DGfM stellt Strategie 2030 vor

Mit Mauerstein gegen die Wohnungsnot

Mauerstein gegen Wohnungsmangel: Übergabe der Mauerwerk-Strategie 2030. V.l.n.r.: DGfM-Geschäftsführer Dr. Ronald Rast, Mechthild Heil (CDU), DGfM-Vorsitzender Dr. Hannes Zapf. Bild: DGfM
Übergabe der Mauerwerk-Strategie 2030 an Mechthild Heil (CDU). V.l.n.r.: DGfM-Geschäftsführer Dr. Ronald Rast, Mechthild Heil (CDU), DGfM-Vorsitzender Dr. Hannes Zapf. Bild: DGfM

Drei von vier neu gebauten Wohnhäusern sind heute aus Stein gebaut. Der Mauerstein ist damit „Branchen-Primus“, wenn es um den Kampf gegen den Wohnungsmangel geht. In ihrer neu vorgestellten Strategie 2030 fordert die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM) allerdings deutlich mehr Anstrengungen im Bereich Wohnungsbau.

„Ziegel- und Kalksandsteine, Porenbeton- und Leichtbetonsteine und natürlich die aus meiner Heimat stammenden Bimssteine sind für die Baustellen enorm wichtig – und damit auch für die Politik“,  sagte Mechthild Heil (CDU), Vorsitzende des Bauausschusses im Bundestag, anlässlich des 40-jährigen Bestehens der Deutschen Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau (DGfM). „Es sind quasi ,politische Bausteine‘ – Material, das die Wohnungsbaupolitik braucht. Die Steine fürs Mauerwerk sind Garanten fürs Wohnen in Deutschland.“

Die Deutsche Gesellschaft für Mauerwerks- und Wohnungsbau gebe der Bundespolitik, aber auch den Ländern und Kommunen wichtige Impulse, um den Wohnungsbau in Deutschland voranzubringen. Die DGfM leiste damit auch einen enormen gesellschaftlichen Beitrag. „Wer Ware produziert, die bei der Lösung eines der drängendsten sozialen Probleme hilft, der darf und der muss sogar selbstbewusst auftreten“, so Mechthild Heil.

Strategie 2030 vorgestellt – online und analog

Passend dazu setzte die DGfM auf ihrem Mauerwerkstreffen in Berlin den Startschuss für die neue Dachmarke vom Mauerwerk. Gleichzeitig präsentiert sie mit der „MauerWerk-Strategie 2030“ auch eine neue Branchenperspektive. Dabei zeigt die DGfM ihr neues Branchengesicht. Neue Optik und neue strategische Inhalte sind ab sofort auf einer neuen Webseite zu finden: www.mauerwerk.online »

Doch auch in analoger Form ist die MauerWerk-Strategie erhätlich: Dr. Hannes Zapf, Vorsitzender der DGfM, sowie DGfM-Geschäftsführer Dr. Ronald Rast präsentierten die „Strategie 2030“ in Berlin auch als „Mauerwerk zum Blättern“ – als „Mauerwerks-Kompendium“: „Es ist das große Einmaleins, der Qualitätscheck und der politische Kompass rund ums Bauen mit Mauersteinen“, so Hannes Zapf. Ein Schwerpunkt sei dabei beispielsweise „die Mauerwerks-Industrie als wichtiger Motor der Binnenkonjunktur“.

Mauerstein-Industrie hat wirtschaftliches Gewicht

Das Bauen mit Ziegel- und Kalksandstein, mit Porenbeton- und Leichtbetonsteinen hat nämlich Gewicht: Der Umsatz der Mauerstein-Industrie liegt nach Angaben der DGfM bei rund 1,5 Milliarden Euro pro Jahr. Und hinter dem kompletten Neubau aus Mauerwerk stehe sogar ein jährlicher Netto-Umsatz von 40 Milliarden Euro. Die Steinproduktion laufe in mehr als 200 Orten – Tag für Tag, überall in Deutschland. Und der Mauerstein ist, so die DGfM, vor allem auch ein Job-Garant: „Über 10 000 Vollzeitstellen sichert allein die Steinherstellung in Deutschland. Rund um den Bau hängen insgesamt sogar 413 000 Arbeitsplätze am gemauerten Stein – vor allem natürlich auf den Baustellen“, sagt Dr. Hannes Zapf.

Politische Forderungen zum Wohnungsbau in Deutschland

Auch die politischen Ziele der Branche bringt die „Strategie 2030“ auf den Punkt. Im Fokus stehen dabei die DGfM-Forderungen zum Wohnungsbau in Deutschland:

  • Mehr Neubau von bezahlbaren Wohnungen und Sozialwohnungen.
  • Mehr Wohneigentum als Altersvorsorge.
  • Mehr Energiespar-Sanierungen.
  • Mehr Senioren-Wohnungen.
  • Mehr Ersatzneubau – mit „schlanker Genehmigung“ und deutlich besser gefördert.

Aber auch für die Branche ist, so Hannes Zapf, eine Menge politisch zu tun. Die DGfM fordert:

  • Mehr Innovationen in Bautechnik – für den Bau 4.0, für Mauer-Roboter „Made in Germany“.
  • Die Steinproduktion braucht Rohstoffe – deshalb: Abbaurechte sichern.
  • Nachwuchs ist das A und O: Bau und Baustoffindustrie brauchen Fachkräfte – auch per Zuwanderung.
  • Und mehr akademisches Know-how zum Mauerwerk – deshalb: neue Lehrstühle an Universitäten und Fachhochschulen.

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