Große Beteiligung junger Büros

11 Projekte beim Deutschen Lichtdesign-Preis 2019 ausgezeichnet

Die Gewinner des Deutschen Lichtdesign-Preises 2019 stehen fest: Bei einer Gala in der Historischen Stadthalle Wuppertal wurden die elf ausgezeichneten Projekte bekanntgegeben. Da in diesem Jahr auffällig viele Kirchen bzw. kirchliche Einrichtungen nominiert waren, leitete Dompropst Gerd Bachner aus Köln in den Abend ein.

Später konnte er dann gleich die Auszeichnung für die von „Westermann Kulturprojekte“ kuratierte „Dona Nobis Pacem Installation“ am Kölner Dom in der Kategorie „Lichtkunst“ entgegennehmen. Die Medienkünstler Detlef Hartung und Georg Trenz hatten die Südfassade im vergangenen Herbst anläßlich der Domwallfahrt 2018 bespielt und damit an das Ende des 1. Weltkrieges vor 100 Jahren erinnert.

Ausgezeichnet wurden insgesamt elf Projekte in verschiedenen Kategorien. Den Sonderpreis der Jury erhielt das österreichische Büro podpod Design für die Beleuchtung des Wiener Stephansdoms. Einen weiteren Jurypreis gab es für das Tageslichtkonzept der Grundschule Klenze durch Peter Andres Beratende Ingenieure aus Hamburg. Johannes Dinnebier, einer der wesentlichen Pioniere der Lichtplanung in Deutschland, dessen Unternehmen heute auf Schloss Lüntenbeck, Wuppertal, und an weiteren Standorten in zweiter Generation fortgeführt wird, erhielt den Ehrenpreis für sein Lebenswerk. Und Lichtdesigner des Jahres wurde schließlich ein kleines, feines Büro aus Köln. Corinna Arens und Dorette Faulhaber konnten die unabhängige sechsköpfige Jury von der Preiswürdigkeit ihrer Schaffenskraft überzeugen.

Große Beteiligung junger Büros

Auch ein Nachwuchspreis wurde in diesem Jahr wieder vergeben. Er ging an Sarah Textor Lichtdesign aus Buchholz. Das junge Büro überzeugte mit dem Beleuchtungskonzept der Palottiner- und Pfarrkirche Sankt Marien in Limburg. Der Nachwuchspreis wird an Büros verliehen, die vor nicht mehr als drei Jahren gegründet wurden. Hatte es in den neun Jahren, seitdem der Deutsche Lichtdesign-Preis ausgelobt wird, immer wieder Zurückhaltung bei kleinen, jungen Büros gegeben, war die Beteiligung für die diesjährige Wettbewerbs-Auflage erfreulich hoch.

Hoch war mit ca. 140 Projekten auch die Zahl der gesamten Einreichungen. 39 schafften es ins Finale. Beteiligt hatten sich Büros aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Zur Webseite des Deutschen Lichtdesign-Preises kommen Sie hier »


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  • Die Gewinner des Deutschen Lichtdesign-Preises 2018 sehen Sie hier »

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