Die Ausstellungsbereiche

BAU 2017

Alle zwei Jahre trifft sich die Branche in München auf der Weltleitmesse BAU . Im Januar 2017 ist es wieder soweit und die Messehallen öffnen ihre Tore. Auf rund 185.000 m² Fläche – das Gelände ist seit Jahren komplett ausgebucht – präsentiert die BAU Architektur, Materialien und Systeme für den Wirtschafts-, Wohnungs- und Innenausbau im Neubau und im Bestand. Mit mehr als 60.000 Planern ist die BAU zugleich die weltgrößte Fachmesse für Architekten und Ingenieure. Das Angebot ist nach Baustoffen sowie nach Produkt- und Themenbereichen gegliedert – und umfasst zum Beispiel den Bereich Tor- / Parksysteme, Bodenbeläge und Aluminium.

BAU 2017
16. bis 21. Januar 2017 in München

Tor- / Parksysteme: Bei Wind und Wetter aus dem Auto steigen und das Garagentor von Hand öffnen – das macht heute kaum noch jemand. Garagentor- und Hoftorantriebe, die für mehr Sicherheit sorgen und sich bequem per Handsender betätigen lassen, sind mittlerweile Standard. Längst hat die Automatisierung Einzug gehalten – nicht nur in Funktionsgebäuden oder öffentlichen Bauten, sondern auch im Eigenheim. Der nächste Schritt: Apps werden als Steuerungstools zunehmend das „Smart Home“ prägen.
Sichere Funksysteme basieren etwa auf dem gleichen hochkomplexe Verschlüsselungsverfahren, das beim Online-Banking üblich ist. Da meistens verschiedene Familienmitglieder die Türen und Tore regelmäßig nutzen, ist jeweils ein fest montierter Codetaster, Funk-Innentaster oder ein Fingerleser zum Öffnen und Schließen von Vorteil.
Intelligente Funksysteme tauschen sich aber auch untereinander aus: Die Auswertung der Rückmeldung des Gegensystems beziehungsweise auch eine Kommunikation in zwei Richtungen beschreiben den heutigen hohen Stand der Sicherheitstechnik. Eine Kontrolle über das ordnungsgemäß geschlossene Tor ist mittlerweile möglich; Beleuchtung und Absicherungsvorrichtungen können in den „Sicherheitscheck“ mit einbezogen werden. Im Rahmen der kommenden BAU präsentieren Hersteller vielfältige Lösungen zu Tor- und Parksystemen, Tor- und Türantriebstechnik und Zubehör.

Der Ausstellungsbereich der Bodenbeläge
hält auch im kommenden Jahr ein umfangreiches Sortiment an Produktneuheiten bereit, sei es zu elastischen und textilen Belägen, zu Parkett und Laminat, zu Leisten und Profilen oder Verlege- und Anwendungstechnik.
Wachstumsmärkte sind insbesondere die Bereiche Wohnungsbau, Hotel und Gastronomie. Der Trend zu hochwertigen Materialien für Innenräume setzt sich weiter fort – dies bedeutet vor allem einen Akzent auf dem Thema Nachhaltigkeit und Gesundheit. So präsentieren die Mitglieder des FEB (Fachverband der Hersteller elastischer Bodenbeläge e.V.) etwa einen „Bio-Boden“ auf Basis von Polyurethan (PUR), hergestellt aus 99 Prozent nachwachsenden Rohstoffen, sowie gesundheitlich unbedenkliche Kunststoff-Bodenbeläge.
In Bezug auf Design ist weiterhin Mut zu Farbe, Struktur und Dekoren angesagt – ebenso wie fotorealistische Motive. Bei den Holzdekoren erfreut sich nach wie vor die Eiche in unterschiedlichsten Ausprägungen großer Beliebtheit. Großen Wert legen Käufer zudem auf einfache Verlegung und Pflege.

alurecycling
Bild: Messe München

Nachhaltigkeit und und Umweltaspekte spielen auf der kommenden BAU eine zentrale Rolle. Im deutschen Bausektor fallen jährlich etwa 93.000 Tonnen ausgedienter Aluminium-Elemente und Produktionsschrotte an. In der Initiative A|U|F e.V. – Aluminium und Umwelt im Fenster- und Fassadenbau – engagieren sich über 170 führende Unternehmen für eine ressourcenschonende Wiederverwertung von Fenstern, Türen und Fassaden: Bereits ein Viertel des Materials wird in einem geschlossenen und überwachten System gesammelt und zu neuen Qualitätsprofilen verarbeitet. Wesentliche Ergebnisse einer Untersuchung zu aktuellen Stoff- und Mengenströmen von Aluminium-Altmaterial werden auf der BAU 2017 präsentiert. Im Bereich der Fassaden entwickelt sich nicht nur im Hinblick auf Recycling eine „neue Generation“: Mittels modernster Computertechnologie werden mittlerweile neue Fassadentypen in 3D konstruiert. Allgemein wird die Fassadenplanung immer selbstverständlicher die Themen Sonnenschutz sowie Energiezugewinn und -nutzung miteinbeziehen. Auch der Einsatz von BIM wird eine zunehmend wichtige Rolle spielen.

 

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