Ausgabe: 12/2011 | Seite: 57
Erdwärme-Sonde Eine der umweltfreundlichsten Methoden in Sachen Heiz- und Kühlsysteme ist die Nutzung von Erdwärme mittels Wärmepumpen. Um die Energie aus dem Erdreich dauerhaft zu gewinnen, bietet Rehau mit der Sonde „Raugeo Helix PE-Xa“ auch für kleinere Grundstücke eine innovative Lösung an. Die Raugeo Helix PE-Xa stellt eine platz- und kostensparende Alternative zu Erdwärmekollektoren oder -sonden dar und kann sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung eingesetzt werden. Sie ist besonders dann geeignet, wenn beispielsweise aufgrund von wasserrechtlichen oder geologischen Aspekten eine Sondenbohrung ausgeschlossen wird. Mit einem an einen Bagger montierten Spiralbohrer wird ein Bohrloch von etwa 3 bis 5 m Tiefe und 40 cm Durchmesser erstellt, in das die Sonde eingebracht wird. Danach wird das Bohrloch durch Einschlämmen oder durch Auffüllen mit fließfähigem, selbstverdichtendem Erdmaterial verfüllt und die in der benötigten Anzahl verteuften Helix-Sonden hydraulisch zu Gruppen zusammen geschaltet. Die Sonde ist teleskopisch konzipiert, so dass sie von ca. 1,1 bis 3,0 m ausziehbar ist. Nach dem Einbau wird sie dann auf die Maximallänge von 3 m gestreckt. Zur Auslegung von Helix-Sonden ist die durchschnittlich zu erzielende Entzugsleistung ausschlaggebend. Sie wird im Wesentlichen von den vorhandenen Bodenarten und dem Grundwasserfluss beeinflusst. Die durchschnittlichen Entzugsleistungen liegen hier bei etwa 400 Watt pro Sonde. Unter optimalen Bedingungen, zum Beispiel in Böden mit anstehendem Grundwasser, lassen sich sogar bis zu 700 Watt erreichen. Raugeo Helix besteht aus vernetztem Polyethylen (PE-Xa) und ist hierdurch besonders resistent gegen Beschädigungen, beispielsweise beim Handling und Einbringen der Sonden auf der Baustelle oder bei Punktlasten, die im eingebauten Zustand auf das Rohr wirken können. Darüber hinaus ermöglicht der kleine Biegeradius des Rohres, die gesamte Helix-Sonde aus nur einem einzigen Rohr herzustellen. Auf schadensanfällige Schweißverbindungen wird verzichtet. Die hohe Temperaturbeständigkeit von bis zu + 95 °C ermöglicht eine problemlose Kombination mit Solarenergie.
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Quelle: bba bau beratung architektur
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