere die konsequente Wiederverwendung und Verwertung von Ressourcen im Fokus.

Im Report „Circular Economy – Kreisläufe schließen, heißt zukunftsfähig sein“ stellt die DGNB die wichtigsten Stellschrauben für die Umsetzung einer Circular Economy in der Bau- und Immobilienwirtschaft heraus. Die Publikation gibt Impulse, wie dies auf Konstruktions- und Materialebene praktisch erfolgen kann und hebt Projekte hervor, die zeigen, was heute schon möglich ist.

Kern der Publikation ist eine Toolbox, mit der eine umbau- und rückbaufreundliche Planung anwendbar gemacht wird. Dabei werden wesentliche Handlungsfelder mit den dazugehörigen Herausforderungen, Aufgaben und notwendigen Schritten für verschiedene Entscheidungsträger konkret benannt.

Beispiele für solche Handlungsfelder sind die Optimierung der Rückbaupraxis, die Steigerung der Nachfrage von Recyclinganteilen sowie die Vermeidung von Schad- und Gefahrenstoffen. Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt des Reports liegt auf der Mehrfachnutzung von Flächen. Auch hierzu werden strategische Handlungsfelder vorgestellt und mögliche planerische Ansätze zur Umsetzung aufgezeigt.

»Lebenswert und Zukunftsfähig – Der Mensch im Mittelpunkt des nachhaltigen Bauens«

Bild: DGNB
Bild: DGNB

Für Gebäude ein neues Qualitätsverständnis zu entwickeln und sie als Zeichen der Wertschätzung von Menschen zu verstehen, ist ein Anliegen, das die DGNB in ihrem neuen Report „Lebenswert und Zukunftsfähig – Der Mensch im Mittelpunkt des nachhaltigen Bauens“ verfolgt. Demnach sollen die Planung, die Ausführung und der Betrieb eines Gebäudes das menschliche Wohlbefinden fördern und individuelle Bedürfnisse berücksichtigen. In ihrem Zertifizierungssystem hat die DGNB dies schon immer über unterschiedlichste Kriterien berücksichtigt – und zwar als integralen Aspekt von Nachhaltigkeit. Der jetzt veröffentlichte Report stellt diese Punkte gebündelt zusammen und arbeitet heraus, warum diese für die Zukunftsfähigkeit der gebauten Umwelt von großer Bedeutung sind.

Dabei stellt der DGNB Report die Rolle des Menschen im Kontext der gebauten Umwelt heraus, indem die verschiedenen Einflussfaktoren auf Gesundheit und Wohlbefinden herausgearbeitet sowie Strategien und Ansatzpunkte für Bauherren, Architekten und Planer benannt werden. Unterschieden wird dabei in Empfehlungen für eine positive Reizsetzung und zur Vermeidung von Störfaktoren. Komplettiert wird die Publikation durch Praxisbeispiele und eine Checkliste, die in 13 Punkten zeigt, wie der Mensch auch mit wenig Aufwand in den Mittelpunkt der Planung rücken kann.

Beide Reports können hier kostenlos heruntergeladen werden.


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  • Die Experimentaleinheit UMAR von Werner Sobek auf dem Campus des schweizerischen Forschungsinstituts Empa ist konsequent ressourcenschonend gebaut. Die Kreislaufwirtschaft spielt bei dem Projekt eine große Rolle.
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