Regatta auf dem Neckar in Heilbronn

VDI-Konstruktionspreis für das beste Betonkanu geht an die FH Münster

Die FH Münster hat auf der Betonkanu-Regatta in Heilbronn den VDI-Konstruktionspreis gewonnen. Mit ihrem Boot „BauINGuin“ sicherte sie sich den Sieg vor den Teams der ETH Zürich und TU Berlin. Insgesamt maßen sich bei der Regatta über 1.000 Teilnehmer mit 68 Booten in mehreren Disziplinen.

Im Wettbewerb war eine komplexe Aufgabe zu lösen: die Festigkeit und Wasserdichtheit der Baustoffe so in der Kanukonstruktion zu nutzen, dass leichte und gleichzeitig robuste Kanus entstehen. Eine Fachjury bewertete dabei die Konstruktionsidee, die Betonzusammensetzung, die Aussteifung, den Schalungsbau, die Herstellung des Kanus sowie die Dokumentation und Präsentation des Projekts. Zu guter Letzt mussten die Kanus auch wettkampftauglich sein und die vorgegebene Regattastrecke auf dem Neckar absolvieren.

Neben dem Konstruktionswettbewerb gab es bei dem vom InformationsZentrum Beton durchgeführten Wettbewerb weitere Disziplinen, in denen sich die über 1000 nationalen und internationalen Teammitglieder mit insgesamt 68 Booten messen konnten.

Die Herren der HTWK Leipzig und die Damen der Uni Twente Enschede hatten beispielsweise in den Rennkategorien die Kanunasen vorn.

Das Siegerboot „inFORM“ der Bauhaus Uni Weimar gewann den Gestaltungswettbewerb. Zweiter wurden „Ernie und Bert“ der HS Darmstadt, „Inbus 2019“ der TU Dresden belegte Platz drei.

Der Sonderpreis für die „kreativste Auslegung“ ging an die TU Graz mit dem Betonkanu „Extension“. Ihr eigentlich nicht dem Regelwerk entsprechendes Kurzboot wurde durch technisch funktionslose Carbonbetonstäbe verlängert. Das leichteste Boot baute die TU Dresden. Es wog ohne Verlängerungen 2,61 kg je Meter und insgesamt nur 12 kg.

Nicht alltäglich ist die Zusammenarbeit von Auszubildenden aus fünf Nationen an einem Boot. Die Jury vergab deshalb einen Sonderpreis für völkerverständigende Zusammenarbeit an die Knobelsdorff-Schule in Berlin mit dem Kanu „Grenzgänger“. Betonbauer-Azubis mit polnischen, russischen, syrischen, türkischen und deutschen Wurzeln waren beteiligt. Der Pechpreis ging an die Staatliche Technikerakademie Alsfeld, die es nicht zum Start der Regatta schaffte.

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