Symposium Fachwerk

Fachwerk für die Zukunft

Das Symposium Fachwerk ist ein Plädoyer für das ökologische Bauen mit Lehm und Holz. Bild: Claytec
Das Symposium Fachwerk ist ein Plädoyer für das ökologische Bauen mit Lehm und Holz. Bild: Claytec

Im November 2017 findet in Biberach (Oberschwaben, 07.11.) sowie Freudenberg (Siegerland, 14.11.) das „Symposium Fachwerk“ statt. Namhafte Referenten halten Vorträge zu Geschichte, Bauphysik und Bautechnik des Fachwerkbaus. Im praktischen Teil werden die wichtigsten Techniken der Fachwerk-Sanierung präsentiert. Veranstalter ist Claytec, Experte für das Bauen mit Lehm. Das „Symposium Fachwerk“ ist als Fortbildung der Architektenkammer anerkannt.

Lehm und Holz sind die nachhaltigsten und ältesten Baumaterialien der Menschheit. Sie erzeugen eine einzigartige und gesunde Wohnqualität und ermöglichen eine flexible Nutzung über lange Zeiträume hinweg. In Deutschland gibt es mehr als zwei Millionen Fachwerkhäuser. Viele davon sind seit 750 Jahren durchgängig bewohnt. Die Sanierung und der Erhalt dieser Häuser sind ein attraktives und anspruchsvolles Geschäftsfeld. Mit seinem „Symposium Fachwerk“ will Claytec dazu beitragen, das Wissen um die systematische Sanierung von Fachwerkgebäuden zu verbreiten.

Eröffnet wird das „Symposium Fachwerk“ von Professor Manfred Gerner. Der Architekt und Denkmalpfleger widmet sich seit über sechzig Jahren dem Thema „Fachwerkbau“ und gilt als international gefragter Experte. „In der kürzestmöglichen Form“, wie Gerner betont, geht es in seinem Vortrag um die Qualität historischer Fachwerkbauten als Basis für einen modernen Lifestyle von heute. Er erklärt, warum die flexible Fachwerkbauweise mit ihren unbegrenzten Möglichkeiten nicht nur zukunftsfähig ist, sondern sich zu herausragenden Wohn- und Arbeitswelten entwickeln kann.

Frank Eßmann, langjähriges Vorstandsmitglied der Wissenschaftlich-Technischen Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege (WTA), geht anschließend auf das Thema „Bautechnik und Bauphysik des Fachwerkhauses“ ein. Denn bei der Instandsetzung und Sanierung von Fachwerkgebäuden tauchen spezifische bautechnische und bauphysikalische Fragestellungen auf, die Eßmann anhand von Praxisbeispielen (und -lösungen) anschaulich erläutert.

Ulrich Röhlen, Experte für Lehmbau und Initiator des Symposiums, referiert danach über heutige Möglichkeiten des Lehmbaus bzw. der Fachwerksanierung. In diesem Kontext stellt er die Baustoffprodukte von Claytec vor.

Nach dem theoretischen Teil am Vormittag schließt sich ein praktischer Teil am Nachmittag an. Unter dem Titel „Praxis und Werktisch“ werden die wichtigsten Arbeitsvorgänge vorgeführt, die bei der Fachwerksanierung mit Lehm anfallen. In einer Ausstellung können sich die Teilnehmen zudem über die Claytec-Produkte informieren. Abschließend präsentieren Handwerker und Architekten in einer Werkschau gelungene Sanierungsprojekte aus der Region und vermitteln so ihre ganz persönliche Auffassung von Denkmalpflege.

Zielgruppe des eintägigen Symposiums sind Architekten, Zimmerleute, Maler, Stuckateure und engagierte Fachwerk-Bauherren. Die kompakte Tagesveranstaltung kostet 159,00 Euro zzgl. MwSt. (inkl. Mittagessen, Tagungsverpflegung und Getränke). Sie ist als Fortbildung der Architektenkammer anerkannt.

Termine und Orte

Symposium Fachwerk Oberschwaben
Dienstag, 7. November 2017
88400 Biberach

Symposium Fachwerk Siegerland
Dienstag, 14. November 2017
57258 Freudenberg

» weitere Informationen und Anmeldung

Zum Veranstalter: In seiner mehr als 30-jährigen Unternehmensgeschichte hat Claytec die grundlegenden Lehmbau-Techniken der Fachwerksanierung wiederentdeckt, weiterentwickelt und für das heutige Bauen verfügbar gemacht. Dafür hat das Unternehmen bereits 1997 den Deutschen Preis für Denkmalschutz bekommen, verliehen vom Deutschen Nationalkommitee für Denkmalschutz (DNK).

» Claytec auf bba-online.de

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