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Frei Otto. Denken in Modellen

Ausstellung vom 5.11.2016 - 12.3.2017 in Karlsruhe
Frei Otto. Denken in Modellen

Nachtansicht des Tanzbrunnens für die Bundesgartenschau 1957 in Köln. Bild: saai | Südwestdeutsches Archiv für Architektur und Ingenieurbau, Karlsruher Institut für Technologie, Werkarchiv Frei Otto

Frei Otto (1925-2015) zählt zu den international renommiertesten und innovativsten deutschen Architekten des 20. Jahrhunderts und ist eine zentrale Figur für die Baukultur des Landes Baden-Württemberg. 2015 bekam er für sein Werk den Pritzker-Preis verliehen.

Sein Denken zeichnete sich durch eine Experimentierfreudigkeit aus, deren Methoden zwischen Architektur, Wissenschaft und Kunst zu verorten sind. Er entwickelte Instrumente zur Erforschung selbstorganisierender Prozesse, Messtische zur Bestimmung von Kräfteverläufen, Apparate zur Erforschung pneumatischer Konstruktionsformen oder Werkzeuge zur Analyse komplexer Netzmodelle. Das unermüdliche Experimentieren am Modell diente der Erforschung von kausalen Zusammenhängen und als formgenerierender Teil des Entwurfsprozesses gleichermaßen. Frei Otto legte damit die Grundlage für eine bis heute relevante Experimentalkultur zwischen wissenschaftlicher Beobachtung und künstlerischem Geschick — eine Form der handwerklich-intellektuellen Selbstjustierung, in der das Entwerfen sowohl individuelle Erkenntnisproduktion als auch Ausgangspunkt für einen kollektiven Diskurs über die Zukunft der gebauten Umwelt bedeuten kann.

„Denken in Modellen“ ist die bisher größte Ausstellung zum Oeuvre von Frei Otto – ein gemeinsames Projekt des Südwestdeutschen Archivs für Architektur und Ingenieurbau (saai) des KIT und der Wüstenrot Stiftung in Kooperation mit dem ZKM | Karlsruhe. Gezeigt werden sowohl bekannte als auch völlig unbekannte Projekte. Das Material umfasst insgesamt über 200 Modelle, knapp 1.000 Fotos, Zeichnungen, Skizzen, Pläne und Filme sowie eine medientechnische Großprojektion.

Frei Otto. Denken in Modellen
Datum: 5.11.2016 – 12.3.2017
Ort: Zentrum für Kultur und Medien (ZKM) Karlsruhe

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