Make Space - Projekt der FH Potsdam

Neue Form von Flüchtlingsunterkünften

Make-Space-04Lebenswerten Wohnraum für Menschen in prekären Situationen schaffen – und zwar schnell, kostengünstig und nachhaltig – ist das Ziel des fachübergreifenden Projektes „Make Space“ der Fachhochschule Potsdam. Eine interdisziplinäre Arbeitsgruppe entwickelt den Prototypen für ein mehrgeschossiges Wohnhaus in Holzbauweise.

Entwickelt und gestaltet wird von der Gruppe aus Professoren und Studenten unter der Leitung des Produktdesigners Holger Jahn ein viergeschossiges Laubengang-Wohnhaus mit Platz für rund 90 Personen. Die Holzkonstruktion mit Fachwerk, Decken und Wänden aus unterschiedlich präpariertem Holz soll auch anderweitig als kostengünstiges und nachhaltiges Modell für den Wohnungsbau verwendbar sein.

Die Gebäude sollen stellvertretend für neue Ansätze im Bereich des Ressourcen schonenden, sozialen Wohnungsbaus und der Bürgerbeteiligung stehen. „Make Space“ will aufzeigen, dass ökologische, wohngesunde, flexible Holzbausysteme sehr gut geeignet sind, den derzeit durch Gemeinschaftsunterkünfte in Form von schlecht isolierten Containern, Zelten und Leichtbauhallen gedeckten Bedarf an Wohnraum zu decken bzw. zu ersetzen – und darüber hinaus Qualitäten von Holzkonstruktionen aufweisen, die diese Art zu bauen als dauerhaften, sparsamen, attraktiven Wohnraum empfehlen.



In eigener Sache: Vorschau
Holzbau steht auch im Mittelpunkt der Rubrik Aspekte in unserer nächsten Ausgabe. Mehr über die vielfältigen Möglichkeiten von Holzbauweise lesen Sie in der bba 1-2|2015.
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