Nachhaltige Holzbauprojekte mit Beispielcharakter gesucht

Startschuss für Bundeswettbewerb Holzbau Plus 2018

Anlässlich der Internationalen Grünen Woche hat das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) den Startschuss zum vierten Bundeswettbewerb „Holzbau Plus – Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“ gegeben.

Der Bundeswettbewerb "Holzbau Plus – Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen" wird zum vierten Mal ausgeschrieben. Bild: BMEL

Der Bundeswettbewerb „Holzbau Plus – Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“ wird zum vierten Mal ausgeschrieben. Bild: BMEL

Zum Wettbewerbsstart erklärt Bundesminister Christian Schmidt: „Pro Jahr fehlen in Deutschland schätzungsweise 350 000 neue Wohnungen. Bei der Bewältigung dieses immensen Bedarfs bietet der Holzbau ein großes Potenzial: Holz sorgt nicht nur für kurze Bauzeiten, sondern trägt erheblich zur Reduktion der CO2-Emissionen beim Bauen bei. Da Holzprodukte im Bauwesen lange eingebaut bleiben und somit der im Holz enthaltene Kohlenstoff langfristig gebunden bleibt, ist der Klimanutzen besonders hoch. Holz und andere nachwachsende Rohstoffe sind die klimafreundliche Alternative zu herkömmlichen Baustoffen. Der Holzbau hat sich zum Zugpferd für die Holzverwendung entwickelt – mit positiven Effekten für Beschäftigung und Wertschöpfung in den ländlichen Regionen. Auch 2018 wollen wir in unserem Bauwettbewerb Holzbau Plus wieder vorbildliche Projekte auszeichnen, die nachhaltiges Bauen mit Holz und nachwachsenden Rohstoffen dokumentieren und Beispielcharakter haben. Dafür stellen wir Preisgelder in Höhe von 50 000 Euro bereit.“

Ziel des Wettbewerbs „Holzbau Plus – Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“ ist es, die breite Öffentlichkeit zur Verwendung und Weiterentwicklung des zukunftsfähigen Bauens mit nachwachsenden Rohstoffen zu informieren und die vielfältigen Möglichkeiten, die sich in den letzten Jahren entwickelt haben, zu demonstrieren.

Für Bewerberprojekte gelten folgende Anforderungen:

Beim Neubau sollten maßgebliche Gebäudeteile wie die Baukonstruktion oder vorgefertigte Bauelemente aus Holz bestehen. In der Sanierung sind auch Massivbauten zulässig. Daneben müssen bei allen Gebäuden zwingend weitere nachwachsende Baustoffe in größerem Umfang vorkommen, etwa Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen und biobasierte bzw. natürliche Baustoffe beim Innenausbau. Zudem bewertet die Jury auch das energetische Gebäudekonzept einschließlich des Einsatzes erneuerbarer Energien.
Prämiert werden herausragende Neubauten und Sanierungsmaßnahmen in folgenden Kategorien:

  • Wohnungsbau
  • Öffentliches Bauen
  • Gewerbliches Bauen

Über die Auswahl der Gewinner entscheidet eine unabhängige Wettbewerbsjury.

Zur Teilnahme eingeladen sind private, gewerbliche oder öffentliche Bauherren, die im Zeitraum vom 1. August 2013 bis 31. August 2018 innovative Gebäude fertig gestellt oder Bestandsbauten saniert haben. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 1. September 2018.

» weitere Informationen zu den Bewerbungsmodalitäten sowie zu den Teilnahmebedingungen

» weitere interessante Beiträge und Downloads zum Thema Holzbau finden Sie hier