190-seitiges Nachschlagewerk für die Fenstersanierung

Beck+Heun veröffentlicht Fenster-Sanierungsatlas

Der neue Fenster-Sanierungsatlas von Beck+Heun.
Der neue Fenster-Sanierungsatlas von Beck+Heun.

Der Fensteraustausch in der Sanierung stellt planende und ausführende Gewerke vor eine ungleich höhere Herausforderung als im Neubau. Denn während für letzteren bestehende Normen und erhältliche Fachliteratur nur richtig angewendet werden müssen, sind für die Modernisierung praxisnahe Arbeitshilfen Mangelware. Diese Lücke schließt Beck+Heun nun mit dem Fenster-Sanierungsatlas.

Das 190-seitige Nachschlagewerk für die Fenstersanierung hat Beck+Heun in Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Prof. Dr. Hauser und der BASF verfasst. Es vermittelt das nötige Grundlagenwissen und bietet einen Überblick über die Lösungsansätze zur anforderungsgerechten energetischen Fenstersanierung. Adäquate Produkte für die Sanierung der Anschlussstellen rund um das Fenster werden ebenfalls erläutert.

Der Fenster-Sanierungsatlas  mit detaillierten Berechnungstabellen und Ausführungsbeispielen ist kostenfrei über ein Kontaktformular bei Beck+Heun erhältlich.

Praxisorientierte Arbeitshilfe für Architekten und Planer

Als Hersteller von Beschattungs-, Dämm- und Lüftungssystemen rund um das Fenster verfügt Beck+Heun über umfassende Erfahrung im Fensteraustausch als Einzelmaßnahme. Um daraus eine Arbeitshilfe für Architekten, Planer, Verarbeiter und Energieberater zu machen, hat sich Beck+Heun zunächst mit der Frage befasst, welche gängigen Einbausituationen es gibt und welche Maßnahmen im ungünstigsten Fall getroffen werden müssen.

Es folgte eine übliche Unterteilung in Baualtersklassen sowie die Auflistung der gängigen Mauerwerksstärken und Einbausituationen. Letztlich wurden umfangreiche Worst-Case-Berechnungen erstellt und im Sanierungsatlas veranschaulicht.

Anhand dieser Parameter kann auch hergeleitet werden, ob beim Fensteraustausch eine begleitende Maßnahme durchgeführt werden muss. Ist dies der Fall, wird im nächsten Schritt ein Sanierungssystem gewählt, um den hygienischen Mindestwärmeschutz des Fensteranschlusses sicherzustellen. Beschrieben werden im Fenster-Sanierungsatlas die flexible Rollladenkastendämmung „San-Flex“ („Neoline“), das Fensterlaibungs-Sanierungsprofil „Reno-Therm“, das Fensterbankanschluss-Element „Thermo-FBA“ sowie das dezentrale Lüftungssystem „Airfox One“.

Schwerpunkt auf Mindestwärme- und Feuchteschutz

Die im Fenster-Sanierungsatlas genannten Anforderungen an die Altbausanierung decken sich mit den allgemein anerkannten Regeln der Technik für die Fenstermontage im Neubau (ift Institut für Fenstertechnik und RAL-Gütegemeinschaft Fenster und Haustüren e.V. 2014). Davon werden fünf bauphysikalische Anforderungen abgeleitet: Luftdichtheit, Wärme- und Schallschutz, Mindestwärmeschutz und Feuchteschutz. Da es um den speziellen Fall der Sanierung geht, wird in dem Nachschlagewerk von Beck+Heun dem hygienischen Mindestwärme- und Feuchteschutz eine höhere Gewichtung beigemessen.

Denn während die Anforderungen an die Luftdichtheit und den Schallschutz in der Regel bereits durch den Einbau dichtschließender Fenster erfüllt seien, so die Erläuterung im Rahmen der Einleitung, reduziere sich dadurch jedoch der unkontrollierte Luftwechsel. Das wiederum habe eine Erhöhung der Raumluftfeuchte und des Risikos der Schimmelbildung zur Folge. Der Bereich der Wärmebrücken sei an dieser Stelle gesondert zu betrachten.

Aus diesem Grund greift der Fenster-Sanierungsatlas besonders weit: Es schließt alle Anschlussstellen rund um das Fenster, den Übergang zwischen den verschiedenen Baukörpern und die Konzeption einer normgerechten Wohnraumlüftung mit ein.

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