Energieeffzienz-Kennzeichnung für neue Heizungen

Neues EU-Energielabel für Warmwasserbereiter

Neues EU-Energielabel für Warmwasserbereiter. Bild: stromeffizienz.de

Wie schon bei Haushaltsgeräten sollen Bauherren künftig auch an neuen Heizungen ablesen können, wie effizient sie sind. Dafür ist im Herbst 2015 ein entsprechendes EU-Energielabel in Kraft getreten. Hersteller müssen ihre Geräte nun durch ein Etikett energetisch klassifizieren.

Das Etikett ist für neue Heizgeräte und Warmwasserbereiter bis 70 Kilowatt (kW) Leistung, für Warmwasserspeicher bis einschließlich 500 l Speichervolumen sowie für Produktkombinationen verpflichtend. Dieses geht auf die 2009 beschlossene Ökodesign-Richtlinie des Europäischen Parlaments und des Europäischen Rates zurück. Ziel ist, das Treibhausgas CO2 vermindert auszustoßen. Geräte aus Lagerbeständen dürfen noch ohne das Label verkauft werden.
Das neue EU-Heizungslabel rückt die Effizienz der Heizung als Kaufkriterium in den Vordergrund. Es erlaubt eine erste Einschätzung der Geräte. Aber wie hoch die jeweiligen Betriebskosten sind, ist anhand des Labels nicht zu ermitteln. „Der Energieverbrauch der Heizung hängt insbesondere von der energetischen Qualität des Hauses ab“, sagen Michael Keller und Ingo Lenz, Geschäftsführer der Ina Planungsgesellschaft mbH in Darmstadt.

Qualifizierte Gebäudeenergieberater sind beim Neubau oder einer Heizungsmodernisierung gefragt. Praxisnahe Weiterbildungen zum Energieberater bietet beispielsweise die Ina Planungsgesellschaft (ina) zusammen mit der Technischen Universität Darmstadt an.

  • Zertifikatslehrgang „Wohngebäude im Bestand“ zum „Energieberater TU Darmstadt“
  • Zertifikatslehrgang „Energieberater Nichtwohngebäude“ zum „Energieberater TU Darmstadt“
  • Zertifikatslehrgang „Vom Passiv- zum Plus-Energie-Haus“ zum „Fachplaner TU Darmstadt für Passiv-, Null- und Plus-Energie-Häuser“.

Die Anmeldung und die Teilnahme an den Fortbildungen sind jederzeit und online möglich.

Vom 1. bis zum 31. Dezember gibt es zudem ein Special: Dann kostet der Besuch eines Zertifikatslehrgangs 150 € weniger.
Für bereits eingetragene Energie-Effizienz-Experten bietet ina ab dem 1. Januar 2016 wieder Auffrischungslehrgänge mit dann 24 statt 16 Unterrichtseinheiten (UE) an – 32 UE bei Teilnahme an einer Präsenzveranstaltung. Die Kurse sind an die neuen Richtlinien 2015 der Deutschen Energie-Agentur (dena) sowie des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) angepasst.

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