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Kleine Raumwunder - Ausstellung über japanische Architektur

Ausstellung über japanische Architektur
Kleine Raumwunder – Housing in Japan

Vom 18. August bis 14. Oktober ist in der Raumgalerie in Stuttgart eine Ausstellung über japanische Architektur zu sehen.
In Japans dicht besiedelten Zentren entstehen oft kleine Häuser mit ungewöhnlichen Raumkonzepten. Bild: DETAIL – Institut für internationale Architektur-Dokumentation GmbH & Co. KG

Vom 18. August bis 14. Oktober ist in der Raumgalerie Stuttgart eine Ausstellung über japanische Architektur zu sehen. Vernissage ist am Donnerstag, den 17. August 2017, ab 19 Uhr. „Kleine Raumwunder – Housing in Japan“ ist eine Rezensionsausstellung in Kooperation mit Christian Schittich und DETAIL.

Vom 18. August bis 14. Oktober ist in der Raumgalerie in Stuttgart eine Ausstellung über japanische Architektur zu sehen.
In Japans dicht besiedelten Zentren entstehen oft kleine Häuser mit ungewöhnlichen Raumkonzepten. Bild: DETAIL – Institut für internationale Architektur-Dokumentation GmbH & Co. KG

In Japans dicht besiedelten Zentren entstehen oft kleine Häuser mit ungewöhnlichen Raumkonzepten. Eingezwängt in das Chaos der Stadt, manchmal kaum mehr als einen halben Meter vom Nachbarn entfernt, entpuppen sich die Minihäuser oft als wahre Raumwunder. Aufgrund der enormen Enge haben japanische Architekten eine wahre Meisterschaft darin entwickelt, auf wenigen Quadratmetern ein Gefühl von Großzügigkeit zu erzeugen. Wie nirgendwo sonst scheint es in der japanischen Architektur möglich, unbefangen zu experimentieren, innovative Lösungen radikal umzusetzen oder Konstruktionen auf das absolut Notwendige zu reduzieren.

Bei all der Enge verwundert es zunächst, dass das Einfamilienhaus in Japan die wichtigste Wohnform ist. In der Metropolregion Tokio liegt ihr Anteil bei fast 50 Prozent. Ein Großteil dieser Baumaßnahmen wird zwar von der Fertigteilindustrie abgedeckt, doch es gibt auch zahlreiche Ausnahmen: Minihäuser oder auch Mehrfamilienhäuser, Projekte für kollektives Wohnen oder Eingriffe in den Bestand, die eindrucksvoll zeigen, wie einfach, spontan und unkompliziert das Bauen sein kann.

Die Rezensionsausstellung „Kleine Raumwunder – Housing in Japan“ zeigt ausgewählte Beispiele dieser unterschiedlichen Wohnformen und -konzepte. Sie stammen allesamt aus dem Buch „Wohnkonzepte in Japan – Housing in Japan“, das Christian Schnittich, ehemaliger Chefredakteur der Fachzeitschrift DETAIL, im DETAIL-Verlag herausgegeben hat. Zu sehen sind Entwürfe und Konstruktionen, die sich für unser mitteleuropäisches Architekturverständnis oftmals stark von der Normalität unterscheiden. Aber auch wenn sich viele der gezeigten Projekte nicht direkt auf unsere Verhältnisse übertragen lassen, inspirieren die faszinierenden Gebilde dennoch zu verblüffenden Denkanstößen. Nicht zuletzt wollen Buch und Ausstellung zur Diskussion über aktuelle und zukünftige Wohnformen anregen.

„Kleine Raumwunder – Housing in Japan“ – eine Rezensionsausstellung über japanische Architektur in Kooperation mit Christian Schittich und DETAIL

Vernissage: Donnerstag, 17. August 2017, ab 19 Uhr
Das Raumgeflüster mit Thomas Geuder und Christian Schittich

Ausstellungsort: Die Raumgalerie, Ludwigstraße 73, 70176 Stuttgart

Dauer der Ausstellung: : 18. August bis 14. Oktober 2017 (mit Galerie-Ferien vom 16. September bis 9. Oktober)

Wussten Sie schon, dass in Japan das kontrollierte Verkohlen von Holz nach der Yakisugi-Methode bereits seit Jahrhunderten zur Veredelung von Fassadenverkleidungen eingesetzt wird? In Europa entwickelt sich die traditionelle Technik erst langsam zu einer Neuentdeckung. Lesen Sie dazu unseren Beitrag Karbonisiertes Holz für innen und außen.

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