Mauerwerksbau

Deutscher Ausschuss für Mauerwerk in Berlin gegründet

Auf Initiative der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) wurde in Berlin der Deutsche Ausschuss für Mauerwerk (DAfM) gegründet. Ziel des Ausschusses ist es, den Mauerwerksbau weiter zu erforschen und zu optimieren. Zu den Gründungsmitgliedern gehören Bauingenieure, Wissenschaftler, Baustoffhersteller, Händler, Verarbeiter u.v.m.

Die Gründungsmitglieder des Deutschen Ausschusses für Mauerwerk (DAfM). Bild: DAfM

Die Gründungsmitglieder des Deutschen Ausschusses für Mauerwerk (DAfM). Bild: DAfM

Zum Vorsitzenden des DAfM-Vorstands wählte die Gründungsversammlung Dr. Ronald Rast von der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM).

Seine Stellvertreter sind

  • Michael Hölker vom Bundesverband Deutscher Baustoff-Fachhandel (BDB) sowie
  • Prof. Dr.-Ing. Carl-Alexander Graubner von der Technischen Universität Darmstadt (Institut für Massivbau).

Nach dem Betonbau ist der Mauerwerksbau national im Wohnungs- und Nichtwohnbau die am zweithäufigsten angewendete Bauweise. Im Wohnungsbau ist Mauerwerk mit rund 73 Prozent Marktanteil der Wandbaustoff Nummer 1.

Laut DAfM-Vorstand sollen Wissenschaft und Anwendungsforschung auf dem Gebiet des Mauerwerksbaus gefördert werden, um daraus wiederum anwenderfreundliche Richtlinien und praxisnahe Ausführungsregelungen zu generieren.

„Der Deutsche Ausschuss für Mauerwerk ist das Kompetenzgremium für den Mauerwerksbau“, sagt  Vorstandsvorsitzender Rast. „Es geht in erster Linie darum, das Bauen mit Ziegeln, Kalksandsteinen, Porenbeton- und Leichtbetonsteinen ständig weiter zu optimieren.“ Bauherren, Bauwirtschaft, Baustoffindustrie, Bauaufsicht, Wissenschaft sowie Beratende Ingenieure und Prüfingenieure zögen dabei an einem Strang. „Das im DAfM formierte Know-how nutzen wir, um relevante Kriterien für den Mauerwerksbau von morgen zu definieren und um so neue Qualitätsdimensionen für diese insbesondere für den Wohnungsbau so wichtige Bauart zu erreichen.“

Es gehe darum, den Mauerwerksbau national und international als sichere, nachhaltige, wirtschaftliche und moderne Bauweise zu behaupten. Im Fokus stünden dabei moderne Ansprüche in der Planung und Verarbeitung mit zunehmend digitaler Bautechnik sowie in der Gebäudenutzung – vom Komfort für die Nutzer über die niedrigsten Instandhaltungsaufwendungen für die Betreiber bis hin zur Klimafreundlichkeit für alle.

Der Ausschuss möchte seine Arbeits- und Forschungsergebnisse mit anderen Verbänden, Organisationen und Institutionen austauschen. Die Ergebnisse sollen u.a. dafür genutzt werden, bestehende Merkblätter zu optimieren und neue Richtlinien und Schriftenreihen zu schaffen. So will der Ausschuss Ergebnisse von wissenschaftlichen Untersuchungen öffentlich machen.

„Transparenz ist wichtig, um dem Mauerwerksbau innovative Impulse zu geben. Der Deutsche Ausschuss für Mauerwerk ist Richtlinienentwickler, Motor für die Anwendungsforschung, Praxiskoordinator und natürlich auch ‚Branchen-Thinktank‘ und Informationsstelle. Immer mit dem Ziel, den Mauerwerksbau ständig zu verbessern“, so DAfM-Vorsitzende Ronald Rast.

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